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TOP TEN |
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Ideale
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von Julia Friedrichs
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„No Handy“ steht mittlerweile drohend über vielen Flug-, Bahn- und Bankschaltern, an Auskunftstheken und in Bars. War es vor Jahren noch das Signum des Snobs, der im weißgetünchten Lokal, vor seiner Piccata milanese sitzend, eben mal mit Bottrop oder Miami telefonierte, so ist der heutige „Handist“ als öffentlicher Ruhestörer und Telefon-Terrorist geoutet; er erntet verächtliche Blicke: „Der muss es wohl nötig haben...!“ Das Wort „handy“ – leicht zur Hand, praktisch, nützlich – lässt an ein Lebensgefühl denken, das sich gerne mit easy umschreiben lassen würde – in Wirklichkeit aber wohl eher ein „Handikap“ offenbart. Trotzdem: Handy-Nutzer sind Menschen, die Kontakte haben – jederzeit. Es sind Menschen, die Kontakte lieben, die Kontakte brauchen.
Hellmuth Karasek, selbst ein bekennender Lifestyle-Handist, zeigt in seinem Buch in Szenen und Szenarien die Techniken, Gewohnheiten und Tücken des drahtlosen Oral-Verkehrs, die Gewinne und Verluste des totalen Fernsprechzeitalters, eine Welt der (fast) pausenlosen verbalen Kommunikation, in der man bestenfalls „vorübergehend nicht erreichbar“ oder auch die „gewählte Nummer nicht vergeben“ ist. Denn auch das Handy-Zeitalter hat seine Tragödien.
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BÜCHER |
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Vom Küssen der Kröten
Hellmuth Karasek
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Witz, Satire und die Lust an absurden Kontrasten: In seinen Glossen sieht Hellmuth Karasek der Zeit ... |
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BÜCHER |
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Mein Kino
Hellmuth Karasek
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Nach dem großen Erfolg der ‚Nahaufnahme‘ über Billy Wilder, von der Kritik als „Glücksfall einer ... |
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PERSON |
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Hellmuth Karasek
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Hellmuth Karasek, Journalist und Schriftsteller, leitete über zwanzig Jahre lang das ... |
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