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Mutmaßungen über die Zukunft der Literatur
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Mutmaßungen über die Zukunft der Literatur

von Siegfried Lenz (Autor)
 
ISBN: 978-3-455-04283-2
Seiten: 80

10,00 EUR (D)
10,30 EUR (A)
18,20 SFR (CH)

Erschienen am: 16. Februar 2001 in Hamburg
Dieser Titel ist lieferbar

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Wo liegt die Zukunft der Literatur? Welche Rolle hat der Schriftsteller inne? Essays von Siegfried Lenz zu seinem 75. Geburtstag. Am 17. März 2001 feiert Siegfried Lenz, der „gelassene Beobachter des Lebens“ (Marcel Reich-Ranicki), seinen 75. Geburtstag. In drei neuen Essays umkreist er die Rolle des Schriftstellers und der Literatur und stellt „Mutmaßungen“ über deren Zukunft an. Wenn Siegfried Lenz am 17. März 2001 seinen 75. Geburtstag feiert, kann er auf eines der imposantesten Werke der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur zurückblicken. Mit Büchern wie „So zärtlich war Suleyken“, „Der Geist der Mirabelle“ und „Deutschstunde“ hat er Millionen von Lesern im In- und Ausland in seinen Bann gezogen – bis hin zu seinem jüngsten, im Herbst 1999 erschienenen Roman „Arnes Nachlaß“, der die Kritik begeisterte: „Was Lenz erzählt, gehört zum Anrührendsten, das deutsche Autoren in diesem Jahrzehnt geschrieben haben.“ (Focus) Neben Romanen, Erzählungen, Theaterstücken und Hörspielen pflegte Siegfried Lenz immer die essayistische Form und reflektierte in einfühlsamen Annäherungen nicht zuletzt auch die Bedeutung und die Wirkungsmöglichkeit von Literatur. 50 Jahre nach dem Erscheinen von „Es waren Habichte in der Luft“, Lenz’ erstem Buch, legt er nun einen Band mit drei Essays vor, die die Rolle der Literatur und des Schriftstellers umkreisen. Sie mutmaßen über die „Zukunft der Literatur“, erörtern das „Kunstwerk als Regierungsprogramm“ und widmen sich der amerikanischen Literatur. Die Aufsätze zeigen Siegfried Lenz einmal mehr als nachdenklichen und klugen Essayisten, der Literatur ernst nimmt als eine Kunstform, die nicht ohne ihren gesellschaftlichen Zusammenhang zu sehen ist. Siegfried Lenz, 1926 im ostpreußischen Lyck geboren, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Seit seinem Debüt „Es waren Habichte in der Luft“ (1951) erscheinen seine Arbeiten im Hoffmann und Campe Verlag und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main und dem Weilheimer Literaturpreis.

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