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TOP TEN |
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Ideale
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von Julia Friedrichs
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Der Mann im Strom - Neudruck nach der Werkausgabe |
10,00 EUR (D)
10,30 EUR (A)
17,60 SFR (CH)
Erschienen am: 16. September 2002
Dieser Titel ist lieferbar
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Dieser dritte Roman von Siegfried Lenz, welcher für die Leseaktion "Eine Stadt liest ein Buch" 2002 von der Hamburger Kulturbehörde ausgewählt wurde, spielt im Hamburger Hafen der Nachkriegszeit und erzählt das Einzelschicksal des alternden Tauchers Hinrichs.
Fast zwanzig Jahre ist Hinrichs Tag für Tag hinuntergestiegen in das trübe Wasser des Hafenbeckens, um dort seiner gefahrvollen Arbeit als Taucher nachzugehen. Aber er ist älter geworden, fast zu alt für seinen schweren Beruf. Jetzt will er sich nicht ausbooten lassen; er will das Sausen in den Ohren, den Druck auf dem Herzen nicht zugeben, er will die Beklemmung, die er plötzlich in der Tiefe spürt, nicht wahrhaben. Um seine Anstellung nicht zu verlieren, fälscht er seine Papiere und macht sich jünger. Er tut dies mit der Entschlossenheit und Überlegung eines Mannes, der seine letzte Chance wahrnimmt.
Das Problem ist zeitlos: das Altwerden im Beruf, der Abstieg nach dem Zenit. Mit besonderem Blick für das Beispielhafte in den Situationen des Lebens hat Siegfried Lenz das Schicksal des Tauchers mit dem Alltagsgetriebe der Großstadt verknüpft: Zeitdarstellung und Zeitkritik, ohne satirische Überschärfe, aber auch ohne unerlaubte Vereinfachung.
„Es ist ein Roman ohne Pathos, ohne Aufschrei ... Diese völlig effektlos wirkende Kunst des Erzählens, dieses betont distanzierte Untertreiben jeglicher Dramatik, diese souveräne Stille, das alles verleiht dem Buch eine geradezu unheimliche, leise Kraft ...“ (Hans Hellmut Kirst)
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PERSON |
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Siegfried Lenz
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Siegfried Lenz, 1926 im ostpreußischen Lyck geboren, zählt zu den bedeutendsten und ... |
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