Cesarina Vighy

Mein letzter Sommer

Autor:
Cesarina Vighy
Titel:
Mein letzter Sommer
ISBN:
978-3-455-65088-4
Verlagsbereich:
Atlantik - Belletristik
Einband:
Gebunden
Produktart:
Buch
Seiten:
192
Erscheinungsdatum:
16.04.2016
Übersetzung:
Maja Pflug
Verfügbarkeit:
lieferbar
20,00 (D)
20,60 (A)
26,90 (CH)
Mit siebzig Jahren ist Amelia schwer erkrankt. Den nahen Tod vor Augen, lässt sie ihr Leben Revue passieren, erzählt von der ungewöhnlichen Liebesgeschichte ihrer Eltern in Venedig, von der beglückenden Flucht des Mädchens in die Welt der Bücher, vom Entkommen aus der Enge des Elternhauses an die Universität in Rom, von der ersten Liebe und dem Leben als Bibliothekarin mit Mann und Kind. Ein Leben, das schließlich eine dramatische Wendung erfährt, als die Ärzte bei ihr die Nervenkrankheit ALS diagnostizieren. Doch dieses Schicksal meistert Amelia mit scharfzüngigem Witz und ohne jedes Selbstmitleid. Auch wenn sie all ihre Sinne verliert, ist sie fest entschlossen, sich einen Sinn zu bewahren: den für Humor.
Autor:
Cesarina Vighy
Titel:
Mein letzter Sommer
ISBN:
978-3-455-17097-9
Verlagsbereich:
Atlantik - Belletristik
Einband:
ePub
Produktart:
ebook
Erscheinungsdatum:
16.04.2016
Übersetzung:
Maja Pflug
Verfügbarkeit:
lieferbar
15,99 (D)
15,99 (A)
19,00 (CH)
Mit siebzig Jahren ist Amelia schwer erkrankt. Den nahen Tod vor Augen, lässt sie ihr Leben Revue passieren, erzählt von der ungewöhnlichen Liebesgeschichte ihrer Eltern in Venedig, von der beglückenden Flucht des Mädchens in die Welt der Bücher, vom Entkommen aus der Enge des Elternhauses an die Universität in Rom, von der ersten Liebe und dem Leben als Bibliothekarin mit Mann und Kind. Ein Leben, das schließlich eine dramatische Wendung erfährt, als die Ärzte bei ihr die Nervenkrankheit ALS diagnostizieren. Doch dieses Schicksal meistert Amelia mit scharfzüngigem Witz und ohne jedes Selbstmitleid. Auch wenn sie all ihre Sinne verliert, ist sie fest entschlossen, sich einen Sinn zu bewahren: den für Humor.
  • »Ergreifend, scharfsinnig und humorvoll.«
    Hamburg Woman
  • »Ebenso weise wie komisch.«
    Marianne Giese, General-Anzeiger, 14.05.2016
  • »Voller Humor und scharfzüngigem Witz erzählt die eigenwillige Frau von Kindheit, Erwachsenwerden, Sinnsuche, Liebe und Lebenskampf. Cesarina Vighy mit einer Hymne auf das Leben«
    Zuhause wohnen, 01.10.2010
  • »Vighy erzählt mit einer Leichtigkeit von ihrem Leben, dass man fasziniert diese humorvolle, kleine Abhandlung immer mit Stauen liest. Wahnsinnig toll«
    Wiesbadener Kurier, 15.09.2010
  • »Ein düsteres und doch unterhaltsames Buch, ein ernstes, kleines Buch.«
    Vanity Fair
  • »L’ultima estate': Eine Suche nach Authentizität und Wahrheit zwischen flüchtigen und mühseligen Irrtümern; Eine tief verwurzelte Misanthropie abgelöst durch die Liebe zum Leben.«
    Ttl
  • »In dem ersten und einzigen erzählerischen Werk von Cesarina Vighy berühren sich Prosa und Poesie und vermischen sich vielleicht sogar.«
    Poesia
  • »Cesarina Vighy ist eine Schriftstellerin. Eine wahre Schriftstellerin, die den Geschmack der Worte und den Rhythmus der Erzählung kennt. Cesarina Vighy ist eine gebildete Person, die Bücher und das Kino liebend, fähig zu bissiger Ironie und zu einem Humor, der an die Grenze zum Makaberen geht. […] Vighy ist eine authentische Schriftstellerin, unabhängig von ihrem gesundheitlichen Zustand und von der Tatsache, dass sie das Leben heute von einem Vogelnest aus durch das Fenster vorbeiziehen sieht. […] Vighy hat es verstanden, eine kämpferische und ungebrochene Autobiographie Revue passieren zu lassen, im Bewusstsein eines vorgezeichneten, aber nicht verzweifelten Schicksals und trotz allem optimistisch.«
