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Goethe-Medaille in Gold für Siegfried Lenz |
Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. (Hamburg) ehrt am Donnerstag, dem 27. März 2003, zwei große europäische Schriftsteller. Dem Hamburger Prosaschriftsteller Siegfried Lenz (76) wurde die Johann-Wolfgang-von-Goethe-Medaille in Gold zuerkannt. Der niederländische Romanautor Cees Noote-boom (69), Amsterdam, wird mit dem Hansischen Goethe-Preis ausgezeichnet. Die festliche Verleihung der Auszeichnungen wird im Hamburger Rathaus stattfinden.
Im Frühjahr 2002 hat der Stiftungsrat der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. beschlossen, den Hamburger Schriftsteller Siegfried Lenz für sein erzählerisches Gesamtwerk mit der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Medaille in Gold auszuzeichnen.
Aus der Pressemitteilung der Alfred Toepfer Stiftung F. V. S.:
„Lenz hat es als einer der großen deutschen Gegenwartsautoren verstanden, zeitgeschichtliche Themen spannend zu erzählen und einem breiten Publikum nahe zu bringen. Sein Werk umfaßt alle literarischen Gattungen, wobei er sich – trotz seiner großen Romanerfolge wie "Deutschstunde" – als "Meister der kleinen Form" erwiesen hat. Nicht von ungefähr steht in dieser Woche sein 1957 entstandener Roman „Der Mann im Strom“ im Zentrum einer großen öffentlichen Leseaktion unter dem Titel „Hamburg liest ein Buch“, die von der Hamburger Kulturbehörde und dem Hoffmann und Campe Verlag veranstaltet wird.
Die Johann-Wolfgang-von-Goethe-Medaille in Gold wurde von der Stiftung F.V.S. im Jahre 1972 zur Verfügung gestellt, um außergewöhnliche, von übernationaler Gesinnung und humanitärem Bestreben getragene Leistungen von Persönlichkeiten oder Verdienste um die Erhaltung des europäischen Kulturerbes auszuzeichnen. Bisherige Empfänger dieser Auszeichnung waren u.a. die Fondazione Giorgio Cini, Venedig; Rolf Liebermann, Hamburg; Max Wehrli, Zürich; Hans Heinrich von Thyssen-Bornemisza, Lugano/Madrid; Viktor E. Frankl, Wien, und Pietro Citati, Rom.“
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