
Zum 65. Geburtstag von Erika Pluhar am 28. Februar erscheint im Hoffmann und Campe Verlag ein „Bilderbuch“ der besonderen Art: Drei befreundete Fotografinnen – Christine de Grancy, Alisa Douer und Evelin Frerk – haben die Schauspielerin und Autorin über drei Jahrzehnte begleitet.
Sie haben nicht nur ihr künstlerisches Schaffen dokumentiert, sondern auch viele private Momente festgehalten, geborgen zu Hause in Wien, ausgelassen bei Festen, vertieft in ein Gespräch, entrückt im Nachsinnen, Unentdecktes oder Begegnungen suchend auf Reisen, trauernd um die Tochter.
Christine de Grancy, die in Tel Aviv geborene Alisa Douer und die Hamburger Fotodesignerin Evelin Frerk haben aus Tausenden von Aufnahmen jeweils „ihre“ Erika Pluhar herausdestilliert – wie sie sie kennen und lieben, als vielseitige Künstlerin im Rampenlicht, vor allem aber als Mensch, als Frau in ihrem täglichen Erleben und Empfinden, von den siebziger Jahren bis heute.
Von Erika Pluhar selbst stammen bislang unveröffentlichte Passagen aus ihren Tagebüchern und seit Jahren vergriffene Texte. Das Buch, so Erika Pluhar in ihrem Vorwort, soll „zeigen, wie drei Frauen eine Frau sehen, gesehen haben. Soll aber auch vom Wandel eines Gesichts erzählen, das zufällig das meine ist, von dem einer Frau, die zufällig ich bin, vom Vergehen und der Beständigkeit, vom Altern und vom Jungbleiben“.