Hoffmann und Campe Verlag GmbH
Donnerstag, 9. September 2010  
  Suche nach:  in
 MENU 
 LOGIN Anmeldung (intern)
 TOP TEN 
Liebste Tess 1. Liebste Tess

von Rosamund Lupton
2. Scheißkerle
  von Roman Maria Koidl
3. Die französische Braut
  von Clare Clark
4. Rothard
  von Tanja Griesel
5. Scarpetta Factor
  von Patricia Cornwell
6. Oma Hilde, Sokrates und der Dalai Lama
  von Kristin Raabe
7. Fragen Sie die Kassiererin
  von Anna Sam
8. Fluch
  von Michael Ridpath
9. Der Kampf um die Tiefsee
  von Sarah Zierul
10. Kinderkacke
  von Julia Heilmann/ Thomas Lindemann

Die Namen der Nummern
Weitere BilderDownload:
Druckbares Cover

Die Namen der Nummern

Wie es gelang, die 86 Opfer eines NS-Verbrechens zu identifizieren

von Hans-Joachim Lang (Autor)
 
ISBN: 978-3-455-09464-0
Seiten: 304

19,90 EUR (D)
20,50 EUR (A)
34,90 SFR (CH)

Erschienen am: 11. August 2004
Dieser Titel ist lieferbar

Dieses Buch bei buchkatalog.de kaufen

Dieses Buch bei Libri.de kaufen

„Wir wollen diesen Menschen ihre Identität zurückgeben“, sagte ein Organisator der Konferenz „Der Schrecken der Nazimedizin“ 2003 in Straßburg. Dann las Hans-Joachim Lang die Namen der 86 von ihm identifizierten Ermordeten vor. Stehend würdigten die Teilnehmer
in später Verneigung die Toten.

1943 wurden im Auftrag der SS-Wissenschaftsorganisation „Ahnenerbe“ 86 ausgewählte jüdische Frauen und Männer im KZ Natzweiler (Elsass) mit Gas getötet. Der Zweck der Exekution: Die Skelette der Opfer sollten im Anatomischen Institut der „Reichsuniversität Straßburg“ ausgestellt werden und in künftigen „judenfreien“ Zeiten Forschungszwecken dienen. Allerdings konnten die Verantwortlichen, der Anatomie- Professor August Hirt und beteiligte Kollegen, ihr Unternehmen nicht zu Ende führen. Die sterblichen Überreste der Ermordeten wurden nach dem Krieg in einem Massengrab beigesetzt – anonym, es existierten von ihnen nur Nummern.
„Mir war der Gedanke unerträglich, dass die Opfer dieser Tat – mit einer Ausnahme – namenlos geblieben waren“, schreibt der Journalist und Historiker Hans-Joachim Lang. Nach fünf Jahren Recherche, die ihn in zahlreiche Archive und acht europäische Länder führte, hatte er den Ablauf des Verbrechens rekonstruiert, alle 86 Ermordeten identifiziert und ihre Herkunft ergründet. Davon erzählt das Buch, das auch reichlich dokumentarisches Material enthält. Ein in seiner ganzen Sachlichkeit erschütternder Bericht, der die Unmenschlichkeit des NS-Terrors aus nächster Nähe beleuchtet.
Drucken Zurück 

BÜCHER
"Als Christ nenne ich Sie einen Lügner"

"Als Christ nenne ich Sie einen Lügner"
Hans-Joachim Lang
Aus Glaubensgründen widersetzt sich ein Mann der Nazidiktatur – und überlebt sie in ...
 
PERSON
Hans-Joachim Lang

Hans-Joachim Lang
1951 geboren, studierte in Tübingen Germanistik, Kultur- und Politikwissenschaft. ...
 
VERANSTALTUNG
Die Namen der Nummern

Hans-Joachim Lang


NEWS
Preis der Fondation Auschwitz an Hans-Joachim Lang für seine Arbeit "Die Namen der Nummern"

Preis der Fondation Auschwitz an Hans-Joachim Lang für seine Arbeit "Die Namen der Nummern" Hans-Joachim Lang "Die Namen der Nummern"
Die Jury und der Wissenschaftsrat der Brüsseler Fondation Auschwitz haben entschieden, den „Preis ...
 
TOP 5
|   Magazin  |   Bücher  |   Hörbücher  |   Autoren  |   Presse  |   Lizenzen/Rights  |   Der Verlag  |
|   Kontakt  |   Impressum  |   Links  |

© 2004-2010 by Hoffmann und Campe Verlag GmbH, ein Unternehmen der

Ganske Verlagsgruppe

Weitere Websites der Ganske Verlagsgruppe
MERIAN  | FÜR SIE | PETRA | VITAL | PRINZ | SELBER MACHEN | ARCHITEKTUR & WOHNEN | DER FEINSCHMECKER | WEIN GOURMET
I-PUBLISH | JAHRESZEITEN VERLAG | LESERKREIS

Powered by ReadSys