Pressestimmen zu Bodo Kirchhoffs "Erinnerungen an meinen Porsche" Kirchhoffs neuer Roman ist ein Satyrspiel über unsere Epoche, eine Persiflage der Ereignisse. […] Das Buch ist scham-, skrupel- und morallos wie unsere Zeit. […] Kirchhoffs leichthändig hingeworfener Sprachfuror aus Anspielungen, Verweisen, Doppel- und Vieldeutigkeiten unter allen Gürtellinien sprengt jede Beschreibung. Man muss das selber lesen. Unsere Welt als Sprache und Darstellung – hier ist sie Ereignis. (Frankfurter Rundschau, 18. Februar 2009) Der „Schundroman“ erlaubt es dem Autor, knallharte Kolportage, die abstrusesten erotischen Vorstellungen, deftigen Sex und eine hanebüchene Handlungsfolge mit stilistischem Anspruch zu einem – ernsthaft – literarischen Kunstwerk ganz eigener Art zu vermixen […] Hut ab! (Journal Frankfurt, 17. Februar 2009) Mit „Erinnerungen an meinen Porsche“ ist Kirchhoff, diesem literarischen Spezialisten für Dunkelheiten und Erotik, ein rasanter Coup gelungen. […] Es ist der ironische Kommentar zum Erfolg der „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche – es ist die leidenschaftliche Fortsetzung der literarischen Arbeit von Kirchhoff, der seit seinem Debüt mit „Infanta“ 1990 das Genre des schnellen, anspielungsreichen und erotischen Romans verfeinert hat. (NDR Kultur, 15. Februar 2009) Wer sich also ein Krisen-Antidot namens Humor bewahren will, greife zu diesem in ironischer Hinsicht besonders wertvollen Roman. (Südkurier, 23. Februar 2009) Sein neuer Roman reagiert süffisant und grimmig auf die Verwerfungen, die die Finanzkrise für deren Protagonisten mit sich bringt. (Cicero, Februar 2009) Fulminant: Bodo Kirchhoffs neuer Roman. […] Ein Wahnsinn zwischen zwei Buchdeckeln. […] Kirchhoff – der Rächer der verlorenen Moral: und das mit einem ganz und gar unmoralischen Buch. Das soll ihm mal einer nachmachen. (tz München, 20. Februar 2009) Der erste Roman zur Bankenkrise: Bodo Kirchhoff schreibt schlüpfrig-turbulent über das Leben und Lieben eines Geldhändlers, dem ein Malheur passiert. […] Sein Roman ist skrupellos, schlüpfrig und turbulent, so morallos wie unsere Zeit, aber exzellent recherchiert. […] Ein ungemein unterhaltsames Buch, in dem es neben Penissen und Po-Löchern auch um tiefe Einblicke in eine Gesellschaft geht. (Nürnberger Nachrichten, 20. Februar 2009) Vermutlich ist er einer der attraktivsten Schriftsteller seiner Generation, einer der wortgewaltigsten und Produktivsten auf jeden Fall. (Hamburger Abendblatt, 16. Februar 2009) Kirchhoff […] hat mit „Erinnerungen an meinen Porsche“ einen amüsanten und rasanten und bisweilen wunderbar boshaften Roman geschrieben, an dem gewiss auch Männer ihre Freude haben werden. (Saarbrücker Zeitung, 23. Februar 2009) Seine Satire auf deutsche Bestsellerlisten, Expromis oder die Praktiken der Investmentbanker macht ihm so schnell keiner nach. Sein Sprachwitz, seine originellen Worterfindungen sind oft zum Schreien komisch. […]. Satire funktioniert immer dann am besten, wenn sie mit heißem Herzen geschrieben ist und ein Stückchen Liebe zum Gegenstand dennoch hindurchflimmert. Genau das beherrscht Bodo Kirchhoff. (Sächsische Zeitung, 14. Februar 2009) […] damit es nicht bloß das „gute Buch“, sondern der schnelle, billige, geschmacklose, zynische und vor allem herrlich unterhaltsame Schundroman wird, schüttet Kirchhoff volle Kanne Sex, Liebe, Kitsch und Kolportage in die Einspritzdüse seiner Schreibmaschine. Das er dass kann, hat Kirchhoff schon im Juli 2002 mit seinem damals gleich so betitelten „Schundroman“ bewiese. […] dieser Kirchhoff ist ein großer Spaß mit echtem Schund-Happyend. (Berliner Zeitung, 17. Februar 2009) Eine hochverwickelte Geschichte, die Kirchhoff da in den Zeiten des Kollaps des Kapitalismus gesponnen hat: Oscar Wilde hätte seine helle Freude daran gehabt. (Playboy, März 2009)
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