Jörg Armbruster

Willkommen im Gelobten Land?

Deutschstämmige Juden in Israel

Autor:
Jörg Armbruster
Titel:
Willkommen im Gelobten Land?
ISBN:
978-3-455-50417-0
Verlagsbereich:
HoCa - Sachbuch
Einband:
Schutzumschlag
Produktart:
Buch
Seiten:
288
Erscheinungsdatum:
17.09.2016
Verfügbarkeit:
lieferbar
24,00 (D)
24,70 (A)
32,50 (CH)
Was geschah mit den Juden, die vor dem zunehmenden Naziterror in den dreißiger Jahren nach Eretz Israel flüchteten? Und wie erging es den Holocaust-Überlebenden, die nach dem Zweiten Weltkrieg in das "Gelobte Land" auswanderten, um dort ein neues Leben zu beginnen? Sie mussten ihr Umfeld, ihre Kultur, ihre Sprache, ja ihre gesamte Lebensgrundlage hinter sich lassen. Sie landeten oft mit nichts als einem Bündel traumatischer Erfahrungen und der Hoffnung im Gepäck, hier einen sicheren Zufluchtsort zu finden. Doch in vielen Fällen ging dieser Wunsch lange nicht in Erfüllung. Von früheren Einwanderergenerationen wurden sie "Jeckes" genannt, und das war nicht nur spöttisch, sondern durchaus auch abfällig gemeint. "Kommst du aus Überzeugung oder aus Deutschland?", lautete eine gängige Redewendung. Die von Flucht oder Lagerleben gezeichneten Menschen, die in den palästinischen, später israelischen Hafenstädten an Land gingen, wurden oft argwöhnisch als Fremde beäugt und blieben es auch lange. Sie entsprachen nicht dem Ideal des zionistischen Pioniers, der beherzt zupackt, um einen neuen Staat zu erschaffen. Jörg Armbruster ist durch Israel gereist, um mit möglichst vielen dieser heute um die neunzig Jahre alten Zeitzeugen zu reden. Hier ist er auf bewegende Lebensgeschichten gestoßen, die Überlebensgeschichten sind - bestimmt von dem Willen, sich gegen alle Widerstände zu behaupten. Und er erzählt davon, wie Herkunft und Erfahrungen der aus Deutschland vertriebenen Menschen deren Nachfahren in der zweiten und dritten Generation bis heute prägen. Ein Buch über die "immerwährende Gegenwart der Vergangenheit in Israel", ohne die ein Verständnis für das Geschehen im Nahen Osten unvollständig bleibt.
Autor:
Jörg Armbruster
Titel:
Willkommen im Gelobten Land?
ISBN:
978-3-455-85177-9
Verlagsbereich:
HoCa - Sachbuch
Einband:
ePub
Produktart:
ebook
Erscheinungsdatum:
17.09.2016
Verfügbarkeit:
lieferbar
19,99 (D)
19,99 (A)
25,00 (CH)
Was geschah mit den Juden, die vor dem zunehmenden Naziterror in den dreißiger Jahren nach Eretz Israel flüchteten? Und wie erging es den Holocaust-Überlebenden, die nach dem Zweiten Weltkrieg in das "Gelobte Land" auswanderten, um dort ein neues Leben zu beginnen? Sie mussten ihr Umfeld, ihre Kultur, ihre Sprache, ja ihre gesamte Lebensgrundlage hinter sich lassen. Sie landeten oft mit nichts als einem Bündel traumatischer Erfahrungen und der Hoffnung im Gepäck, hier einen sicheren Zufluchtsort zu finden. Doch in vielen Fällen ging dieser Wunsch lange nicht in Erfüllung. Von früheren Einwanderergenerationen wurden sie "Jeckes" genannt, und das war nicht nur spöttisch, sondern durchaus auch abfällig gemeint. "Kommst du aus Überzeugung oder aus Deutschland?", lautete eine gängige Redewendung. Die von Flucht oder Lagerleben