Matthias Heine

Letzter Schultag in Kaiser-Wilhelmsland

Wie der Erste Weltkrieg die deutsche Sprache für immer veränderte

Autor:
Matthias Heine
Titel:
Letzter Schultag in Kaiser-Wilhelmsland
ISBN:
978-3-455-00878-4
Verlagsbereich:
Atlantik - Sachbuch
Einband:
Schutzumschlag
Produktart:
Taschenbuch
Seiten:
224
Erscheinungsdatum:
03.06.2020
Verfügbarkeit:
erscheint im Juni 2020
11,00 (D)
11,40 (A)
15,50 (CH)
Sprache ist lebendig und verändert sich. Das mögen manche beklagen, wenn sich Anglizismen durchsetzen und aus Frankfurtern plötzlich Hot Dogs werden. Ein besonders gravierender Einschnitt in die Entwicklung der deutschen Sprache war jedoch der Erste Weltkrieg. Bis 1914 breitete sich Deutsch scheinbar unaufhaltsam aus – als führende Weltwissenschaftssprache ebenso wie als Amtssprache in den Kolonien oder in Osteuropa. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs gingen dem deutschen Sprachraum nicht nur slawische Nationen, Elsass und Lothringen oder Länder unter dem Äquator verloren, denen das Deutsche aufgezwungen worden war, sondern auch deutschsprachige Gebiete wie Südtirol. Der Erste Weltkrieg hat die deutsche Sprache in vielfältiger Hinsicht und bisher unbekannt großem Ausmaß für immer verändert. Hundert Jahre nach seinem Ende spürt Matthias Heine diesen weltweiten Folgen nach und entdeckt dabei Erstaunliches.
  • »Matthias Heine gelingt es, viele Sprach-Geschichten zu einem überzeugenden Panorama des Umbruchs zu verbinden.«
    Wolfgang Schneider, Deutschlandfunk Kultur, 11.06.2018
  • »Anhand skuriller Anekdoten und abenteuerlicher Geschichten erzählt Matthias Heine, (...) wie die Folgen des Ersten Weltkriegs die deutsche Sprache veränderten.«
    Der STERN
  • »Eindrucksvoll.«
    Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 30.07.2018
  • »Bunt, kurzweilig und informativ.«
    Der Standard, 07.08.2018
  • »Heines fundiertes Buch ist das Ergebnis einer unermüdlichen sprachlichen Spurensuche.«
    Lesart, 20.07.2018
  • »Sehr empfehlenswert!«
    Knut Cordsen, Radio Bayern2, 08.06.2018
  • »Mit Sinn für Humor und kenntnisreich geschrieben.«
    Neue Züricher Zeitung, 21.07.2018
  • »Mit diesem kleinen, aber vielschichtigen Buch liefert Heine einen ersten populärwissenschaftlichen und leicht verständlichen Beitrag zum sprachlichen Wandel durch den Ersten Weltkrieg.«
    Philip Dingeldey, Nürnberger Zeitung, 15.11.2018
  • »kluges Sprachgeschichtsbuch​, ​souverän geschriebene und prägnante Studie«
    Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 18.06.2018
  • »umfassend und vielfältig«
    Wiener Zeitung, 23.11.2018
  • »Ein lehrreiches kleines Stück Sprachgeschichte, die unterhaltsam zu lesen ist und ein paar Aha-Effekte bereit hält.

     «

    thema Magazin, 30.09.2018
  • »Große Rechercheleistung.«
    Andreas Berger, Braunschweiger Zeitung, 04.08.2018
  • »die Inhalte (werden) hier in oft engere Zusammenhänge gebracht, durch unerwartete Fakten belebt und einen munteren Schreibstil zum Lesevergnügen.«
    Ulrich Ammon, Germanistik, 08.11.2018
  • »interessant, auch amüsant«
    Hellweger Anzeiger, 08.09.2018
  • »Einzelbeobachtungen fügen sich in dieser kundig und elegant verfassten Rekonstruktion einer Austreibung zu einem schlüssigen Ganzen.«
    Hendrik Werner, Weser-Kurier Print & Online, 21.06.2018
  • »Ein sehr schönes, schlaues und unterhaltsames Buch, (...) das einfach Spaß macht!«
    Kulturbuchtipps.de, 17.07.2018
  • »Fragt man [...], wie sich die deutsche Sprache und ihre Geltung in der Welt seit den Tagen des Ersten Weltkriegs verändert hat, dann gibt der Band eine Fülle treffender Hinweise und viele gute Anregungen. Die Lektüre ist daher unbedingt zu empfehlen.«
    Jörg Riecke, wla-online.de, 07.11.2018