Nicol Ljubic

Meeresstille

Roman

Autor:
Nicol Ljubic
Titel:
Meeresstille
ISBN:
978-3-455-40116-5
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
Pappband mit SU
Produktart:
Buch
Seiten:
192
Erscheinungsdatum:
15.02.2010
Verfügbarkeit:
lieferbar
17,00 (D)
17,50 (A)
22,90 (CH)
Morgens, wenn er aufwachte, lag er jedes Mal mit dem Kopf auf ihrem Kissen. Kann die Liebe zweier junger Menschen eine Brücke bauen über Schuld und Trauma nach dem Balkankrieg? Robert liebt Ana, und Ana liebt Robert. Doch etwas gerät zwischen sie, worüber Ana nicht sprechen kann. Etwas ist vorgefallen, damals, im Jugoslawien-Krieg, als sie noch ein Mädchen war. Eine ungeklärte Schuld ihres Vaters, die sie, weit weg von ihrer Heimat, bis nach Berlin verfolgt. Der serbische Kriegsverbrecher Zlatko Šimic steht in Den Haag vor Gericht. Im Zuschauerraum sitzt Robert und versucht, sich ein Bild von dem Mann zu machen, über den Ana so liebevoll erzählt hat. Wie konnte dieser Mann schuldig werden an einem teuflischen Verbrechen, bei dem 42 Menschen qualvoll verbrannten, ausgerechnet er, der Professor für Anglistik war und ein hochgebildeter und angesehener Shakespeare-Liebhaber? In Deutschland geboren, hat sich Robert für seine kroatische Abstammung nie interessiert, bis er eines Tages Ana begegnet, einer serbischen Studentin. Die Liebe zu ihr führt ihn in die Vergangenheit seiner Familie und die eines ganzen Volkes.
Autor:
Nicol Ljubic
Titel:
Meeresstille
ISBN:
978-3-455-40256-8
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
ePub
Produktart:
ebook
Erscheinungsdatum:
14.01.2010
Verfügbarkeit:
lieferbar
7,99 (D)
7,99 (A)
10,00 (CH)
Morgens, wenn er aufwachte, lag er jedes Mal mit dem Kopf auf ihrem Kissen. Kann die Liebe zweier junger Menschen eine Brücke bauen über Schuld und Trauma nach dem Balkankrieg? Robert liebt Ana, und Ana liebt Robert. Doch etwas gerät zwischen sie, worüber Ana nicht sprechen kann. Etwas ist vorgefallen, damals, im Jugoslawien-Krieg, als sie noch ein Mädchen war. Eine ungeklärte Schuld ihres Vaters, die sie, weit weg von ihrer Heimat, bis nach Berlin verfolgt. Der serbische Kriegsverbrecher Zlatko imiæ steht in Den Haag vor Gericht. Im Zuschauerraum sitzt Robert und versucht, sich ein Bild von dem Mann zu machen, über den Ana so liebevoll erzählt hat. Wie konnte dieser Mann schuldig werden an einem teuflischen Verbrechen, bei dem 42 Menschen qualvoll verbrannten, ausgerechnet er, der Professor für Anglistik war und ein hochgebildeter und angesehener Shakespeare-Liebhaber? In Deutschland geboren, hat sich Robert für seine kroatische Abstammung nie interessiert, bis er eines Tages Ana begegnet, einer serbischen Studentin. Die Liebe zu ihr führt ihn in die Vergangenheit seiner Familie und die eines ganzen Volkes.
  • »Ein leiser Roman, der nicht von deutscher Schuld spricht und doch mit ihr konfrontiert.«
    Aachener Nachrichten, 24.04.2010
  • »Eine gründliche poetisch-politische Abrechnung mit dem so genannten Balkankonflikt«
    Augsburger Allgemeine, 18.02.2010
  • »Nicol Lubic stellt in seinem Roman große moralische Fragen und schildert eine Schwierige Liebe.«
    Favorit der Woche, Bayern 2, 25.05.2010
  • »Eine feinsinnig und leise, aber umso eindrücklicher erzählte Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Ein kluges, sehr berührendes Buch.«
    Anja Dürrmeier, Diwan, BR3, 27.06.2010
  • »... was für ein Glück, dass Nicol Ljubic schreibt.«
    Chamisso, Magazin zum Adelbert-von-Chamisso-Preis, 01.03.2011
  • »... eine moderne Romeo und Julia-Geschichte, beeindruckend klar und schnörkellos erzählt«
    Deutsche Welle, 14.05.2010
  • »Ein bemerkenswert ruhiges Nachdenken über die Frage, ob furchtbare Ereignisse trennen oder verbinden. Alles bleibt in der Schwebe, und das ist keine kleine Kunst.«
    Deutschlandradio Kultur
  • »... eines der mutigsten, schönsten, kraftvollsten deutschen Bücher der ersten Jahreshälfte«
    FAS, 27.06.2010
  • »Es entfaltet sich ein komplexer literarischer Raum um die Frage individueller Schuld, den man auch im Kontext der deutschen Geschichte mit Gewinn lesen kann.«
    FAZ, 07.05.2010
  • »Kompositorisch souverän verwebt Ljubic poetische Liebesszenen mit nüchternen Abläufen beim Prozess in Den Haag.«
    FR
  • »Ein kluges, feinsinniges Buch und einfach große Kunst!«
    In München, 25.03.2010
  • »Hervorragend lässt der Autor die Seiten verschwimmen. Nicol Ljubic ist ein großartiger Erzähler, der diffizile moralische Fragen stellt und zu Antworten herausfordert.«
    Literaturnetz.com, 01.02.2010
  • »Meeresstille' ist ein aufwühlender, spannender Roman, der niemanden unberührt lassen kann. […] Den Namen des Autors Nicol Ljubic sollte man sich merken.«
    NDR Info, 20.04.2010
  • »So steckt in dem mit knapp 200 Seiten schmalen Roman mehr, als man ihm auf den ersten Blick ansieht.«
    Neue Westfälische, 09.10.2010
  • »Dies ist ein Roman, ein feinsinniger, nachdenklicher Text, der - das wird der Leser bald merken - durchaus die Lektüre lohnt.«
    Irmtraud Gutschke, neues deutschland
  • »... ein kluger, unprätentiöser, nachdenklich stimmender Roman, der zeigt, wie begrenzt Gewissheiten und Überzeugungen sind, wie wenig sie mit Erfahrungen zu tun haben.«
    Ex libris, ORF, 28.03.2010
  • »Faszinierend, herb und poetisch, voller Widersprüche«
    Stuttgarter Nachrichten, 09.05.2010
  • »Meisterhaft erzählt …«
    Südkurier, 27.12.2010
  • »Jenseits gewisser historischer Überpointierungen indes hat Ljubic einen klugen Roman geschrieben, der dem Jugoslawien-Krieg einen moralisch notwendigen Epilog anfügt.«
    WAZ, 01.03.2010
  • »Der wahrscheinlich warmherzigste, engagierteste Roman aus Deutschland zum Bürgerkrieg in Jugoslawien [...] Nicol Ljubic ist ein ruhiges, aufwühlendes Buch gelungen.«
    WDR Einslive, 14.06.2010
  • »... ein berührender, nachdenklicher Roman«
    WDR Einslive, 23.03.2010