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„Zum Glück hat sich Politycki entschieden, diese komplexe und verstörende Novelle in schlichter Schönheit im Wechsel mit der Schauspielerin Nina Petri zu lesen. Das macht das Hörbuch strukturiert, bringt Ruhe in die unglaublich lebendige Geschichte von Liebe, Verrat und Tod. Traumhaft schön bis zur letzten Minute.“ (hörBücher, Ausgabe 4/2010) „Verstörend schön – (...), kann da das Hörbuch überhaupt noch punkten? Durchaus. Die Aufsplittung Autor – Sprecherin (Nina Petri) bereichert diesen vielschichtigen Text um eine Geisterstimme und dimensioniert ihn noch einmal neu.“ (Jens Sparschuh, Tagesspiegel, 30/5/10) "A page-turning pleasure... And in spite of the density of ideas, angles and references, this novella has a supreme lightness of touch... It never feels weighed down by its own significance." (Rosie Goldsmith/BBC, Peirene, 5/12/09) "Polityckis Erzählung ist eine literarische Preziose, ein Kabinettstückchen, an dem man nicht zuletzt auch erfahren kann, was eine (moderne) Novelle ist: nämlich immer noch und immer wieder die Darstellung einer ‚unerhörten Begebenheit’ (Goethe) beziehungsweise ‚eines unerhörten Ereignisses’ (Politycki) in einem Leben, ‚das bislang nur eine unerhörte Ereignislosigkeit gekannt hatte.’ Nur – was dieses Unerhörte genau ist, darüber hat der Leser selbst zu befinden.“ (Werner Jung, Der Freitag, 4/12/09) "Eine morbide Geschichte, voller feiner Details und großartig erzählt von Politycki. (...) es ist so ein bemerkenswertes Buch, über Liebe und Enttäuschung, Trauer und I-Ging, Verführung und Tod. Einfach grandios.“ (Unser Lübeck Kulturmagazin, 4/12/09) "Literatur? Literatur! Es beginnt novellenklassisch, goethisch: Eine 'unerhörte Begebenheit' findet statt, in einem an 'unerhörter Ereignislosigkeit' reichen Leben. Genau genommen reiht sich ein Unerhörtes an das andere. (...) Schepps Lebensmakel, seine ganze Schmach wird offenbar, nichts ist mehr zu leugnen. (...) Die Bilanz nach dreißig Jahren Ehe – unerhört. (...) Der Rest sind Betrachtungen, üppig wuchernd – zum Leben, zur Liebe, zum Tod. Die Sprachlosigkeit der Ehe, die Täuschungen, die Versäumnisse, das Auseinanderleben. Das Scheitern. (...) Wem das alles aber noch nicht genügen sollte, der warte nur auf die letzte Drehung der Schraube, auf das zuletzt Unerhörte – und er wird belohnt." (Ingo Flothen, Badische Zeitung, 28/11/09) "eine kaleidoskopartige Novelle (...): Zahlreiche Wendungen liefern immer neue Bilder und Spiegelungen, deren Nuancen zwischen Klarheit und Übertriebenheit changieren, stets aber in sich stimmig arrangiert sind – bis zum überraschenden Ende.“ (Stephanie Doms, Kurier, 28/11/09) "Ein Buch der Kontroversen: Die 'Jenseitsnovelle' präsentiert nicht nur eine mitreißende Liebesgeschichte, sondern auch den wohl schlimmsten Albtraum eines jeden Liebenden. Von ganz oben nach ganz unten ist es mitunter nämlich nur ein Katzensprung." (Die besten neuen Bücher, www.wunderweib.de, 24/11/09) "Sparsam erzählt Politycki, wohltuend einfach, fast bescheiden. (...) Mit wohlgesetzten Schritten, dezent im Ton, lotst Politycki uns durch diese Welt kostbarer, kaltdunkler Herbstherrlichkeit. (...) Literatur findet in Faulkners Yoknapatawpha statt genauso wie in Andersons Wisconsin, Ohio – bei Hebel sogar in der Nußschale. Im Kleinen das Große aufzeigen, jenseits von wichtigtuerischer Biographie, weit entfernt vom Repräsentationsgefasel eines Bude. Politycki hat sich für diesmal, nachdem der Morgen 'auf eine zarte Weise in Schräglage' geraten war, das Jenseits gewählt. Kein schlechter Ort für eine Novelle, zumal auch das Diesseits seinen gebührenden Platz darin hat." (Ingo Flothen, Junge Welt, 23/11/09) „ein Spiel mit Realität und Fiktion, mit lustvoller Fantasie und geheimen Wünschen, mit Verboten, Sehnsüchten und Ängsten, mit Treue und Betrug“ (Jeanette Stickler, Mannheimer Morgen, 18/11/09) "Diese raffiniert erzählte Novelle schafft man auch in der