William Melvin Kelley

Ein anderer Takt

Roman

Autor:
William Melvin Kelley
Titel:
Ein anderer Takt
ISBN:
978-3-455-00626-1
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
Pappband mit SU
Produktart:
Buch
Seiten:
304
Erscheinungsdatum:
04.09.2019
Übersetzung:
Dirk van Gunsteren
Verfügbarkeit:
lieferbar
22,00 (D)
22,70 (A)
29,90 (CH)
Die kleine Stadt Sutton im Nirgendwo der Südstaaten. An einem Nachmittag im Juni 1957 streut der schwarze Farmer Tucker Caliban Salz auf seine Felder, tötet sein Vieh, brennt sein Haus nieder und macht sich auf den Weg in Richtung Norden. Ihm folgt die gesamte schwarze Bevölkerung des Ortes. William Melvin Kelleys wiederentdecktes Meisterwerk "Ein anderer Takt" ist eines der scharfsinnigsten Zeugnisse des bis heute andauernden Kampfs der Afroamerikaner für Gleichheit und Gerechtigkeit. Fassungslos verfolgen die weißen Bewohner den Exodus. Was bringt Caliban dazu, Sutton von einem Tag auf den anderen zu verlassen? Wer wird jetzt die Felder bestellen? Wie sollen die Weißen reagieren? Aus ihrer Perspektive beschreibt Kelley die Auswirkungen des kollektiven Auszugs. Liberale Stimmen treffen auf rassistische Traditionalisten. Es scheint eine Frage der Zeit, bis sich das toxische Gemisch aus Wut, Verzweiflung und Hilflosigkeit entlädt. Mal mit beißendem Sarkasmus, mal mit überraschendem Mitgefühl erzählt hier ein schwarzer Autor vom weißen Amerika. Ein Roman von beunruhigender Aktualität.
  • »Hoffmann und Campe gebührt großer Dank dafür, William Melvin Kelleys ›Ein anderer Takt‹, dieses im wahrsten Sinne des Wortes fantastische und hochaktuelle Buch, dem deutschen Markt zugänglich gemacht zu haben.«
    Dirk von Lowtzow, Süddeutsche Zeitung, 20.12.2019
  • »Man hat es hier wirklich mit einem Meisterwerk zu tun, und man kann es gar nicht verstehen, dass dieser Roman in Vergessenheit geraten ist.«
    Sandra Kegel, 3sat Buchzeit, 20.10.2019
  • »Kühn und perspektivisch raffiniert legt der Afroamerikaner William Melvin Kelley seine Parabel auf die Südstaaten an.«
    Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung, 05.10.2019
  • »Darin, dass der gerade mal 24-jährige William Melvin Kelley zu einer Zeit, als dies noch alles andere als selbstverständlich war, diese Geschichte literarisch anzapfte, liegt der kaum zu überschätzende Wert dieses Buches.«
    Samir Sellami, Süddeutsche Zeitung, 30.10.2019
  • »Ein streng komponierter, sehr verknappter und darum kraftvoller Roman.«
    Susanne Messmer, die tageszeitung, 02.11.2019
  • »Ein spannender Roman.«
    Maike Albath, Deutschlandfunk Kultur, 21.09.2019
  • »Tolles Buch!«
    Gert Scobel, 3sat Buchzeit, 20.10.2019
  • »Fabelhaft.«
    Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 04.10.2019
  • »Für mich war William Melvin Kelleys Roman ›Ein anderer Takt‹ aus dem Jahr 1962 die literarische Entdeckung des Jahres.«
    David Schalko, Süddeutsche Zeitung, 20.12.2019
  • »William Melvin Kelleys ›Ein anderer Takt‹ hat seinen Platz unter den Klassikern der afroamerikanischen Literatur unbedingt verdient.«
    Eberhard Falcke, SWR2 lesenswert Magazin, 17.11.2019
  • »Beunruhigend aktuell.«
    Frank Dietschreit, rbb kultur, 15.11.2019
  • »Kelley hat eine tolle Sprache, weil er es schafft, für jeden einzelnen Charakter eine eigene Stimme zu finden.«
    Marc Reithmayer, WDR 2, 30.10.2019
  • »Wie Rassismus entlarvt wird, ist sehr klug und raffiniert, unfassbar rasant geschrieben. Ein Meisterwerk von Roman.«
    Katrin Schumacher, MDR Kultur, 16.12.2019
  • »Ein vergessenes Meisterwerk.«
    Michael Pilz, Welt am Sonntag, 08.12.2019
  • »William Melvin Kelleys so ganz anderes Südstaaten-Epos ›Ein anderer Takt‹ ist nicht nur sprachlich und erzählerisch ein raffiniertes, vielschichtiges Meisterwerk mit Klassiker-Potential, es ist auch von einer beklemmenden Aktualität.«
    Michael Hirz, Kölner Stadt-Anzeiger, 08.11.2019
