Siegfried Lenz

Der Überläufer

Autor:
Siegfried Lenz
Titel:
Der Überläufer
ISBN:
978-3-455-81402-6
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
ePub
Produktart:
ebook
Erscheinungsdatum:
27.02.2016
Verfügbarkeit:
lieferbar
19,99 (D)
19,99 (A)
25,00 (CH)
Ein unveröffentlicher Roman von Siegfried Lenz erscheint mit 65 Jahren Verspätung. 1951 geschrieben, ist "Der Überläufer" Siegfried Lenz’ zweiter Roman. Obgleich vollendet und vom Autor mehrfach überarbeitet,
blieb er bis heute unveröffentlicht.

Es ist der letzte Kriegssommer, die Nachrichten von der Ostfront sind schlecht. Der junge Soldat Walter Proska aus dem masurischen Lyck wird einer kleinen Einheit zugeteilt, die eine Zuglinie sichern soll und sich in einer Waldfestung verschanzt hat und. Bei sengender Hitze und zermürbt durch stetige Angriffe von Mückenschwärmen und Partisanen, aufgegeben von den eigenen Truppen, werden die Befehle des kommandierenden Unteroffiziers zunehmend menschenverachtend und sinnlos. Die Soldaten versuchen sich abzukapseln: Einer führt einen aussichtslosen Kampf gegen einen riesigen Hecht, andere verlieren sich in Todessehnsucht und Wahnsinn. Und Proska stellen sich immer mehr dringliche Fragen: Was ist wichtiger, Pflicht oder Gewissen? Wer ist der wahre Feind? Kann man handeln, ohne schuldig zu werden? Und: Wo ist Wanda, das polnische Partisanenmädchen, das ihm nicht mehr aus dem Kopf geht?
Der Überläufer
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Autor:
Siegfried Lenz
Titel:
Der Überläufer
ISBN:
978-3-455-31032-0
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
Digipak
Produktart:
Hörbuch
Erscheinungsdatum:
10.03.2016
Sprecher:
Burghart Klaußner
Inhalt:
7 CD(s), 520 Minuten
Verfügbarkeit:
lieferbar
24,99 (D)
28,10 (A)
35,50 (CH)
Ein unveröffentlicher Roman von Siegfried Lenz erscheint mit 65 Jahren Verspätung. 1951 geschrieben, ist "Der Überläufer" Siegfried Lenz’ zweiter Roman. Obgleich vollendet und vom Autor mehrfach überarbeitet,
blieb er bis heute unveröffentlicht.

Es ist der letzte Kriegssommer, die Nachrichten von der Ostfront sind schlecht. Der junge Soldat Walter Proska aus dem masurischen Lyck wird einer kleinen Einheit zugeteilt, die eine Zuglinie sichern soll und sich in einer Waldfestung verschanzt hat und. Bei sengender Hitze und zermürbt durch stetige Angriffe von Mückenschwärmen und Partisanen, aufgegeben von den eigenen Truppen, werden die Befehle des kommandierenden Unteroffiziers zunehmend menschenverachtend und sinnlos. Die Soldaten versuchen sich abzukapseln: Einer führt einen aussichtslosen Kampf gegen einen riesigen Hecht, andere verlieren sich in Todessehnsucht und Wahnsinn. Und Proska stellen sich immer mehr dringliche Fragen: Was ist wichtiger, Pflicht oder Gewissen? Wer ist der wahre Feind? Kann man handeln, ohne schuldig zu werden? Und: Wo ist Wanda, das polnische Partisanenmädchen, das ihm nicht mehr aus dem Kopf geht?
Autor:
Siegfried Lenz
Titel:
Der Überläufer
ISBN:
978-3-455-40570-5
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
Schutzumschlag
Produktart:
Buch
Seiten:
368
Erscheinungsdatum:
27.02.2016
Verfügbarkeit:
lieferbar
25,00 (D)
25,70 (A)
33,90 (CH)
Ein unveröffentlicher Roman von Siegfried Lenz erscheint mit 65 Jahren Verspätung. 1951 geschrieben, ist "Der Überläufer" Siegfried Lenz’ zweiter Roman. Obgleich vollendet und vom Autor mehrfach überarbeitet,
blieb er bis heute unveröffentlicht.

