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Das literarische Profil des Verlags bestimmen die Nobelpreisträger Doris Lessing und José Saramago ebenso wie Irene Dische, Wolf Haas, Karl-Heinz Ott, Wolf Biermann oder Matthias Politycki. Internationale Bestsellerautoren wie Patricia Cornwell, Nelson deMille oder Thomas Harris sorgen regelmäßig für Aufsehen. Im populären Sachbuchprogramm sind Autoren wie Stefan Aust, Ulrich Wickert, Julia Friedrichs, Hellmuth Karasek und einflussreiche Bücher von Peer Steinbrück oder Helmut Schmidt prägend.

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Jane Austen

Jane Austen wurde am 16. Dezember 1775 in Steventon, Hampshire als Tochter eines Geistlichen und als eines von acht Kindern geboren. In den Jahren 1787 bis 1793 entstand das erste Werk der Schriftstellerin, Juvenilia. In den Jahren 1795 bis 1799 folgten die Vorformen der heute berühmten Romane Sense and Sensibility, Pride and Prejudice sowie Northanger Abbey. 1801 zog Jane Austen nach Bath und verliebte sich im selben Jahr bei einem Meerurlaub in einen anonym gebliebenen Mann, der kurz darauf tödlich verunglückte. Jane heiratete nie; eine Verlobung mit dem jüngeren Harris Bigg-Wither löste sie auf. Als etablierte Romanautorin lebte sie in relativer Zurückgezogenheit und wurde schließlich schwer krank. Nach dem Tod ihres Vaters 1805 zogen Jane, ihre Mutter und ihre Schwester zunächst mit ihrem Bruder Frank und seiner Frau nach Southampton, wo sie bis 1809 lebten. Danach stellte ihnen Janes Bruder Edward auf seinem Anwesen in Chawton ein kleines Landhaus zur Verfügung. Am 18. Juli 1817 starb Jane Austen in Winchester an einem Nierenleiden. Sie wurde in der örtlichen Kathedrale beigesetzt.

Bereits zu Lebzeiten war die Rezeption der Werke Jane Austens positiv und heute gilt die Schriftstellerin als eine der größten englischen Romanautorinnen. Sie beschrieb ganz bewusst nur den Lebenskreis, aus dem sie stammte, die begrenzte Welt der englischen ländlichen Pfarrgemeinde. Ihr psychologisches Feingefühl und die Lebendigkeit, mit der sie ihre Umgebung erfasst hat, machen die scheinbar konventionellen Liebesgeschichten spannend und lassen die hohe Kunst des Erzählens über an sich triviale Stoffe triumphieren. Ihre Werke, besonders Emma, werden oft als formal perfekt gelobt, während die moderne Rezeption außerdem immer neue Sichtweisen auf Jane Austens scharfe Kommentierung der verzweifelten Lage junger lediger Oberklassenfrauen im England des frühen 19. Jahrhunderts zu Tage befördert.

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