Wolf Haas

Junger Mann

Autor:
Wolf Haas
Titel:
Junger Mann
ISBN:
978-3-455-00389-5
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
ePub
Produktart:
ebook
Erscheinungsdatum:
15.09.2018
Verfügbarkeit:
lieferbar
16,99 (D)
16,99 (A)
21,00 (CH)
Der Dreizehnjährige, der auf die Waage stieg und sich um den Verstand verliebte „Rückwärts durch die Beine betrachtet ist die Welt immer am interessantesten.“ Dieses Lebensmotto beschert dem jungen Mann von Kindesbeinen an viele Probleme. Probleme in Form von Unfällen. Das Gute an Unfällen: Trostschokolade. Das Schlechte an zu viel Schokolade: Übergewicht. Mit 13 beschließt er, den Blick doch noch nach vorne zu richten und macht eine interessante Entdeckung. Diese Blickrichtung bringt noch mehr Probleme. Probleme in Form von Sich-um-den-Verstand-verlieben, wenn einen unvorbereitet ein zauberhaftes Lächeln trifft. Das Gute am Verlieben: Die Elsa. Das Problem am Verlieben: Ihr Ehemann. Der Lastwagenfahrer Tscho. Der junge Mann beschließt, alle Probleme auf einmal zu lösen. Er startet eine radikale Abmagerungskur und eine Besuchsoffensive bei der zehn Jahre älteren Elsa. Mit jedem Kilo, das er abnimmt, sieht er seine Chancen bei ihr steigen. Als sie mit ihm auch noch eine Spazierfahrt in ihrem neuen Renault 5 unternimmt, heizt das seinen Kalorienverbrauch weiter an. Und der Ferienjob auf der Tankstelle hat den großen Vorteil, dass er immer genau weiß, wann Elsas Mann gerade nach Griechenland oder in ein noch ferneres Land aufgebrochen ist. Eines Tages taucht der gefürchtete Lastwagenfahrer aber doch überraschend zwischen Diesel-Zapfsäule und Tankstellenshop auf und macht dem jungen Mann ein Angebot, das er nicht ablehnen kann.
  • »Haas [erweist sich] wie in allen seinen Werken als gewiefter Spediteur zwischen der Welt der Sprache und der Welt der Dinge«
    Stuttgarter Nachrichten Online, 14.09.2018
  • »erinnert ein wenig an die skurrilen Abenteuer des Tschick von Wolfgang Herrndorf«
    Christian Schachinger, Der Standard Online, 11.09.2018
  • »urkomische Coming-of-Age Geschichte«
    Weser-Kurier Bremen, 15.08.2018
  • »Viel los in diesem Roman, der vom Erwachsenwerden erzählt und von der Sehnsucht nach Weite.«
    Hendrik Werner, Weserkurier, 13.09.2018
  • »ein Juckpulver des Erzählens«
    Nürnberger Zeitung, 14.09.2018
  • »Der Roman unterhält so gut, dass er, kaum angefangen, schon wieder zu Ende scheint, etwa wie die Jugend.«
    Lena Münch, Spiegel Online, 15.09.2018
  • »Eine enorm soghafte Geschichte, verführerisch und magisch von der ersten Seite an.«
    Kleine Zeitung, 15.09.2018
  • »Eine Wohltat.«
    Kurier, 15.09.2018
  • »Noch viele Seiten lang hätte man es mit diesem reizenden, kalorienzählenden ›jungen Mann‹ ausgehalten.«
    Tiroler Tageszeitung, 15.09.2018
  • »Es finden sich [...] die für Haas' Charme typischen Elemente: dieses Typenkabarett, diese Sprache, die schrulligen Gedankengänge.«
    Augsburger Allgemeine, 16.09.2018
  • »Wenn ihr dieses Buch auslasst, seid ihr selbst schuld. Denn so etwas Schönes wie dieses Buch, das ist quasi schon ausgestorben, so etwas gibt es gar nicht mehr, wie ein Dodo oder ein Säbelzahntigerbaby.«
    Sächsische Zeitung, 15.09.2018
  • »Meisterhaft typisierte Figuren.«
    Frankfurter Allgemeine Woche, 02.08.2018
  • »Wolf Haas kann genüsslich langsam von Liebe, Übergewicht und Mut erzählen – und dabei die Spannung halten. Das ist eine Kunst.«
    Petra, 02.09.2018
  • »Bezaubernd«
    style, 20.09.2018
  • »Ein Buch für einen Sommer wie damals.«
    Die Presse, 15.09.2018
  • »Ein Roman wie ein breites Grinsen - inklusive witzigem Road-Trip nach Griechenland.«
    Günter Keil, Playboy, 13.09.2018
  • »ein überaus sympathisches Buch für einige sehr gute Lesestunden«
    Zita Bereuter, ORF FM4, 15.09.2018
  • »Haas möchte mit seinen Büchern nichts bewirken, sondern etwas erreichen und zwar sein Publikum. Junger Mann ist dafür bestens geeignet.«
    Karoline Thaler, ORF ZIB 1, 14.09.2018
  • »Weil er es ist, der Haas, mit seiner ihm eigenen trockenen-lakonischen, sehr österreichischen, meist schwarz-humorigen und dann doch wieder zutiefst anrührenden Art, ist das nichts weniger als grandios.«
    Jürgen Deppe, NDR Kultur - Neue Bücher, 18.09.2018
  • »Haas bleibt Haas, da können Bewunderer beruhigt sein.«
    Bernhard Blöchl, Süddeutsche Zeitung, 17.09.2018
  • »Wenige können so kopfumdrehend über die Phase der Ich-Werdung, die Pubertät und die erste Liebe schreiben, wie Wolf Haas.«
    Katty Salié, ZDF aspekte, 14.09.2018