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Der neue Roman „Fundbüro“ von Siegfried Lenz ist am 5. Juli erschienen


Aufgrund des Vorabdrucks in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und mit einer Startauflage von 100.000 Exemplaren wurde der im Hoffmann und Campe Verlag erscheinende neue Roman „Fundbüro“ von Siegfried Lenz bereits ausgeliefert.

In „Fundbüro“ geht es um die Geschicke des 24-jährigen Henry Neff, der ohne großen Ehrgeiz und Karrieredenken eine Stelle in einem Fundbüro der Bahn antritt. „Mir genügt’s, da zu bleiben, wo ich bin“, ist sein Motto, und schon bald gewinnt er Gefallen an seinem neuen Arbeitsplatz, der reich an Kuriositäten und absonderlichen Vorkommnissen ist. Doch „wer sich das Fundbüro als Hort der Hoffnungen, als letzte Rettung der vom Verlust Niedergedrückten und als Ort des wiederhergestellten Glücks vorstellt, wird eines Besseren belehrt“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Und so muss auch ein Henry Neff sehr rasch erkennen, dass es Situationen gibt, in denen er Partei ergreifen und sich einsetzen muss. Als sein Freund, der baschkirische Mathematiker Fedor Lagutin, von skrupellosen Gewalttätern bedroht wird und die Reformen der Bahn den Arbeitsplatz eines Kollegen gefährden, muss er einsehen, dass sein Fundbüro keine Oase der Seligen ist.

„Fundbüro“ hält geschickt die Balance zwischen Humoristischem und existentiellen Themen und wird dadurch zu einem einnehmenden, wunderbar erzählten Roman voll menschlicher Anteilnahme und liebenswertem Witz.

Siegfried Lenz wurde 1926 im ostpreußischen Lyck geboren. Seine Werke erscheinen seit 1951 („Es waren Habichte in der Luft“) im Hoffmann und Campe Verlag und wurden mit zahlreichen renommierten Preisen, darunter dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, ausgezeichnet. Zuletzt erschienen der Roman „Arnes Nachlaß“ (1999) und die Essays „Mutmaßungen über die Zukunft der Literatur“ (2001).

Siegfried Lenz: Fundbüro
336 Seiten
21,90 €
3-455-04280-5



14.05.2003
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