Siegfried Lenz

Der Überläufer

Erfolgsausgabe

Autor:
Siegfried Lenz
Titel:
Der Überläufer
ISBN:
978-3-455-40590-3
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
Pappband mit SU
Produktart:
Buch
Seiten:
368
Erscheinungsdatum:
14.10.2016
Verfügbarkeit:
lieferbar
25,00 (D)
25,70 (A)
33,90 (CH)
Als »Der Überläufer«, Siegfried Lenz’ zweiter Roman, im Frühjahr 2016 mit 65 Jahren Verspätung erschien, wurde er zu einem überragenden Presse- und Publikumserfolg und stand wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerlisten. Das Feuilleton war sich einig: Wäre »Der Überläufer« 1952 erschienen, hätte der Roman »unbedingt zu den großen Nachkriegsromanen dazugehört, zur Blechtrommel von Grass, zu Bölls Billard um halb zehn und Anderschs Sansibar oder der letzte Grund« (Ulrike Sárkány, NDR). Wie aber hätte das Buch damals ausgesehen? Die einmalige Erfolgsausgabe präsentiert den »Überläufer« nun in der entsprechenden Ausstattung, angelehnt an die Entwürfe des Grafikers Werner Rebhuhn, der in den fünfziger und sechziger Jahren das Erscheinungsbild des Hoffmann und Campe Verlags prägte und zahllose Buchumschläge von Siegfried Lenz gestaltete.
  • »So wird dieser in beispielhaft schönem Deutsch verfasste Roman, das reife Werk eines jungen Mannes, erst jetzt publiziert.«
    Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung
  • »Das ist erstens eine ziemliche Überraschung und zweitens, wenn man das Buch gelesen hat, eine Sensation. Der Überläufer ist ein großartiger Roman, der das Werk von Lenz und damit die deutsche Nachkriegsliteratur um ein eindrucksvolles Stück erweitert.«
    Volker Weidermann, Der Spiegel, 27.02.2016
  • »Heute, 65 Jahre nach seiner Entstehung, vermittelt Der Überläufer einen tiefen Einblick in die Zerrissenheit der deutschen Kriegs- und Nachkriegsjahre. So gesehen, ist auch dieser frühe Roman schon ein typischer Lenz.«
    Max Moor, ttt, 28.02.2016
  • »Dass der bescheidene Siegfried Lenz nach seinem Tod noch einmal für Medienrummel sorgen würde, hätte niemand für möglich gehalten.«
    Heide Soltau, NDR Kultur, 25.02.2016
  • »Siegfried Lenz schildert das Kriegsgeschäft brutal akribisch, beinahe überscharf, aber ohne doppelten Boden und sachlich wie ein Obduktionsbericht.«
    Ruth Bender, Leipziger Volkszeitung, 29.02.2016
  • »Ein Roman über den Irrsinn des Krieges, über den Konflikt zwischen Pflicht und Gewissen, den Zwiespalt zwischen Handeln und Schuld.«
    Stuttgarter Zeitung, 12.02.2016
  • »Der Roman ist ein überwältigendes Zeugnis seiner Zeit, eine tief beeindruckende Schilderung des Krieges, und, wie jeder gute Kriegsroman, ein verzweifeltes Plädoyer für die Menschlichkeit.«
    Dierk Wolters, Nassauische Neue Presse, 29.02.2016
  • »Nur Eingeweihte wussten, nein, wenn man ehrlich sein will, muss man wohl sagen: Nur Siegfried Lenz selber war es bewusst, welch einen Schatz er im Gepäck hatte.«
    Süddeutsche Zeitung, 02.03.2016
  • »Der Roman prägt nicht nur das Bild des am 7. Oktober 2014 verstorbenen Autors neu, es verändert auch die Einschätzung der bundesdeutschen Nachkriegsliteratur.«
    Neue Osnabrücker Zeitung, 02.03.2016
  • »So intensiv der junge Lenz die Sinnlosigkeit des Kriegs durch eine groteske Situation versinnbildlicht, so intensiv erweckt er die alles überwältigende Natur dichterisch zum Leben.«
    Simone Dattenberger, Münchner Merkur, 02.03.2016
  • »Was die literarische Qualität des Werkes betrifft, so war die Ablehnung des Manuskripts ungerecht.«
    Flensburger Tageblatt, 02.03.2016
  • »Passagenweise ist Lenz schon auf der Höhe seiner Sprache, seiner Bildkraft.«
    Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 05.03.2016
  • »Ein literarischer Schatz.«
    Roland Keitsch, Bild am Sonntag, 06.03.2016
  • »Lenz erzählt, die Spannung hochhaltend, atmosphärisch dicht und Grausamkeiten nicht aussparend.«
    Günter Ott, Augsburger Allgemeine, 07.03.2016
  • »Muss ich es gelesen haben? Ja.«
    Bild, 04.03.2016
  • »Ganz wichtiger Mosaikstein.«
    fn web, 03.03.2016
  • »Was das Buch verhinderte, ist seine bildnerische Kraft, die auch heute noch Wirkung hat.«
    Ruth Bender, Ostsee-Zeitung, 03.03.2016
