Uwe Kopf

Die elf Gehirne der Seidenspinnerraupe

Autor:
Uwe Kopf
Titel:
Die elf Gehirne der Seidenspinnerraupe
ISBN:
978-3-455-00058-0
Verlagsbereich:
Tempo - Belletristik
Einband:
ePub
Produktart:
ebook
Erscheinungsdatum:
11.04.2017
Verfügbarkeit:
lieferbar
16,99 (D)
16,99 (A)
21,00 (CH)
»Uwe Kopfs sardonisches Romandebüt ist brillant und zutiefst erschütternd und voller Heiterkeit.« (Christian Kracht) Es beginnt mit einem Ende. Mit Toms Ende. Im Mai 1998 erhängt sich »der 40-jährige Junge«, auch Jesus genannt, in Hamburg-Barmbek »nach Art der Greise«. Tom ist wohl das, was die Gesellschaft leichtfertig eine gescheiterte Existenz nennt – kein Glück mit den Frauen, ein Gelegenheitsjob als Briefsortierer, auf Suche nach dem Ausweg. Über die Abgründe und Niederlagen wird Tom von seinem Bruder Sören und immer wieder dem nächsten Bier getragen. Doch auf jeden Hoffnungsschimmer, auf jeden Rausch folgt auch Ernüchterung. Bis nichts mehr geht. Am Ende steht die Frage, ob auf seiner Beerdigung, so wie Tom es sich gewünscht hat, »Das Lied der Schlümpfe« gespielt wird. In virtuoser, zugleich radikal einfacher Sprache und mit popliterarischen Anleihen komponiert Uwe Kopf einen witzigen, traurigen, unsentimentalen Streifzug durch Toms Leben. Ein Kaleidoskop des kleinbürgerlichen und prekären Hamburgs der siebziger, achtziger und neunziger Jahre. »Die elf Gehirne der Seidenspinnerraupe« ist kein befindlichkeitsfixiertes Lamento, sondern eine lebenspralle Geschichte, die menschliche Größe und Untiefen in unscheinbaren Momenten findet.
Autor:
Uwe Kopf
Titel:
Die elf Gehirne der Seidenspinnerraupe
ISBN:
978-3-455-00057-3
Verlagsbereich:
Tempo - Belletristik
Einband:
Schutzumschlag
Produktart:
Buch
Seiten:
320
Erscheinungsdatum:
11.04.2017
Verfügbarkeit:
lieferbar
22,00 (D)
22,70 (A)
29,90 (CH)
»Uwe Kopfs sardonisches Romandebüt ist brillant und zutiefst erschütternd und voller Heiterkeit.« (Christian Kracht) Es beginnt mit einem Ende. Mit Toms Ende. Im Mai 1998 erhängt sich »der 40-jährige Junge«, auch Jesus genannt, in Hamburg-Barmbek »nach Art der Greise«. Tom ist wohl das, was die Gesellschaft leichtfertig eine gescheiterte Existenz nennt – kein Glück mit den Frauen, ein Gelegenheitsjob als Briefsortierer, auf Suche nach dem Ausweg. Über die Abgründe und Niederlagen wird Tom von seinem Bruder Sören und immer wieder dem nächsten Bier getragen. Doch auf jeden Hoffnungsschimmer, auf jeden Rausch folgt auch Ernüchterung. Bis nichts mehr geht. Am Ende steht die Frage, ob auf seiner Beerdigung, so wie Tom es sich gewünscht hat, »Das Lied der Schlümpfe« gespielt wird. In virtuoser, zugleich radikal einfacher Sprache und mit popliterarischen Anleihen komponiert Uwe Kopf einen witzigen, traurigen, unsentimentalen Streifzug durch Toms Leben. Ein Kaleidoskop des kleinbürgerlichen und prekären Hamburgs der siebziger, achtziger und neunziger Jahre. »Die elf Gehirne der Seidenspinnerraupe« ist kein befindlichkeitsfixiertes Lamento, sondern eine lebenspralle Geschichte, die menschliche Größe und Untiefen in unscheinbaren Momenten findet.
  • »Die Veröffentlichung seines wütenden, traurigen, zärtlichen Buchs kann Kopf leider nicht mehr selbst erleben.«
    Der Spiegel Fernsehen, 08.05.2017
  • »"Die elf Gehirne der Seidenspinnerraupe" ist mit seiner sprachlichen Präzision, seiner inhaltlichen Wucht und seinem tragikomischen Witz ein Buch, das Superlative verdient.«
    Martin Becker, Deutschlandfunk, 04.05.2017
  • »Nach Fertigstellung des Buchs ist Kopf gestorben. Das Leben ist manchmal ein Miststück.«
    stern, 03.05.2017
  • »Es ist grandios geworden und sollte eigentlich das Debüt eines großen Schriftstellers sein; nun ist es zugleich sein letztes Buch.«
    Korinna Hennig, NDR, 02.05.2017
  • »Sein Roman Die elf Gehirne der Seidenspinnerraupe ist sein bitterschönes Vermächtnis. Es ist die Chronik eines angekündigten Todes«
    Gunther Reinhardt, Stuttgarter Nachrichten, 26.04.2017
  • »Kopfs Roman ist die zärtliche Studie eines Scheiterns, über das sich nicht selten die Wut wölbt - über die mutwillige Milieuverhaftung des Kleinbürgertums.«
    Hamburger Abendblatt, 26.04.2017
  • »Popliteratur in einer existentiellen Variante.«
    Jenny Hoch, DIE ZEIT, 12.04.2017
  • »Durch seine Fähigkeit, Menschen im Innersten zu berühren, wird er weiterleben.«
    Birgit Fuß, B.Z. am Sonntag, 10.04.2017
  • »Ich hoffe, es gibt dort, wo du jetzt bist, Parkbänke und Jever (...).«
    Stephan Timm, Welt am Sonntag, 09.04.2017
  • »In diesem Buch steckt alles, was Uwe ausmachte: sein Herz und seine Wut, seine Direktheit und sein Witz, seine Urteilskraft und Leidenschaft.«
    Birgit Fuß, Rolling Stone, 30.03.2017
  • »Uwe Kopf hat eine Sprache der verblüffenden, vollkommen lakonischen und vollkommen bezaubernden Poesie erfunden, in der Momente und Gesten [...] absurde Tatsachen und wahre Erfindungen die schillerndsten Verbindungen eingehen.«
    Arne Willander, Rolling Stone, 26.01.2017
  • »Seine bisweilen bissigen, sprachlich kunstvollen Kolumnen und Plattenrezensionen waren legendär.«
    Hamburger Morgenpost, 12.01.2017