    Più
  • »… ein sehr gelungener Debütroman […] Cesarina Vighy hat einen Punkt in der Mitte gesucht, an dem sie die Kraft der Authentizität mit der Veranlagung zur Objektivität vereint.«
    Panorama
  • »… eine nicht mehr ganz junge Debütantin, was die Jahre und den Körper angeht, aber mit einer spitzen und glücklichen Feder […] Man könnte sagen: Eine Autobiographie wie so viele andere. Aber diese ist umschlossen von einer Art zu schreiben, die charmant und flink, deutlich und sarkastisch dahin fließt. Die Erinnerungen kommen wie scharfe Peitschenhiebe in Form von klaren und ernüchternden Worten. Worte, mit denen die Vighy ‚das meist gemiedene Thema, das Leiden’ beschreibt. […] Die zehn Gebote des Kranken [am Ende des Buches] sind ein kleines Meisterwerk der Ironie, der Weisheit und des Lebenssinns. […] Verpassen Sie dieses Buch nicht.«
    lo donna
  • »L’ultima estate' erinnert an die Prosa von Natalia Ginzburg, ein Qualitäts-Debütroman von einer 70jährigen Autorin. […] ein einzigartiger Roman […] ein neuartiges, elegantes, scharfsinniges, dramatisches und zugleich geistreiches Buch. […] Nein, ihr Buch ist kein intimes Tagebuch über einen physischen Zerfall. Es ist auch, oder vor allem, eine durchdachte Analyse der italienischen Nachkriegsgeneration.«
    Liberal
  • »Ich war eine verzweifelte Larve, mein Leben zu erzählen hat mir eine nie zuvor empfundene Glückseligkeit gegeben.' – Cesarina Vighy, Kandidatin für den Strega und an ALS erkrankt, erklärt wie das Schreiben dieses Buches ihr geholfen hat. […] 'Ich schreibe und schreibe, mit einer Leichtigkeit und einer Glückseligkeit, die ich zuvor noch nie empfunden habe: Ich habe beinahe den Kampf vergessen, in dem es zu widerstehen gilt, um in mein Buch das einzuschließen, was mir im Leben an Schönem und an Schlechtem widerfahren ist. Ich betrete und verlasse die Krankheit wie ein Geist Mauern durchquert, und spotte dabei denen, die vor einer verschlossenen Tür Halt machen.'«
    La Repubblica
  • »Die Autorin, Kandidatin für den Strega, und ihre Wahl, vom Ende zu erzählen: 'Ich stelle mich einem Tabu, aber die Literatur hat mir dabei geholfen und mich trainiert.'«
    La Repubblica
  • »Dieses ist ein wahres Buch, auch wenn der Mangel an Mitleid manchmal vielleicht zu hart ist, aber genau das zeichnet ihre [Cesarina Vighy] Art zu schreiben aus, die keinen Sentimentalismus zulässt, scharf und unverfälscht.«
    La Provincia di Lecco
  • »Zeta, ein mutiges Zeugnis vom Kampf gegen den Schmerz [...] Cesarina Vighy, im Buch Zeta genannt, ist von der Amyotrophen Lateralsklerose (der berüchtigten ALS) betroffen und hat sich dazu entschlossen, dieses schriftliche Zeugnis von der Krankheit und von sich selbst zu hinterlassen: Eine Erzählung, die ein herrlicher 'Roman' ist, so wahr sie auch ist. Geschrieben mit der Sorgfalt einer großen Expertin der Literatur, verbietet sie sich, noch der kleinsten Versuchung des Selbstmitleids nachzugeben und schenkt uns ungebrochene, rebellische und außerordentliche Erinnerungen an Leidenschaften und eine Gegenwart voll des stolzen, würdevollen, aber harten Kampfes gegen den Schmerz.«
    La nazione
