Ein Buch zum Muttertag

 

Am 8. Mai ist Muttertag. Der ideale Moment, um seiner Mutter einmal wieder eine Aufmerksamkeit mitzubringen. Hier finden Sie einige Titel, die sich sehr gut neben dem obligatorischen Blumenstrauß machen.

Als die Liebe endlich war
Andrea Maria Schenkel

Als die Liebe endlich war

Verfolgung, Existenzangst und Neuanfänge in der Fremde - das sind die Erfahrungen des jungen Juden Carl Schwarz, als er 1950 in Brooklyn Emmi kennenlernt, die wie er aus Bayern stammt. Sie hat Deutschland nach dem Krieg verlassen, und wie er will auch sie ein neues Leben beginnen. Carl findet bei Emmi die Heimat, die er elfjährig verlassen musste, und lebenslange Liebe und Geborgenheit. Über die Vergangenheit reden beide nicht - zu schmerzhaft sind die Erinnerungen an das, was war. Jahrzehnte später wird Carl von einer Freundin gebeten, den schriftlichen Nachlass ihres verstorbenen Ehemannes durchzusehen, eines Holocaust-Überlebenden. Nur widerwillig macht sich Carl an die Arbeit - und stößt in den Briefen und Unterlagen aus dem KZ Dachau auf Hinweise aus Emmis Vergangenheit. Das Fundament aus Verschweigen und Halbwahrheiten, auf dem ihr gemeinsames Leben basierte, beginnt zu zerbrechen ...

Großmama packt aus
Irene Dische

Großmama packt aus

In einer rasant erzählten, ebenso komischen wie furchtlosen Familiensaga verleiht Irene Dische ihrer Großmutter eine ganz eigene Stimme. Die gute Katholikin Elisabeth Rother kennt kein Tabu, ganz egal, ob es sich um ihr Ehebett, um die Juden, um den lieben Gott oder um die Gestapo handelt. Allerdings gibt es keine Katastrophe, nicht einmal die Flucht nach Amerika oder der Zweite Weltkrieg, die sie so sehr beschäftigt wie ihr weitverzweigter Clan. Irene Dische löst auf virtuose Weise ein ewiges Problem der Literatur: das der Autobiographie. Bekanntlich verstrickt sich jeder in ein Lügenknäuel, der sein eigenes Leben beschreiben will. Aus diesem Dilemma befreit sich die Autorin, indem sie sich dem gnadenlosen Blick ihrer überlebensgroßen Großmama aussetzt.

Wenn der Garten blüht
Aleksia Sidney

Wenn der Garten blüht

Wenn der Garten blüht … fangen die Dichter an zu schreiben: über die Wunder und Wonnen der Natur, die Freuden des Gärtnerns (aber auch über Rückenschmerzen, wucherndes Unkraut und andere Plagen), über die Verantwortung für ein Stückchen Erde, über die Geheimnisse hinter der Gartenmauer. Der Garten ist ein Ort der Inspiration für Geschichten und Gedichte. Die schönsten sind in diesem Band versammelt, passend zum Ausspruch von Cicero: »Wenn du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen.«

Etwas fehlt
Tecia Werbowski

Etwas fehlt

Die Liebe bleibt ein Rätsel - egal, wie alt man ist. Esther und Leon sind beide über 60 und einsam. Sie treffen sich regelmäßig, aber irgendwie funkt es nicht. Sich im Alter zu verlieben ist kompliziert, nicht nur wegen Mundgeruch. Noch mehr stört etwa, dass auf Leons Anrufbeantworter noch immer die Stimme seiner verstorbenen Frau zu hören ist, die ja so perfekt war. Auch auf eine tote Frau kann man eifersüchtig sein. Mit ihren eigenen Liebeswirren überfordert, richtet Esther ihren Blick auf das turbulente Liebesleben ihres Sohnes Richard, aber da sieht es auch nicht besser aus, denn das Rätsel der Liebe kennt kein Alter.

Am 5. Mai ist Vatertag