Reinhard Kaiser-Mühlecker erhält den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2014

© privat


Der Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft für Prosa ist mit 20.000 Euro einer der höchstdotierten deutschen Literaturpreise in der Sparte Prosa, der jährlich an einen jungen Autor vergeben wird. 2014 wird Reinhard Kaiser-Mühlecker ausgezeichnet, der gerade mit Schwarzer Flieder seine Österreich-Chronik beendet hat.


Ausgezeichnet werden Romanautoren, deren Werke eine hohe literarische Qualität aufweisen und in deutscher Sprache verfasst sind, gleichzeitig sollte der Autor mindestens zwei Werke veröffentlicht haben und bei der Preisverleihung nicht älter als 45 Jahre sein. Frühere Preisträger waren Heinrich Böll, Günter Grass, Ingeborg Bachmann oder Thomas Bernhard. In den letzten Jahren erhielten unter anderem Tilman Rammstedt, Thomas Glavinic, Anna Katharina Fröhlich, Wolfgang Herrndorf und Clemens Setz den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft.

Jurymitglied Oliver Zille (Direktor der Leipziger Buchmesse) über die Entscheidung: „Mit dem Autor Reinhard Kaiser-Mühlecker ist ein herausragender Preisträger gefunden worden, dessen Werk wir mit dieser Auszeichnung würdigen und einem breiten Lesepublikum empfehlen möchten.“
 
Die Preisverleihung findet am 18. Oktober 2014 in Hamburg statt.

Mehr über den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft:
http://www.kulturkreis.eu/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=437&Itemid=568

Über Reinhard Kaiser-Mühlecker:

Reinhard Kaiser-Mühlecker wurde 1982 in Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich, geboren. 2008 debütierte er mit dem Roman Der lange Gang über die Stationen. Es folgten die Romane Magdalenaberg (2009), Wiedersehen in Fiumicino (2011). 2012 begann er mit Roter Flieder seine Österreich-Chronik der Familie Goldberger, die er 2014 mit Schwarzer Flieder abschloss. Seine Arbeit wurde u. a. mit dem Jürgen-Ponto-Literaturpreis und dem Kunstpreis Berlin ausgezeichnet.