Sir Peter Ustinov

Sir Peter Ustinov, 1921 in London geboren, hat sein vielfältiges Talent unter anderem als Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller unter Beweis gestellt (Deutscher Kulturpreis 1994). Ustinov wurde Anfang der fünfziger Jahre durch seine Charakterrollen in monumentalen Hollywoodfilmen bekannt, so als verrückter Kaiser Nero in "Quo Vadis" und als sadistischer Sklavenhändler in Stanley Kubricks "Spartacus" (1959). Für diese Rolle bekam er einen Oscar. Der zweite folgte 1964 für "Topkapi". Großen Erfolg hatte er auch als Agatha Christies belgischer Meisterdetektiv Hercule Poirot, unter anderem in "Tod auf dem Nil". Zuletzt war er als sächsischer Kurfürst Friedrich der Weise in dem Kinofilm "Luther" (2003) zu sehen. Ustinov war seit 1969 ehrenamtlicher Botschafter der UNESCO wie auch der UNICEF. 2001 gründete er in Budapest ein Zentrum für Vorurteilsforschung. Am 21. März 2004 verstarb er in einem Schweizer Krankenhaus in Genoilier.