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TOP TEN |
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| 3. |
Ideale
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von Julia Friedrichs
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Nach dem Tod seines Vaters wird der neunjährige Draper Doyle Ryan von schrecklichen Alpträumen heimgesucht, in denen sein Vater ihm erscheint. Diese Träume und seine glühende Begeisterung für das Hockeyteam der „Montreal Canadiens“ stoßen in der Familie auf wenig Verständnis. Draper lebt mit seiner Schwester und seiner Mutter im Haushalt von Tante Phil. Wahrlich kein einsamer Ort, denn neben einigen anderen skurrilen Tanten und Onkeln wohnen in dem Haus vor allem die Regeln des Anstands, der Katholizismus und die Familientradition. Diese besagt, dass sich möglichst viele Familienmitglieder jeder Generation der Kirche verschreiben, dass die beiden Familienbetriebe (Tageszeitung und Bestattungsunternehmen) über Wasser gehalten werden und dass es Dinge gibt, über die man definitiv nicht spricht. Onkel Reg ist derjenige, der dem verstörten Jungen helfen kann: Statt einer Psychoanalyse verordnet er eine Psychooralyse, eine Therapieform, bei der der Patient kein Wort sprechen darf und sich nur schöne Geschichten anhört.
Ein wunderbar traurig-heiterer Roman, der anrührt und die Rührung im gleichen Atemzug mit Humor und Witz auflöst. Wayne Johnston erzählt charmant, fesselnd und voller Situationskomik von Draper Ryan und seiner exzentrischen, katholischen Familie, diesen „göttlichen Ryans“, aus deren Umklammerung sich die kleine Restfamilie schließlich lösen kann.
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Downloads:
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Wayne Johnston
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Wayne Johnston, 1958 in Neufundland geboren, lebt heute als freier Schriftsteller in Toronto. ... |
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