Es ist der letzte Kriegssommer, die Nachrichten von der Ostfront sind schlecht. Der junge Soldat Walter Proska aus dem masurischen Lyck wird einer kleinen Einheit zugeteilt, die eine Zuglinie sichern soll und sich in einer Waldfestung verschanzt hat und. Bei sengender Hitze und zermürbt durch stetige Angriffe von Mückenschwärmen und Partisanen, aufgegeben von den eigenen Truppen, werden die Befehle des kommandierenden Unteroffiziers zunehmend menschenverachtend und sinnlos. Die Soldaten versuchen sich abzukapseln: Einer führt einen aussichtslosen Kampf gegen einen riesigen Hecht, andere verlieren sich in Todessehnsucht und Wahnsinn. Und Proska stellen sich immer mehr dringliche Fragen: Was ist wichtiger, Pflicht oder Gewissen? Wer ist der wahre Feind? Kann man handeln, ohne schuldig zu werden? Und: Wo ist Wanda, das polnische Partisanenmädchen, das ihm nicht mehr aus dem Kopf geht?
Autor:
Siegfried Lenz
Titel:
Der Überläufer
ISBN:
978-3-455-40570-5
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
Schutzumschlag
Produktart:
Buch
Seiten:
368
Erscheinungsdatum:
27.02.2016
Verfügbarkeit:
lieferbar
25,00 (D)
25,70 (A)
33,90 (CH)
  • »Die Veröffentlichung des Textes ist nicht nur gerechtfertigt, sondern über jeden Zweifel erhaben.«
    Tageblatt
  • »[Ein] Stück neu geschriebener deutscher Literaturgeschichte.«
    Peter Borgwardt, Neues Deutschland, 14.05.2016
  • »Der frische Duktus und die Originalität der Metaphern des frühen Siegfried Lenz haben etwas Anrührendes und lohnen sich.«
    Katrin Hillgruber, Die Rheinpfalz, 21.04.2016
  • »Ein meisterhafter Kriegsroman.«
    Wend Kässens, Wiener Zeitung, 16.04.2016
  • »Die echte Sensation dieses Frühjahrs.«
    Volker Weidermann, ZDF Fernsehgarten, 17.04.2016
  • »Dieser Roman [lässt sich] auch heute noch als literarisches Zeugnis einer um den eigenen Ausdruck wie um die eigene Haltung und Weltanschauung ringenden [...] Generation lesen.«
    Werner Jung, Neues Deutschland, 19.04.2016
  • »Eine echte Sensation dieses Frühjahrs. [...] Es wird unglaublich dramatisch und gegenwärtig, als würde es heute passieren, erzählt.«
    Volker Weidermann, ZDF Fernsehgarten, 17.04.2016
  • »Packender Seelenkrimi.«
    Tomo Pavlovic, Stuttgarter Nachrichten, 09.04.2016
  • »Seine Schilderungen sind distanziert, oft mit einer genüsslichen Schicht Humor überzogen.«
    Stefanie Grießbach, Ostthüringer Zeitung, 26.03.2016
  • »Aus dem Nachlass heraus erlebt der Roman jetzt seine gefeierte Erstveröffentlichung.«
    Morgenpost am Sonntag, 13.03.2016
  • »Der frische Duktus und die Originalität der Metaphern des frühen Siegfried Lenz haben etwas Anrührendes und lohnen die Entdeckung.«
    Katrin Hillgruber, Badische Zeitung, 19.03.2016
  • »Für den Deutschen, der sich gerade im Vergessen eingerichtet hat, müsste ein Bekenntnis wie dieses wie ein Keulenschlag ins Gesicht des Bürgers wirken.«
    Anton Thuswaldner, Die Furche, 17.03.2016
  • »Aus [Burghart Klaußners] Vortrag wird klar, wie bemerkenswert es Lenz schafft, Stimmungen zu beschreiben.«
    Stuttgarter Zeitung, 17.03.2016
  • »Es steht für die Anständigkeit von Lenz' Verlag, dass der Roman nicht nur gedruckt wurde, sondern auch der üble Umgang mit dem Autor nicht verschwiegen wird.«
    Märkische Oderzeitung - Frankfurter Stadtbote, 16.03.2016
  • »Ein packender Text, sinnlich, realistisch, existenzialistisch und durchaus humorvoll.«
    Christoph Heim, Basler Zeitung, 15.03.2016
  • »Der frische Duktus und die Originalität der Metaphern des frühen Lenz haben etwas Anrührendes und lohnen die Entdeckung.«
    Katrin Hillgruber, Bayern 2, 14.03.2016
  • »Von atemberaubender atmosphärischer Dichte.«
    Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 13.03.2016
  • »Die erste Auflage ist längst weg, der Roman [...] schickt sich an, einer der größten Erfolge der jüngeren Geschichte von Hoffmann und Campe zu werden.«
    Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 12.03.2016
  • »Ein Meisterwerk aus dem Nachlass.«
    Frankfurter Neue Presse Online, 10.03.2016
  • »Siegfried Lenz' Überläufer ist ein fulminanter Erfolg.«
