Bei Hoffmann und Campe erschien am 1. Juni 2004 das noch nicht angekündigte Buch „Offen will ich sein – und notfalls unbequem“. Mit dem neuen Bundespräsidenten Horst Köhler führte der Publizist und ehemalige Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Hugo Müller-Vogg lange, intensive Gespräche über dessen privaten und beruflichen Lebensweg. Denn nicht zuletzt liegt Horst Köhler selbst daran, dass sich die Deutschen umfassend darüber informieren können, wer ihr neuer Präsident ist, was ihn antreibt, was ihn umtreibt – und das möglichst schnell nach seiner Wahl.
In „Offen will ich sein – und notfalls unbequem“ geht es nicht nur um Köhlers private und berufliche Entwicklung, sondern auch um seine politische Position: um Deutschlands Stärken und Schwächen, um den Reformbedarf, um Patriotismus, Parteien und Präsidenten. Wie wird er als Bundespräsident Politik beeinflussen? Wie wird er die beschränkten Möglichkeiten des Amtes nutzen, um dem Land Impulse zu geben? Was bedeutet es, wenn zum ersten Mal ein ausgewiesener Ökonom an der Spitze dieses Staates stehen wird?
Hugo Müller-Vogg fragt, Horst Köhler antwortet. Fragen und Antworten werden im Wortlaut wiedergegeben, so dass sich der Leser selbst ein ebenso umfassendes wie authentisches Bild machen kann von dem Mann, über den Helmut Schmidt sagte: „Köhler hat allein mehr ökonomischen Verstand als die ganze deutsche politische Klasse zusammen.“
Das Buch enthält einen Bildteil mit privaten, zum Teil unveröffentlichten Fotografien.
Horst Köhler: „Offen will ich sein – und notfalls unbequem“
Ein Gespräch mit Hugo Müller-Vogg
224 Seiten, mit Bildteil
€ 17,90