Weihnachtszeit und vergißt sie hoffentlich nie!" (Margrit Starick, Leselampe/Literaturport.de, 16/11/09) "Matthias Politycki hat in seiner 'Jenseitsnovelle' einen Plot auf 126 Seiten verdichtet, der gut und gerne für einen 700-Seiten-Roman gereicht hätte (...), gleichermaßen spannend wie beklemmend." (Martina Scherf, Münchner Kultur/Süddeutsche Zeitung, 10/11/09) "Exzellentes Erzählverwirrspiel: Jene unerhörte Begebenheit, die Goethe einst zum Kriterium des Genres Novelle erhob, wird in diesem Text mit Scharfsinn und Schaffensfreude ins Extrem verzerrt. In 'Jenseitsnovelle' [...] wird der berühmte Sinologe Schepp gleich zu Beginn der Erzählung (deren Ende überaus überraschend ist) mit Schrecklichem konfrontiert. [...] 'Jenseitsnovelle' wirkt in etlichen Details wie eine Hommage an Elias Canettis Romanklassiker 'Die Blendung' – mit einem Unterschied: Schepp, der Zeichendeuter in Liebesnöten, befindet sich von Anbeginn in albtraumhafter Lage." (W.P., Profil Nr.46, 9/11/09) „Eröffnet wird das Buch mit der Todes- und Jenseitsthematik, die auf eine der vielen Handlungsebenen der intelligent konstruierten Novelle führt (...). Die Notizen, die Doro hinterlassen hat, offenbaren nach ihr großes Geheimnis und führen die Novelle zu einem überraschenden Ende, das auf mehrere Arten gedeutet werden kann. Polityckis Buch, durch einen Traum des Autors inspiriert, lädt dazu ein, in einem Zug ausgelesen zu werden. Kunstvolle Rückblenden bestimmen einen literarischen Zugang, der sich durch sprachliche Eigenheiten auszeichnet.“ (Sebastian Gilli, Der Standard, 7/11/09) „Wenn ein Autor gleich in den ersten Sätzen eines Buches ebenso demonstrativ wie augenzwinkernd sein Können vorführt, lehnt man sich noch ein bißchen mehr zurück, ahnend, daß hier der Genußleser angesprochen wird: Matthias Politycki zeigt vom Fleck weg, wie er Töne, Farben, Atmosphären mischen kann, mal beiläufig, häufiger pointiert, immer effektsicher. (...) Er versteht es, die Erzählung novellenhaft zügig voranzutreiben und ihre Wirkungen präzise zu kalkulieren (...) – ein Autor, der uns das Schlimme mit so viel Unterhaltungswitz zu servieren versteht.“ (Jochen Jung, Die Presse, 7/11/09) „Matthias Politycki schlägt ein fies funkelndes Pfauenrad des immer Schlimmeren, um seine beiden Hauptfiguren auseinander zu treiben. (...) Der alternde Mann, die gekränkte Frau, das energische Luder mit dem Nuttenparfüm – man könnte an eine weitere ‚Angstblüte’-Geschichte denken und an etliche ältere Herren, die so penetrant von älteren Herren erzählen. Von Philip Roth bis zu Martin Walser klammern sich männliche Romanfiguren an junges Fleisch, um die Angst vor dem Tod zu exorzieren. In der ‚Jenseitsnovelle’ aber geht es nur vordergründig um einen solchen Verrat, oder vielmehr, es geht um Verrat auf höherer Ebene, um erträumte, verschwiegene Identitäten, die durch Texte plötzlich eine unheimliche Macht entfalten. (...) Alles rotiert um den vergeblichen Wunsch, aufrichtiger gelebt und wahrer geliebt zu haben. Und Schepp, der Glatzeüberkämmer von der traurigen Gestalt, setzt diese Folter besser in Szene, als jede ‚authentische’ Leidensfigur das könnte.“ (Jutta Person, Süddeutsche Zeitung, 5/11/09) „War das nun damals so oder nicht so? Wer hat was vergessen? Wie war das mit gemeinsamen Planungen – auch nach dem Tod? Die Geschichte überschreitet ständig die Grenzziehung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits.“ (Thomas Hocke, Focus Nr. 45, 2/11/09) „Es ist eines jener kleinen feinen Bücher, die man nicht nach dem ersten Lesen aus der Hand legt. Allzu Vieles will ein zweites Mal wahrgenommen und abgewogen werden. (...) Politycki ist ein außerordentliches Stück Literatur gelungen. Nehmen Sie das Buch als Geheimtip für Denkfreudige.