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„Die letzte Vorstellung“ von Ulrich Woelk wurde verfilmt |
Der 2002 im HOFFMANN UND CAMPE Verlag erschienene Roman "Die letzte Vorstellung" von Ulrich Woelk wurde verfilmt und am 14. März 2005 im ZDF unter dem Titel "Mord am Meer" ausgestrahlt.
Im Oktober 2003 hatten in Berlin die Dreharbeiten zu einem packenden Politthriller mit populärer Starbesetzung begonnen. An Heino Ferchs Seite spielten neben Nadja Uhl unter anderen Birge Schade, Manfred Zapatka und Markus Boysen. Regie führte der mehrfach preisgekrönte Berliner Regisseur Matti Geschonneck.
Heino Ferch spielt einen Kriminalkommissar aus Friesland, für den nach dem Mord an seinem Halbbruder, einem ehemaligen RAF-Mitglied, das mit Hilfe der Stasi in der DDR untergetaucht war, eine dramatische Ost-West-Spurensuche nach dem Täter beginnt. Zusammen mit einer jungen ostdeutschen Kollegin vom BKA, gespielt von Nadja Uhl („Die Stille nach dem Schuss“), macht der Kommissar sich auf zu einer Reise in die Untiefen der jüngsten deutsch-deutschen Geschichte, stößt auf RAF- und Stasi-Verflechtungen, um am Ende zu einem emotionalen Showdown zu gelangen.
„Mord am Meer“ wurde mit dem „TV-Produzenten-Preis“, dem Hauptpreis des Fernsehfilm-Wettbewerbs, auf dem FILMFEST HAMBURG 2004 ausgezeichnet.
Aus der Laudatio von Jurorin Dorota M. Paciarelli beim Filmfest Hamburg: Aus einer spannenden Romanvorlage von Ulrich Woelk schuf Thomas Kirchner eine hervorragende Adaption, ein intelligentes und emotionsstarkes Drehbuch, das den Zuschauer nicht zum "Viewer" reduziert, sondern ihn zum Mitdenken, Mitfühlen und Miträtseln einlädt. Jede Figur wird differenziert dargestellt, kein Charakter wird auf plakative Art und Weise denunziert, sondern erhält sein Eigenleben. Auch die hervorragend geführten Randcharaktere prägen sich mit ihren Dramen und Entscheidungen noch für lange Zeit in das Gedächtnis des Zuschauers. Der Film vertraut stark in die Kraft der Bilder, er überzeugt durch handwerklich perfekte, auf die Emotionalität und Spannung setzende Regie von Matti Geschonneck, der nicht seziert sondern seine Synthese des "conditio humana" vorschlägt. Herausragend sind die schauspielerischen Kreationen von Heino Ferch und Nadja Uhl, die sowohl ihre Stärken als auch ihre zerbrechlichen Seiten mutig und bewegend zum Ausdruck bringen.
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Die letzte Vorstellung
Ulrich Woelk
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