Nicol Ljubic

Als wäre es Liebe

Autor:
Nicol Ljubic
Titel:
Als wäre es Liebe
ISBN:
978-3-455-40420-3
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
Schutzumschlag
Produktart:
Buch
Seiten:
224
Erscheinungsdatum:
07.09.2012
Verfügbarkeit:
lieferbar
19,99 (D)
20,60 (A)
26,90 (CH)
"Wo es Richter gibt, braucht es auch Verbrecher. Das sind die Spielregeln unserer Gesellschaft. Er hat sie akzeptiert, er hat daraus eine göttliche Ordnung gemacht." 49 Jahre muss Friedrich seine Strafe verbüßen, bevor er im Gefängnis verstirbt. Er ist ein Frauenmörder, den die deutsche Nachkriegsgesellschaft als Sündenbock für immer wegschließen will. Sie verliebt sich in ihn, teilt die wenigen Stunden in Freiheit, die man ihm irgendwann gewährt. Es ist eine Liebe, die sie ausschließt: Aus ihrer Familie, dem Freundeskreis, der Gesellschaft eines Landes, dem sie zutiefst misstraut. In einem Kokon aus Abhängigkeit und Illusion lebt sie eine Liebe, die getrieben ist von der Überzeugung, dass es die gesellschaftlichen Umstände sind, die ihn zum Mörder machten. Und die sie ihre eigene Realität - ihren Sohn - vergessen lassen. Nicol Ljubic lotet literarisch sensibel eine Liebesillusion aus, die dem Hass geschuldet ist und die Liebende isoliert. "Nicol Ljubic ist einer der interessantesten jüngeren deutschen Schriftsteller." Volker Weidermann "Nicol Ljubic zeigt die besonderen Möglichkeiten der Literatur: Mit der Verschiebung der Realität in die Fiktion das Unfassbare zumindest erlebbar zu machen." NZZ
Autor:
Nicol Ljubic
Titel:
Als wäre es Liebe
ISBN:
978-3-455-81063-9
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
ePub
Produktart:
ebook
Erscheinungsdatum:
12.09.2012
Verfügbarkeit:
lieferbar
8,99 (D)
8,99 (A)
11,00 (CH)
"Wo es Richter gibt, braucht es auch Verbrecher. Das sind die Spielregeln unserer Gesellschaft. Er hat sie akzeptiert, er hat daraus eine göttliche Ordnung gemacht." 49 Jahre muss Friedrich seine Strafe verbüßen, bevor er im Gefängnis verstirbt. Er ist ein Frauenmörder, den die deutsche Nachkriegsgesellschaft als Sündenbock für immer wegschließen will. Sie verliebt sich in ihn, teilt die wenigen Stunden in Freiheit, die man ihm irgendwann gewährt. Es ist eine Liebe, die sie ausschließt: Aus ihrer Familie, dem Freundeskreis, der Gesellschaft eines Landes, dem sie zutiefst misstraut. In einem Kokon aus Abhängigkeit und Illusion lebt sie eine Liebe, die getrieben ist von der Überzeugung, dass es die gesellschaftlichen Umstände sind, die ihn zum Mörder machten. Und die sie ihre eigene Realität - ihren Sohn - vergessen lassen. Nicol Ljubic lotet literarisch sensibel eine Liebesillusion aus, die dem Hass geschuldet ist und die Liebende isoliert. "Nicol Ljubic ist einer der interessantesten jüngeren deutschen Schriftsteller." Volker Weidermann "Nicol Ljubic zeigt die besonderen Möglichkeiten der Literatur: Mit der Verschiebung der Realität in die Fiktion das Unfassbare zumindest erlebbar zu machen." NZZ
  • »Keine einfache Lektüre, aber empfehlenswert.«
    Marianne Natalis, Altmühl-Bote, 08.12.2012
  • »Dieses Buch ist ein Messer. Eins, das tief in den Wunden einer verletzlichen Gesellschaft bohrt.«
    Katrin Krämer, Literaturzeit, 15.09.2012
  • »Eindrücklich demonstriert er, dass unterschiedliche Erzähler unterschiedliche Texte hervorbringen, selbst dann, wenn sie Ähnliches oder gar Gleiches berichten.«
    Kai Spanke, FAZ, 07.01.2013
  • »Das ist so unkonventionell erschreckend. Das ist aber auch stilistisch und sprachlich so bravourös, dass man vorher einfach nicht aufhören konnte.«
    Sonja Hartwig, kulturSPIEGEL, 01.10.2012