Christoph Maria Fröhder wurde 1942 in Fulda geboren, studierte an der Universität Tübingen und volontierte bei der Stuttgarter Zeitung. Ab 1965 war er drei Jahre lang landespolitischer Korrespondent im Hörfunkstudio des Hessischen Rundfunks in Wiesbaden.
In den achtziger Jahren drehte Fröhder zahlreiche, mit aufwändigen Recherchen verbundene Features und Dokumentarfilme für den HR und die ARD (u.a. für Monitor und Report). In den neunziger Jahren wendete er sich wieder der Kriegsberichterstattung zu: 1991 blieb er als einer der wenigen Journalisten während des ersten Golfkriegs in Bagdad.
Für seine Arbeiten wurde Christoph-Maria Fröhder mit dem Preis der deutschen Fernsehkritik, dem Eduard-Rheine-Preis und dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis ausgezeichnet. Christoph Maria Fröhder ist Vorstandsmitglied des
Netzwerks Recherche
, einem Zusammenschluss investigativ arbeitender Reporter. Er lebt in Frankfurt.