  • »L’ultima estate' ist ein interessanter oder/und köstlicher Roman. […] Die Autorin verpasst keine Gelegenheit, mit der Leichtigkeit der aufgestellten Sprache zu trumpfen, ohne darauf zu verzichten, sie mit kulturellen Anklängen von den Griechen bis hin zu Woody Allen zu spicken, was sie sicherlich verlangsamt, aber ihr nicht den leichten Gang nimmt. Unterstützt wird dieses durch einen guten Schuss Ironie, dazu bestimmt, zärtlich zu sticheln. Die Sprachführung ist also geschickt: Bleibt zu entscheiden, ob das Programm, auf das Bezug genommen wird, von demonstrativer Natur ist à la 'elegante Null-Acht-Fünfzehn' oder ob es einer Frage der Notwendigkeit der gewählten Sprache entspricht.«
    L’unità
  • »Eine Nachforschung im Gedächtnis, bei der Dinge und Personen, Zusammenhänge und Ereignisse durch ein Sieb passiert werden. Ohne Nachlass. Ohne Milderung. Ohne Moralismus: 'Ich werde in diese Pfütze eintauchen, ich werde die Geister aus meinen Träumen wieder finden.' […] Fakten und Figuren vermitteln den starken Eindruck, dass sie keiner Nuance nachgeben. Es ist die Sprache des Schwarz-Weiß-Kinos. Ohne Zwischentöne. Ein klares Licht rahmt sie ein. […] Das Buch von Cesarina Vighy ist ein schwieriges und schönes Buch, das jeden veranlasst, über die biologische Immanenz des einzigen Lebens, das uns zur Verfügung steht, nachzudenken. Das dem Leben und dem Tod einen Sinn verleiht. Das dazu bringt, sich die großen und heiteren Gefühle des Lebens wieder zu Eigen zu machen.«
    L’incontro
  • »„Das eigene Leben erzählen? Was für eine banale Angelegenheit heutzutage. Aber dieses Vorurteil stürzt angesichts des Romans von Cesarina Vighy, L’ultima estate in sich zusammen. Eine talentierte Autorin, Debütantin, die gerade die 70 Jahre überschritten hat, mit einem Buch das sich lange halten wird. […] Sie [Cesarina Vighy] ist großartig darin, [Erinnerungen] wiederzuerwecken, zu erzählen und gleichsam zu interpretieren. Und das ist keine Kleinigkeit angesichts der erzählten Materie. […] Der Humor ist die Rettung des ‚allwissenden Erzählers’, als der sie [Cesarina Vighy] sich selbst auf den letzten Seiten des Romans definiert, halb im Ernst, halb im Spiel (Denn wer kennt unser eigenes Leben besser als wir selbst?). […] Die beharrlichen Verbundenheit mit den Leben: das ist der Gegenstand, mit dem die Vighy uns vertraut macht. Allerdings, weit jenseits ihrer Rolle als (scheinbare) Anfängerin im Erzählen. Wir sind davon überzeugt, dass in ihr eine venezianische Literatur-Tradition, redselig im freundlichen Sinne und auf eine liebenswürdige Art abschweifend, lebt, die sowohl Licht als auch Schatten durchquert, fieberhaft und klar, so wie Goldoni und Nievo. Und mit diesen beiden Großen möchten wir sie von Herzen gerne vereinen.«
    Il sole 24 ore
  • »… man sieht sich einem literarischen Produkt gegenüber, das kraft der Sprache und der narrativen Konstruktion eine Wahrheit verkündet, die über die persönliche Erfahrung derjenigen, die es geschrieben hat und die uns alle ansieht, hinaus geht.«
    Il riformista
  • »… mit 70 Jahren debütiert sie [Cesarina Vighy] mit einem Buch, das perfekt im Gleichgewicht ist zwischen Roman und Tagebuch; Die Gattung der Autobiographie neu gezeichnet von einem unumstrittenen, narrativen Talent. […] eine Geschichte, die äußerst intim ist und gleichzeitig mitreißend, sie [Cesarina Vighy] kreiert eine sprachliche Melange aus Worten der Alltagssprache und intellektuellen Zitaten, aus Passagen von feinster narrativer Beschaffenheit und Grimassen an die Moden der dichterischen Freiheit, an die Slogans und an die Ticks derer, die diesen folgen. […] Cesarina Vighy konstruiert, im Dialog mit der Krankheit, ein Buch von glühendem Charme. 'Sie sagen, dass man als Brandstifter geboren wird und als Feuerwehrmann stirbt.', schreibt sie. 'Mit mir ist das Gegenteil passiert: ich würde jetzt alles verbrennen.' Aber in dem Feuer der Geschichte, das sie auf den Seiten von 'L’ultima estate' entflammt, verbirgt sich ein Loblied auf das Leben. So hoch wie ein Turm.«
