Paolo Casadio

Der Junge, der an das Glück glaubte

Autor:
Paolo Casadio
Titel:
Der Junge, der an das Glück glaubte
ISBN:
978-3-455-00886-9
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
Pappband mit SU
Produktart:
Buch
Seiten:
288
Erscheinungsdatum:
09.01.2021
Übersetzung:
Annette Kopetzki
Verfügbarkeit:
erscheint im Januar 2021
23,00 (D)
23,70 (A)
30,90 (CH)
1943 in einem abgeschiedenen Dorf in den toskanischen Bergen: Hier lebt der achtjährige Romeo, Sohn des Bahnhofsvorstehers, ein behütetes Leben. Bis eines Tages ein Güterzug voller Menschen einfährt. Ein Ereignis, das Romeos Welt aus den Angeln hebt. Denn unter den Menschen in dem Zug befindet sich auch ein kleines Mädchen. Romeo kennt die hasserfüllten Reden des Duce, und er ahnt, wohin der Zug die jüdische Flavia bringen wird. Während sein Vater und seine Mutter mit ihrem Gewissen ringen, fasst Romeo einen Entschluss.
Autor:
Paolo Casadio
Titel:
Der Junge, der an das Glück glaubte
ISBN:
978-3-455-01018-3
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
ePub
Produktart:
ebook
Erscheinungsdatum:
09.01.2021
Übersetzung:
Annette Kopetzki
Verfügbarkeit:
erscheint im Januar 2021
16,99 (D)
16,99 (A)
21,00 (CH)
1943 in einem abgeschiedenen Dorf in den toskanischen Bergen: Hier lebt der achtjährige Romeo, Sohn des Bahnhofsvorstehers, ein behütetes Leben. Bis eines Tages ein Güterzug voller Menschen einfährt. Ein Ereignis, das Romeos Welt aus den Angeln hebt. Denn unter den Menschen in dem Zug befindet sich auch ein kleines Mädchen. Romeo kennt die hasserfüllten Reden des Duce, und er ahnt, wohin der Zug die jüdische Flavia bringen wird. Während sein Vater und seine Mutter mit ihrem Gewissen ringen, fasst Romeo einen Entschluss.
  • »Popliteratur in einer existentiellen Variante.«
    Jenny Hoch, Die Zeit, 12.04.2017
  • »Uwe Kopf hat eine Sprache der verblüffenden, vollkommen lakonischen und vollkommen bezaubernden Poesie erfunden, in der Momente und Gesten [...] absurde Tatsachen und wahre Erfindungen die schillerndsten Verbindungen eingehen.«
    Arne Willander, Rolling Stone, 26.01.2017
  • »»Die elf Gehirne der Seidenspinnerraupe« ist mit seiner sprachlichen Präzision, seiner inhaltlichen Wucht und seinem tragikomischen Witz ein Buch, das Superlative verdient.«
    Martin Becker, Deutschlandfunk, 04.05.2017
  • »Ein sprachlich furioses Werk, voller Traurigkeit, drastischer Komik und Brillianz.«
    Meike Schnitzler, Brigitte, 24.05.2017
  • »Kopfs Roman ist die zärtliche Studie eines Scheiterns, über das sich nicht selten die Wut wölbt - über die mutwillige Milieuverhaftung des Kleinbürgertums.«
    Hamburger Abendblatt, 26.04.2017
  • »Sein Roman »Die elf Gehirne der Seidenspinnerraupe« ist sein bitterschönes Vermächtnis. Es ist die Chronik eines angekündigten Todes.«
    Gunther Reinhardt, Stuttgarter Nachrichten, 26.04.2017
  • »Die Veröffentlichung seines wütenden, traurigen, zärtlichen Buchs kann Kopf leider nicht mehr selbst erleben.«
    Der Spiegel Fernsehen, 08.05.2017
  • »Durch seine Fähigkeit, Menschen im Innersten zu berühren, wird er weiterleben.«
    Birgit Fuß, B.Z. am Sonntag, 10.04.2017
  • »In diesem Buch steckt alles, was Uwe ausmachte: sein Herz und seine Wut, seine Direktheit und sein Witz, seine Urteilskraft und Leidenschaft.«
    Birgit Fuß, Rolling Stone, 30.03.2017
  • »Es ist grandios geworden und sollte eigentlich das Debüt eines großen Schriftstellers sein; nun ist es zugleich sein letztes Buch.«
    Korinna Hennig, NDR, 02.05.2017
  • »Kopf erzählt eine schreckliche Geschichte - in einem ganz und gar wunderbaren Roman.«
    Neue Presse, 24.05.2017
  • »Dieses berührende, weise und teilweise saukomische Buch beginnt mit einem Selbstmord.«
    General-Anzeiger, 17.06.2017
  • »Kopfs Sprache kommt praktisch ohne emotionsgeladene Adjektive aus. Er kann sich dies erlauben, weil sein Roman mit einem Paukenschlag beginnt (...).«
    Frank Jöricke, neues deutschland, 22.06.2017
  • »Schon im ersten Satz wird klar, dass der Roman mit einem Selbstmord enden wird. (...) dennoch ist Die elf Gehirne der Seidenspinnerraupe kein bedrückendes Buch (...), denn es ist voller Witz und voller Wärme.«
    Marie Kaiser, radioeins rbb, 16.07.2017
  • »In bester popliterarischer Tradition und in der Manier von Heinz Strunk oder Wolfgang Welt erzählt er die Geschichte eines sympathischen kleinbügerlichen Niemands im Hamburg der alten BRD und nach der Wende.«
    Gerrit Bartels, Tagesspiegel, 19.07.2017
  • »Der Roman erzählt die Geschichte der BRD in überraschend warmherziger Weise. Lakonisch ist das, sprachlich präzise, tragikomisch. Und die irre Tom-Geschichte entwickelt durchaus Magie.«
    Roland Mischka, Saarbrücker Zeitung, 23.07.2017
  • »Und so schafft es Uwe Kopf, nicht nur vom Leben und Sterben des einen, sondern auch vom Überleben des anderen Bruders mit sprachlicher Präzision und ehrlichem Gefühl zu erzählen.«
    Urs Humpenöder, Kreuzer Leipzig, 28.07.2017
  • »Dass man sich als Leser für diese Figuren interessiert, liegt an der kühlen Brillanz von Uwe Kopf, seiner Sprachökonomie. Schade, dass dieser Anfang schon den Schlusspunkt setzt.«
    Der Bielefelder, 14.08.2017
  • »Im Ergebnis bietet ›Die elf Gehirne der Seidenspinnerraupe‹ ein Kaleidoskop Hamburgs der siebziger und achtziger Jahre, das all jenen, die Zeit und Ort kennen, Vergnügen beschert (...)«
    Ruprecht Friedling, literaturzeitschrift.de, 17.08.2017
  • »Ein trauriglustigergreifendschlichtschönes Buch. (...) Ein ungeheuerlich präziser, melancholisch-komischer und atemberaubender Roman.«
    Martin Münzberger, Wilhelmshavener Zeitung, 06.10.2017
  • »Das endet zwar traurig, liest sich aber (dank Kopfs herrlicher Lakonik) gar nicht so, sondern wie packende Popliteratur der existenziellen Variante.«
    Gisa Funck, Deutschlandfunk Kultur, 14.12.2017