Norma Huidobro

Der verlorene Ort

Roman

Autor:
Norma Huidobro
Titel:
Der verlorene Ort
ISBN:
978-3-455-40157-8
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
Pappband mit SU
Produktart:
Buch
Seiten:
224
Erscheinungsdatum:
15.02.2010
Übersetzung:
Sybille Martin
Verfügbarkeit:
lieferbar
18,00 (D)
18,50 (A)
24,50 (CH)
María ist die einzige junge Frau, die noch in ihrem Dorf geblieben ist. Umso gieriger liest sie die vor Leben übersprudelnden Briefe ihrer Freundin aus Buenos Aires. Doch plötzlich reißt der Briefkontakt ab, und ein Fremder erscheint, der Marías Welt aus den Fugen geraten lässt. Es ist ein heißer, trockener Tag in dem verlassenen Ort Villa del Carmen weitab von Buenos Aires. Die junge María steht hinter dem Tresen des einzigen Restaurants, als ein Fremder auftaucht. Ferroni, so stellt sich heraus, ist aus der Hauptstadt gekommen, weil er auf der Suche nach Marías Freundin Matilde ist, die als vermisst gemeldet wurde. Mal schmeichelnd, mal einschüchternd versucht er, María auszuhorchen. Die traut Ferroni nicht über den Weg und hält sich bedeckt. Marías unheilvolle Ahnung, dass die Freundin in Schwierigkeiten sein könnte, verdichtet sich immer mehr, und die Atmosphäre wird zunehmend bedrohlich. "Ein feinsinnig-psychologischer Roman von immenser Intensität." Le Figaro "Huidobros Roman erinnert an den frühen Vargas Llosa und Julio Cortázar." Le Western Culturel
  • »ein leises und sprachlich sehr schönes Buch«
    Amazon.de, 29.03.2010
  • »Ihre reiche Sprache behält auch in drastischen Phasen der Handlung ihre üppige Ruhe.«
    Bielefelder, 01.05.2010
  • »mit äußerster Kunstfertigkeit eingesetzte und keineswegs arme Sprache, die viele Tonlagen beherrscht und auch in den drastischen Phasen der Handlung ihre üppige Ruhe behält«
    Katharina Döbler, Deutschlandradio Kultur
  • »Der zu Recht preisgekrönte Roman fasziniert durch seine kristalline Sprache, die komplizierte Gedankengänge und phantasiereiche Bilder.«
    Die Tagespost, 12.06.2010
  • »ein feinsinnig-psychologischer Roman«
    Preußische Allgemeine Zeitung, 20.05.2010
  • »weibliche Perspektive trifft männliche Diktatur«
    taz, 18.03.2010
  • »von großer sprachlicher Intensität«
    Welt der Frau, 01.07.2010
  • »Intensiv und feinsinnig baut Norma Huidobro diese sich zuspitzende Situation auf - bis zur Eskalation.«
    Zuhause wohnen, 01.05.2010