gezeichneten Menschen, die in den palästinischen, später israelischen Hafenstädten an Land gingen, wurden oft argwöhnisch als Fremde beäugt und blieben es auch lange. Sie entsprachen nicht dem Ideal des zionistischen Pioniers, der beherzt zupackt, um einen neuen Staat zu erschaffen. Jörg Armbruster ist durch Israel gereist, um mit möglichst vielen dieser heute um die neunzig Jahre alten Zeitzeugen zu reden. Hier ist er auf bewegende Lebensgeschichten gestoßen, die Überlebensgeschichten sind - bestimmt von dem Willen, sich gegen alle Widerstände zu behaupten. Und er erzählt davon, wie Herkunft und Erfahrungen der aus Deutschland vertriebenen Menschen deren Nachfahren in der zweiten und dritten Generation bis heute prägen. Ein Buch über die "immerwährende Gegenwart der Vergangenheit in Israel", ohne die ein Verständnis für das Geschehen im Nahen Osten unvollständig bleibt.
Autor:
Jörg Armbruster
Titel:
Willkommen im Gelobten Land?
ISBN:
978-3-455-50417-0
Verlagsbereich:
HoCa - Sachbuch
Einband:
Schutzumschlag
Produktart:
Buch
Seiten:
288
Erscheinungsdatum:
17.09.2016
Verfügbarkeit:
lieferbar
24,00 (D)
24,70 (A)
32,50 (CH)
  • »Ein interessanter Aspekt, den Armbruster in seinem Buch aufgreift: Viele deutschstämmige Einwanderer sprachen sich damals für eine binationalen jüdisch-arabischen Staat aus - ein Zeil, das heutzutage in immer weitere Ferne rückt.«
    Ina Frank, Schwarzwälder Bote, 23.06.2017
  • »Eine wichtige Erkenntnis, die Armbruster aus den Gesprächen gewann, lautete, dass auch die Kinder der Holocaustüberlebenden Traumata davongetragen haben.«
    Dierk Hartleb, Westfälische Nachrichten, 13.03.2017
  • »Auf der anderen Seite beginne die israelische Selbstgewisseheit zu bröckeln, einen moralisch und politisch besseren Staat gegründet zu haben. Auch das steht in Armbrusters wichtigem Buch (...).«
    Insa Wilke, Zeit Online, 07.03.2017
  • »Jahrelang hat Armbruster als Krisenberichterstatter der ARD im Nahen und Mittleren Osten sein Leben riskiert; nun verfolgt der preisgekrönte ehemalige Auslandskorrespondent aktuelle Entwicklungen aus der Ferne.«
    Westfälischer Anzeiger, 04.03.2017
  • »Er wird bewegende Geschichten vorstellen, die davon zeugen, wie schwierig es ist, eine neue Heimat zu finden.«
    Westdeutsche Allgemeine, 01.03.2017
  • »"Kommst du aus Überzeugung oder aus Deutschland?" So wurden in den 1930er Jahren viele Juden empfangen, die vor den Nazis nach Eretz Israel geflüchtet waren (…).«
    Die Tageszeitung, 09.02.2017
  • »In seinem neuen Buch erzählt Jörg Armbruster über Schicksale deutscher Juden, die dem Holocaust entkommen konnten und nach Israel flohen.«
    Schleswig Holsteinische Landeszeitung, 06.02.2017
  • »Spannend ist das Buch, wo es den Holocaustüberlebenden auf der Spur bleibt und ein Eindruck von der Kontinuität des Überlebenskampfes entsteht.«
    Oliver Vrankovic, Deutsch-Israelische Gesellschaft, 30.12.2016
  • »Eine einfühlsame Untersuchung über das Schicksal jener Deutschen, die als Juden das Land vor, während oder nach dem Nazi-Terror verlassen mussten.«
    Peter Geiger, Mittelbayerische Zeitung, 17.11.2016