Regenschirm

Will Self

Regenschirm

Roman

Will Self

Regenschirm

Roman

Eine literarischeTour de force von einem der wichtigsten zeitgenössischen Autoren Englands.

1918: Audrey Death, Feministin, Sozialistin und Arbeiterin in einer Londoner Munitionsfabrik, fällt der Europäischen Schlafkrankheit zum Opfer, eine Epidemie, die sich in ganz Europa ausbreitete, ein Drittel seiner Opfer tötete und ein zweites Drittel in die Irrenhäuser jener Zeit verbannte.

1971: Zachary Busner, Psychiater, entdeckt bei seinem Antrittsbesuch im Friern Mental Hospital eine ältere Frau, die dort seit 49 Jahren vor sich hin dämmert, kann ihre Krankheit richtig behandeln und holt sie ins Leben zurück - mit ungeahnten Folgen.

Audreys Erinnerungen an eine untergegangene Welt, ihre Familie, die sie vergaß, ihre Liebhaber und ihr Engagement für die Sozialisten, verwebt Will Self mit Busners Versuchen, Licht in ihre verschattete Welt zu bringen, und mit den Erinnerungen, die der Jahrzehnte später pensionierte Psychiater hat an jene Zeit und seine Patientin, die er in ein Leben zurückgeholt hat, das nicht mehr ihres werden konnte.
ISBN:
978-3-455-40462-3
Verlagsbereich:
Belletristik
Einband:
Schutzumschlag
Produktart:
Buch
Seiten:
496
Erscheinungsdatum:
11.03.2014
Übersetzung:
Gregor Hens
Verfügbarkeit:
lieferbar
24,99 (D)
25,70 (A)
32,50 (CH)
ISBN:
978-3-455-81254-1
Verlagsbereich:
Belletristik
Einband:
ePub
Produktart:
ebook
Erscheinungsdatum:
11.03.2014
Übersetzung:
Gregor Hens
Verfügbarkeit:
lieferbar
19,99 (D)
19,99 (A)
25,00 (CH)
  • »Der neunte Roman des Briten Will Self ist so eine grandiose, sprachlich funkelnde Zumutung – ein kunstvolles, aufregend sperriges Werk, das einem Geduld und Konzentration abverlangt. Aber hat man sich erst einmal eingelesen, ist „Regenschirm“ ein einzigartiges Lesevergnügen.«
    Neue Westfälische, 14.02.2015
  • »Es ist nicht einfach ein Psychiatrie-Roman, den Self vorlegt, es ist eine alternative englische Geschichtsschreibung, die ein Jahrhundert umfasst.«
    Michaela Adick, Heilbronner Stimme, 18.10.2014
  • »“Regenschirm“ ist kein Buch für Feiglinge, eines, das den ausschließlichen Leser verlangt. Die angelsächsische Kritik hat das Buch von Will Self hochgelobt, von modernem Erzählen gesprochen.«
    Wilhelmshavener Zeitung, 06.06.2014
  • »Selfs unbändiger amorpher Erzählstil überzeugt. Zwar dauert es eine Weile, bis der Leser sich an die Sprunghaftigkeit gewöhnt und die Rahmenhandlung identifiziert hat, doch dann erzeugt das beständige Überblenden der Erzählebenen beständige Spannung.«
    FAZ, 04.06.2014
  • »Dieser ‚Regenschirm’ fügt sich ein in die Reihe jener Bücher, die man zugleich fürchten und bewundern muss – wie  ‚Finnegans Wake’ von Joyce und Arno Schmidts ‚Zettels Traum’, die beide zu Recht berühmt sind, obwohl sie als so gut wie unlesbar gelten. Bewundernswert ist im vorliegenden Fall auch die Leistung von Gregor Hens, der, selbst ein Romanautor, den schwierigen Text grandios ins Deutsche übertrug. Und gewiss wird man dieses Buch, wenn man einmal hineingelesen hat, anders als einen Regenschirm nicht leicht vergessen.«
    Ralf Sziegoleit, Frankenpost, 03.04.2014
  • »Leidenschaftlich und melancholisch.«
    TLS
  • »Will Selfs bestes Buch.«
    The Observer
  • »Nach der Lektüre weiß man: Egal, was man als nächstes liest - man wird enttäuscht sein.«
    Daily Mail
  • »Ein sprachgewaltiger, emotional subtiler und moralisch komplexer Roman.«
    The Guardian
  • »Virtuos - erinnert an James Joyce Meisterwerk Ulysses.«
    Washington Post
  • »Ein Roman von außergewöhnlicher Schönheit und Moral.
    Der Erste Weltkrieg, der gesellschaftlicher Wandel im zwanzigsten Jahrhundert, der Umgang mit Menschen, die die Gesellschaft als psychisch krank bezeichnet: Will Self schreibt so lebendig, als wäre er der erste Mensch, der die Welt sieht.«
    The New York Times
  • »Das Epos eines Jahrhunderts, Liebesgeschichte und eine Art Märchen: dieser Roman zieht den Leser mit seinem anarchischen Erzählstrom fest in seinen Bann.«
    The New York Times Book Review