    Il piccolo
  • »Leidvoll, ironisch und bissig, auf schmerzliche Weise verwirrend, einsam und extrem.«
    Il messagero
  • »Nur selten besitzt ein Debütroman die stilistische und strukturelle Vollendung, die L’ultima estate von Cesarina Vighy auszeichnet.«
    Il mattino
  • »Ein wunderbarer, harmonischer Lobgesang auf die Intensität und die Schönheit des Lebens.«
    Paola Scarpa, Il mattino
  • »Cesarina Vighy, 73 Jahre alt und an ALS erkrankt, hat alle bewegt und überzeugt.«
    Il giorno
  • »Dieses Buch gefällt, sehr sogar.«
    Il giornale
  • »Das Buch hat alle gepackt, bewegt und überzeugt, in der Jury des Campiello und in der Leserschaft.«
    Il gazzetino
  • »Der Roman, dessen Verfilmung im Januar in die deutschen Kinos kommt, ist eine Liebeserklärung an die Literatur und das Leben. Und ein Plädoyer fürs Lesen.«
    Heilbronner Stimme, 05.10.2010
  • »L’ultima estate' gefällt und bewegt die Leser durch seine Klarheit und seine Ironie.«
    Gente
  • »Es ist ein autobiographisches Buch, aber es ist auch ein außergewöhnlicher, erfindungsreicher Roman, der die unangenehmen Ereignisse und Melancholien quasi rehabilitiert.«
    Gazetta di Parma
  • »Dem Roman gelingt Unmögliches: Er spricht von Schmerz, von Krankheit, Tod, und dennoch erscheint er als ein unbezwingbares Loblied auf das Leben.«
    Gazetta di Parma
  • »Ein warmes Buch, intensiv und auf zwei zeitlichen Ebenen perfekt konstruiert.«
    Gazetta di Mantove
  • »Mit ihrem bemerkenswerten Abschiedsbuch hinterlässt Vighy, die im Frühjahr der Nervenkrankheit ALS erlag, eine ebenso geistreiche wie unsentimentale Hymne an das Leben.«
    FTD, 27.10.2010
  • »Was Cesarina Vighy, mit L’ultima estate vollbringt, ist das Wunder von jemandem, der vom eigenen Schmerz schreibt, ohne ihn je wirklich zum Hauptdarsteller werden zu lassen.«
    fondazioneitaliani.it
  • »Eine berührende, intensive Geschichte, die Leiden und Liebe mit klarem Verstand und Leidenschaft schildert.«
    Donna moderna
  • »Die große Diskrepanz zwischen den inneren Kräften der Verfasserin und ihrem dramatischen gesundheitlichen Zustand macht das Buch zu einem eindrucksvollen Zeugnis.«
    Deutschlandradio Kultur, 01.09.2010
  • »Der Leser kann sich der Katharsis nicht entziehen; Er entdeckt die Weisheit, aber auch Teile von sich selbst, in einer Welt von jemand anderem.«
    D di repubblica
  • »Ein wunderbar warmherziger Roman über die schwerkranke Amelie und das Leben als solches.«
    Cosmopolitan, 01.09.2010
  • »Vighy versteht es, in einem nüchternen und auf das Essentielle reduzierten Stil zu erzählen (eine rare Gabe), obschon im Bewusstsein eines Verlustes ohne Aussicht auf Rettung. Die Freude am Leben als Abenteuer des Geistes.«
    Corriere della Sera
  • »Die Geschichte (das Leben) hat all die Zutaten für die Unterhaltungspresse, aber die Autorin schildert sie wie eine Rhapsodie, in Blitzlichtern, welche die von Leid bestimmte Gegenwart mit den Geistern und Erinnerungen der Vergangenheit verschweißen …«
    Corriere della Sera
  • »Eine Art zu schreiben, die es versteht ironisch und bissig zu sein, ohne je verbissen zu werden.«
    Corriere del Veneto
  • »Eine Erzählung, die gnadenlos voller Leben ist.«
    Corriere del giorno
  • »das Porträt einer Frau mit scharfer Zunge und der Klugheit des Herzens«
    Bolero, 01.09.2010
  • »L’ultima estate ist ein unnachahmliches Buch.«
    Avvenire