  • »Über 60 Jahre nach seiner Entstehung überrascht ein großartiges Buch die literarische Öffentlichkeit.«
    Die Presse, 08.03.2016
  • »Ein kapitaler Fang.«
    Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung, 09.03.2016
  • »Es ist ein typischer Lenz, der da schlummerte, mit seiner ganzen Sprachgewalt von den kräftigen bis zu den leisen Tönen.«
    Elisabeth Röttsches, WAZ, 09.03.2016
  • »Unbedingt zu empfehlen.«
    Jörg Magenau, Deutschlandradio Kultur, 09.03.2016
  • »Der Roman bringt dem Leser Lenz' eigene Heimat [...] nah und wird an mancher Stelle unerwartet lyrisch.«
    Buch-Magazin
  • »Später Triumph.«
    Peter Pisa, Kurier, 10.03.2016
  • »In some passages, Mr. Lenz reaches the height of his artistic abilities, his imagery on point.«
    Handelsblatt Global Edition, 09.03.2016
  • »Nach 65 Jahren auf Platz eins: Der späte Triumph des Siegfried Lenz.«
    Volker Weidermann, Spiegel Online, 09.03.2016
  • »Lenz' Antikriegsroman hat auch 71 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs nichts an Aktualität verloren.«
    Stern Online, 10.03.2016
  • »Siegfried Lenz' Überläufer ist ein fulminanter Erfolg.«
    Die Welt Online, 10.03.2016
  • »Ein Meisterwerk aus dem Nachlass.«
    Frankfurter Neue Presse Online, 10.03.2016
  • »Die erste Auflage ist längst weg, der Roman [...] schickt sich an, einer der größten Erfolge der jüngeren Geschichte von Hoffmann und Campe zu werden.«
    Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 12.03.2016
  • »Von atemberaubender atmosphärischer Dichte.«
    Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 13.03.2016
  • »Der frische Duktus und die Originalität der Metaphern des frühen Lenz haben etwas Anrührendes und lohnen die Entdeckung.«
    Katrin Hillgruber, Bayern 2, 14.03.2016
  • »Ein packender Text, sinnlich, realistisch, existenzialistisch und durchaus humorvoll.«
    Christoph Heim, Basler Zeitung, 15.03.2016
  • »Es steht für die Anständigkeit von Lenz' Verlag, dass der Roman nicht nur gedruckt wurde, sondern auch der üble Umgang mit dem Autor nicht verschwiegen wird.«
    Märkische Oderzeitung - Frankfurter Stadtbote, 16.03.2016
  • »Aus [Burghart Klaußners] Vortrag wird klar, wie bemerkenswert es Lenz schafft, Stimmungen zu beschreiben.«
    Stuttgarter Zeitung, 17.03.2016
  • »Für den Deutschen, der sich gerade im Vergessen eingerichtet hat, müsste ein Bekenntnis wie dieses wie ein Keulenschlag ins Gesicht des Bürgers wirken.«
    Anton Thuswaldner, Die Furche, 17.03.2016
  • »Der frische Duktus und die Originalität der Metaphern des frühen Siegfried Lenz haben etwas Anrührendes und lohnen die Entdeckung.«
    Katrin Hillgruber, Badische Zeitung, 19.03.2016
  • »Aus dem Nachlass heraus erlebt der Roman jetzt seine gefeierte Erstveröffentlichung.«
    Morgenpost am Sonntag, 13.03.2016
  • »Seine Schilderungen sind distanziert, oft mit einer genüsslichen Schicht Humor überzogen.«
    Stefanie Grießbach, Ostthüringer Zeitung, 26.03.2016
  • »Packender Seelenkrimi.«
    Tomo Pavlovic, Stuttgarter Nachrichten, 09.04.2016
  • »Eine echte Sensation dieses Frühjahrs. [...] Es wird unglaublich dramatisch und gegenwärtig, als würde es heute passieren, erzählt.«
    Volker Weidermann, ZDF Fernsehgarten, 17.04.2016
  • »Dieser Roman [lässt sich] auch heute noch als literarisches Zeugnis einer um den eigenen Ausdruck wie um die eigene Haltung und Weltanschauung ringenden [...] Generation lesen.«
    Werner Jung, neues deutschland, 19.04.2016
  • »Die echte Sensation dieses Frühjahrs.«
    Volker Weidermann, ZDF Fernsehgarten, 17.04.2016
  • »Ein meisterhafter Kriegsroman.«
    Wend Kässens, Wiener Zeitung, 16.04.2016
  • »Der frische Duktus und die Originalität der Metaphern des frühen Siegfried Lenz haben etwas Anrührendes und lohnen sich.«
    Katrin Hillgruber, Die Rheinpfalz, 21.04.2016
  • »[Ein] Stück neu geschriebener deutscher Literaturgeschichte.«
    Peter Borgwardt, neues deutschland, 14.05.2016
  • »Die Veröffentlichung des Textes ist nicht nur gerechtfertigt, sondern über jeden Zweifel erhaben.«
    Tageblatt
  • »Eine Sternenstunde, aus dem Nachlass geschenkt.«
    Neue Osnabrücker Zeitung, 04.08.2018