  • »William Melvin Kelley verzichtet in diesem packend zu lesenden und zugleich erschreckend aktuellen Plädoyer gegen den Rassismus auf jede Schwarz-Weiß-Zeichnung.«
    Ronald Schneider, Rheinische Post online, 09.12.2019
  • »Ein fürwahr großartiger Roman.«
    Norbert Striemann, Radio Mülheim, 15.09.2019
  • »Der vergessene Gigant der amerikanischen Literatur.«
    Kathryn Schulz, The New Yorker
  • »Eine literarische Sensation.«
    Kirsty Lang, BBC
  • »Ein aufrüttelnder, brillanter Roman, voller Empathie und Schmerz.«
    James Smart, The Guardian, 27.12.2018
  • »Ein fantastischer Wiedergänger der Literaturgeschichte.«
    Katrin Schumacher, MDR Kultur, 01.01.2020
  • »Der zu Unrecht vergessene afroamerikanische Autor William Melvin Kelley schrieb über ein zutiefst autobiografisches Thema mit einer menschlichen Reife, die staunen lässt.«
    Gudrun Braunsperger, Radio Österreich 1, 24.02.2020
  • »Als William Melvin Kelley sein verblüffendes wie starkes Debüt ›Ein anderer Takt‹ schrieb, war er erst 24. Erst jetzt ist sein nach wie vor relevanter Roman auf Deutsch erschienen.«
    B.Z. am Sonntag, 05.01.2020
  • »Kelleys Roman liefert somit bis heute einen hochaktuellen, aber gleichzeitig sehr einfühlsamen und reflektierten Zugang zu dieser Problematik und motiviert dazu, sich selbst einmal in die Perspektive anderer hineinzudenken.«
    Preußische Allgemeine Zeitung, 01.11.2019
  • »Ein Klassiker der amerikanischen Literatur, ein kraftvoller Debütroman, schlicht, zeitlos, mythisch.«
    Claire Lowdon, Sunday Times, 21.10.2018
  • »Das ist starke Literatur, nicht nur dank des genialen Plots und der kraftvollen Sprache, sondern auch, weil das Buch einen unverwechselbaren Sound hat, ein dunkles Pochen, von dem wir ahnen, dass es für lange, lange Zeit nicht verstummen wird.«
    Jens-Uwe Sommerschuh, Sächsische Zeitung, 07.09.2019
  • »Große Literatur, die leider nicht viel von ihrer Aktualität eingebüßt hat.«
    Ralf Gotthardt, Stadtblatt Osnabrück
  • »›Ein anderer Takt‹ ist nicht nur eine lohnende, sondern sogar eine notwendige Wiederentdeckung.«
    Hellweger Anzeiger, 21.09.2019
  • »Leider immer noch brandaktuell.«
    Dagmar Kaindl, Buchkultur, 10.10.2019
  • »Ein vielstimmiger Roman.«
    Christoph Feil, Heilbronner Stimme, 14.09.2019
  • »Großartig: Ein Schwarzer schreibt, wie Weiße über Schwarze denken! William M. Kelley ist ein Autor, der zu Recht wiederentdeckt wird.«
    Ileana Beckmann, Buchprofile/Medienprofile
  • »Der großartige Roman zeigt das "Weißen-Problem" im Kern und in den zerstörerischen Folgen, ohne es je zu benennen. Das macht seine Wucht aus.«
    Udo Feist, zeitzeichen
  • »Die Metapher, dass man sich von einem Buch so dermaßen einnehmen lassen kann, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen will, mag billig und abgedroschen klingen - doch in diesem Fall entspricht das nichts mehr als der Wahrheit.«
    Axel Vits, kommbuch.com
  • »›Ein anderer Takt‹ war ein visionärer Roman und ist es noch heute.«
    Sacha Verna, Bücher am Sonntag, 01.12.2019
  • »›Ein anderer Takt‹ ist eines der scharfsinnigsten Zeugnisse des bis heute andauernden Kampfes der Afroamerikaner für Gleichheit und Gerechtigkeit.«
    Journal Freizeit/Mode/Wohnen
  • »Mit beißendem Sarkasmus und überraschendem Mitgefühl erzählt ein schwarzer Autor von einem "Kopfstand" im "weißen Amerika".«
    Südhessen Woche, 04.12.2019
  • »Mit jugendlichem Sturm, sprachlicher Wucht und einem satirischen Zug hat Kelley in seinem Debüt so etwas wie einen pazifistischen Michael Kohlhaas geschaffen,  der gegen die fortdauernde Ungerechtigkeit und Unterdrückung der Schwarzen rebelliert.«
    XAVER Stadtmagazin
  • »Eine spektakuläre Wiederentdeckung. Große Empfehlung.«
    Anna Jeller, Soundcloud, 21.01.2020
  • »Kelley schildert die Situation auch aus autobiographischer Sicht, bleibt dabei aber stets besonnen.«
    Österreich 1, 24.02.2020