Heinrich Heine, Joachim Gauck, Olivia von Pilgrim (Illustrator)

Deutschland. Ein Wintermärchen

Mit einem Vorwort von Joachim Gauck, illustriert von Olivia von Pilgrim

Autor:
Heinrich Heine, Joachim Gauck, Olivia von Pilgrim (Illustrator)
Titel:
Deutschland. Ein Wintermärchen
ISBN:
978-3-455-00623-0
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
Pappband
Produktart:
Buch
Seiten:
128
Erscheinungsdatum:
04.11.2019
Verfügbarkeit:
lieferbar
18,00 (D)
18,50 (A)
24,50 (CH)
Zeit, den Rebellen unter den deutschen Klassikern wiederzuentdecken! Im November 1843 reist Heinrich Heine, der schon viele Jahre im französischen Exil lebt, nach Deutschland, um in Hamburg seine Mutter und seinen Verleger Julius Campe zu besuchen. Von Aachen über den Teutoburger Wald bis Hannover macht er Station und schreibt im Anschluss einen seiner wirkmächtigsten Texte: In Deutschland. Ein Wintermärchen klagt Heine die preußische Zensur, den Militarismus und die Restauration zur Zeit des Vormärz an, mokiert sich über »das hölzern pedantische Volk« und kratzt damit noch heute am Nationalbewusstsein. Zugleich fängt er auf schwärmerisch-verspielte Weise die deutsche Seele ein: »Sei mir gegrüßt, mein Sauerkraut, holdselig sind deine Gerüche!« Joachim Gauck nimmt den Text, der bei seiner Publikation für einen Skandal sorgte und der Zensur zum Opfer fiel, aus zeitgenössischer Perspektive neu in den Blick. Er tritt mit Heine ins Gespräch und setzt dessen Verdruss an der Nationalgeschichte einen aufgeklärten Patriotismus entgegen.
  • »Heine packte in dieses Werk seine ganze Leidenschaft.«
    Ulf Heise, Freie Presse, 18.09.2019
  • »Hymnisch, polemisch, zotig, anklagend - Heines "Wintermärchen" zeigt mit großartigem Wtz die deutschen Eigenheiten in ihrer ganzen Fülle, stellt sich aber gegen militanten Nationalismus und obrigkeitshörige Engstirnigkeit.«
    dpa-Basisdienst, 19.09.2019
  • »Heines Wintermärchen hat Hitze. Und es liest sich immer noch viel zu amüsant und treffend, um jemals im Klassikerschrank abgestellt zu werden.«
    Neue Osnabrücker Zeitung, 25.09.2019
  • »Mit spitzer Feder und bildgewaltiger Sprache geschrieben.«
    Thüringer Allgemeine Zeitung, 21.10.2019
  • »Mit spitzer Feder und bildgewaltiger Sprache beschreibt Heinrich Heine die Arten und Unarten der Landsleute seiner Zeit. Heines Versepos hat bis heute nichts an Aktualität verloren und enthüllt in einer politisch aufgewühlten Zeit die Worthülsen der scheinbar Mächtigen.«
    Harzer Volksstimme, 30.10.2019
  • »Das Werk hat bis heute an Aktualität nichts verloren.«
    Göttinger Tageblatt, 04.11.2019
  • »Es ist eine bisweilen fast märchenhaft anmutende Beschreibung, denn Heine formuliert in den staatlichen 500 Strophen nicht nur seine mit Ironie, Biss und Spott verwobene Kritik am Deutschland seiner Zeit, sondern vermengt darin auch Wirklichkeit und Traum, reale und fantasierte Figuren und Begegnungen.«
    Steve Kuberczyk-Stein, Hessische Allgemeine Zeitung, 12.11.2019