    Die Welt Online, 10.03.2016
  • »Lenz' Antikriegsroman hat auch 71 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs nichts an Aktualität verloren.«
    Stern Online, 10.03.2016
  • »Nach 65 Jahren auf Platz eins: Der späte Triumph des Siegfried Lenz.«
    Volker Weidermann, Spiegel Online, 09.03.2016
  • »In some passages, Mr. Lenz reaches the height of his artistic abilities, his imagery on point.«
    Handelsblatt Global Edition, 09.03.2016
  • »Später Triumph.«
    Peter Pisa, Kurier, 10.03.2016
  • »Der Roman bringt dem Leser Lenz' eigene Heimat [...] nah und wird an mancher Stelle unerwartet lyrisch.«
    Buch-Magazin
  • »Unbedingt zu empfehlen.«
    Jörg Magenau, Deutschlandradio Kultur, 09.03.2016
  • »Es ist ein typischer Lenz, der da schlummerte, mit seiner ganzen Sprachgewalt von den kräftigen bis zu den leisen Tönen.«
    Elisabeth Röttsches, WAZ, 09.03.2016
  • »Ein kapitaler Fang.«
    Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung, 09.03.2016
  • »Über 60 Jahre nach seiner Entstehung überrascht ein großartiges Buch die literarische Öffentlichkeit.«
    Die Presse, 08.03.2016
  • »Was das Buch verhinderte, ist seine bildnerische Kraft, die auch heute noch Wirkung hat.«
    Ruth Bender, Ostsee-Zeitung, 03.03.2016
  • »Ganz wichtiger Mosaikstein.«
    fn web, 03.03.2016
  • »Muss ich es gelesen haben? Ja.«
    Bild, 04.03.2016
  • »Lenz erzählt, die Spannung hochhaltend, atmosphärisch dicht und Grausamkeiten nicht aussparend.«
    Günter Ott, Augsburger Allgemeine, 07.03.2016
  • »Ein literarischer Schatz.«
    Roland Keitsch, Bild am Sonntag, 06.03.2016
  • »Passagenweise ist Lenz schon auf der Höhe seiner Sprache, seiner Bildkraft.«
    Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 05.03.2016
  • »Was die literarische Qualität des Werkes betrifft, so war die Ablehnung des Manuskripts ungerecht.«
    Flensburger Tageblatt, 02.03.2016
  • »So intensiv der junge Lenz die Sinnlosigkeit des Kriegs durch eine groteske Situation versinnbildlicht, so intensiv erweckt er die alles überwältigende Natur dichterisch zum Leben.«
    Simone Dattenberger, Münchner Merkur, 02.03.2016
  • »Der Roman prägt nicht nur das Bild des am 7. Oktober 2014 verstorbenen Autors neu, es verändert auch die Einschätzung der bundesdeutschen Nachkriegsliteratur.«
    Neue Osnabrücker Zeitung, 02.03.2016
  • »Nur Eingeweihte wussten, nein, wenn man ehrlich sein will, muss man wohl sagen: Nur Siegfried Lenz selber war es bewusst, welch einen Schatz er im Gepäck hatte.«
    Süddeutsche Zeitung, 02.03.2016
  • »Der Roman ist ein überwältigendes Zeugnis seiner Zeit, eine tief beeindruckende Schilderung des Krieges, und, wie jeder gute Kriegsroman, ein verzweifeltes Plädoyer für die Menschlichkeit.«
    Dierk Wolters, Nassauische Neue Presse, 29.02.2016
  • »Ein Roman über den Irrsinn des Krieges, über den Konflikt zwischen Pflicht und Gewissen, den Zwiespalt zwischen Handeln und Schuld.«
    Stuttgarter Zeitung, 12.02.2016
  • »Siegfried Lenz schildert das Kriegsgeschäft brutal akribisch, beinahe überscharf, aber ohne doppelten Boden und sachlich wie ein Obduktionsbericht.«
    Ruth Bender, Leipziger Volkszeitung, 29.02.2016
  • »Dass der bescheidene Siegfried Lenz nach seinem Tod noch einmal für Medienrummel sorgen würde, hätte niemand für möglich gehalten.«
    Heide Soltau, NDR Kultur, 25.02.2016
  • »Heute, 65 Jahre nach seiner Entstehung, vermittelt Der Überläufer einen tiefen Einblick in die Zerrissenheit der deutschen Kriegs- und Nachkriegsjahre. So gesehen, ist auch dieser frühe Roman schon ein typischer Lenz.«
    Max Moor, ttt, 28.02.2016
  • »Das ist erstens eine ziemliche Überraschung und zweitens, wenn man das Buch gelesen hat, eine Sensation. Der Überläufer ist ein großartiger Roman, der das Werk von Lenz und damit die deutsche Nachkriegsliteratur um ein eindrucksvolles Stück erweitert.«
    Volker Weidermann, Der Spiegel, 27.02.2016
  • »So wird dieser in beispielhaft schönem Deutsch verfasste Roman, das reife Werk eines jungen Mannes, erst jetzt publiziert.«
    Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung