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Horst Köhler: "Offen will ich sein - und notfalls unbequem"
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Horst Köhler: "Offen will ich sein - und notfalls unbequem"

Ein Gespräch mit Hugo Müller-Vogg

von Hugo Müller-Vogg (Autor)
 
ISBN: 978-3-455-09477-0
Seiten: 224 + Bildteil

17,90 EUR (D)
18,40 EUR (A)
31,90 SFR (CH)

Erschienen am: 24. Mai 2004
Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar

Wer ist Horst Köhler? Welche Werte, welche Prinzipien und Politikvorstellungen verkörpert der Mann, der deutscher Bundespräsident werden soll? Hier ist die Antwort, Horst Köhlers Antwort.

Als Chef des Internationalen Währungsfonds in Washington gehörte Horst Köhler zu den einflussreichen Machern an den internationalen Finanzmärkten. Als Staatssekretär im Finanzministerium hatte er in den neunziger Jahren in der deutschen Politik eine wichtige Rolle gespielt: er verhandelte mit der DDR über die deutsch-deutsche Währungsunion, vereinbarte mit der Sowjetunion die deutschen Finanzhilfen beim Abzug der „Roten Armee“ aus Ostdeutschland, war deutscher Chefunterhändler bei der Einführung des Euro und persönlicher Beauftragter („Sherpa“) von Bundeskanzler Helmut Kohl für die Vorbereitung von vier Weltwirtschaftsgipfeln.

Jetzt ist der 61 Jahre alte Ökonom überraschend auf die innenpolitische Bühne zurückgekehrt – als gemeinsamer Kandidat von CDU/CSU und FDP für das Amt des Bundespräsidenten. Mit ihm führte der Publizist Hugo Müller-Vogg lange, intensive Gespräche: über den ungewöhnlichen Lebensweg eines Mannes, der als Kind deutschstämmiger Eltern in Polen geboren wurde, in der DDR seine Kindheit verbrachte, mehrere Jahre in westdeutschen Flüchtlingslagern lebte und erst mit 12 Jahren in Ludwigsburg eine Heimat fand, über seine Karrierestationen Bonn, Berlin und Washington, über das, was ihn antreibt und bewegt.

Dabei geht es auch um politische Positionen: um Deutschlands Stärken und Schwächen, um den Reformbedarf, um unsere Rolle und Verantwortung in der Welt, um Patriotismus, Parteien und Präsidenten. Wie würde ein Bundespräsident Köhler Politik beeinflussen? Wie würde er die beschränkten Möglichkeiten des Amtes nutzen, um dem Land Impulse zu geben? Was könnte es bedeuten, wenn zum ersten Mal ein ausgewiesener Ökonom an der Spitze dieses Staates stünde?
Hugo Müller-Vogg fragt, Horst Köhler antwortet. Fragen und Antworten werden im Wortlaut wiedergegeben, so dass sich der Leser selbst ein ebenso umfassendes wie authentisches Bild machen kann von dem Mann, über den Helmut Schmidt sagte: „Köhler hat allein mehr ökonomischen Verstand als die ganze deutsche politische Klasse zusammen.“


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PERSON
Hugo Müller-Vogg

Hugo Müller-Vogg
Hugo Müller-Vogg ist politischer Publizist. Der ehemalige Herausgeber der Frankfurter ...
 
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