“ (Schweizer Blbliotheksdienst, Oktober 2009) "Das Überschreiten des Diesseits zum Jenseits ist Thema dieser wunderbaren Novelle, die der Autor von verschiedenen Ebenen aus anbietet. (...) Es ist ein schmales Buch, entfaltet aber eine irrsinnige Kraft, weil alles Nebengedachte eigentlich im Kopf des Lesers stattfindet." (Wiesbadener Tagblatt/Wiesbadener Kurier, 31/10/09) „Matthias Politycki fügt seinen Text aus diversen Handlungsmosaiken raffiniert zusammen. (...) Am Ende dieses klug inszenierten Beziehungsdramas gerät alles noch einmal ins Wanken.“ (Mohr, Rheinischer Merkur, 29/10/09) „eine dicht gewobene Erzählung über Sein und Schein, über Dichtung und Wahrheit im Angesicht des Todes und nicht zuletzt über die Wankelmütigkeit des Liebesglücks“ (Welt kompakt, 26/10/09) „Kunstvoll verwebt Politycki die verschiedenen Teile zu seiner flott zu lesenden Novelle. Der Gattung hält er die Treue, verschiebt allerdings die Akzente.“ (Richard Mayr, Augsburger Allgemeine, 24/10/09) "Es sind Mißverständnisse, die den Beziehungsthriller, der auch eine Beziehungstragödie ist, in Gang setzen. (...) Die spannende literarische Aufarbeitung derselben wird allen Vorgaben der Novellenform (...) aufs Schönste gerecht." (Ralf Sziegoleit, Frankenpost, 21/10/09) "ein Profi der Erzählliteratur“ (Hajo Steinert, Büchermarkt/Deutschlandfunk, 19/10/09) „Die ‚Jenseitsnovelle’ erzählt von Glück und Unglück der Liebe. Böses Erwachen? Gutes Buch!“ (Brigitte Balance, Okt. 2009) "Große Themen (...), auf knappem Raum geschickt verknüpft" (Maryam Bonakdar, Kulturjournal/NDR, 19/10/09) "extrem dicht komponiert und sehr klug konstruiert" (Maike Albath, Büchermarkt/Deutschlandfunk, 19/10/09) "Matthias Polityckis Novelle ist ein wunderbar elegant geschriebenes Spiel mit Realität und Fiktion, Leben und Tod. (...) Die 'Jenseitsnovelle' ist ein Buch über Liebe und Treue. Und letztendlich über die Stimme des Gewissens. Ein so schmales wie fesselndes Buch." (Reinhard G. Wittmann, arte.tv, Okt. 2009) "Polityckis Novelle behandelt virtuos die Themen Liebe, Tod und Jenseits. (...) Eine mitreißende Liebesgeschichte, die in die Abgründe von Treue und Betrug führt und mit dem Tod eine völlig unerwartete Dynamik entfaltet" (kulturjournal/ndr.de, 19/10/09) "Wenn Sie eine Nacht oder einen Abend oder einen freien Nachmittag haben, möglichst auch mit ein bißchen Kaminfeuer (...), dann ziehen Sie sich das rein und lernen Sie eine ganz eigene, aber sehr berührende Welt kennen!" (Dieter Moor, buchmesse.ARD.de, 15/10/09) "In Frankfurt liegen ab sofort [= zum Buchmessenbeginn] ein paar Backsteine, die es in sich haben (...). Da gerät die Lektüre zum Langfristprojekt. Es gibt aber auch Bücher, die sind wie ein Strudel – der einen einfach mitnimmt auf einen wilden Ritt. Ohne Kapitel und Querverweise, stattdessen eine atemberaubende Erzählung über Liebe, Tod und Jenseits. Folgerichtig heißt das neue Buch von Matthias Politycki auch ‚Jenseitsnovelle’ (...)" (Dirk Wagner, hr1-Meridian/HR, 15/10/09) "In seiner aktuellen 'Jenseitsnovelle' erweist sich (...) Politycki (...) einmal mehr als scharfer Beziehungssezierer. Aber seine raffiniert verschachtelte, auf mehreren Handlungs- und Bedeutungsebenen spielende Novelle ist weitaus mehr als eine intellektuelle 'Rosenkrieg'-Variante. Grob gesagt geht es um Sehschärfen, im medizinischen, mystischen und transzendentalen Sinn. Um das jähe Ende einer langen Beschaulichkeit und um beträchtliche Fallhöhen." (Antje Dossmann, Neue Westfälische, 15/10/09) "unheimlich intim (...), sehr berührend (...), ungeheuer plastisch" (Wolfgang Tischler, Das Literatur-Café/literaturcafe.de, 15/10/09) „Knappe, dichte sprachliche Konstruktionen liegen dem studierten Germanisten (...). Polityckis Novelle beeindruckt durch ihre sprachliche Virtuosität.“ (Claudia v. Dehn, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 14/10/09) „eine Meisternovelle“ (Gerwig Epkes, Literatur aus dem Römer/SWR, 14/10/09) "eine spannende intellektuelle Auseinandersetzung, deren Bilder nachwirken" (Martina Dreisbach, Taunus Zeitung, 14/10/09) "Die 'Jenseitsnovelle' ist total gruselig, dennoch ist das Buch so geschrieben, daß man den Protagonisten verstehen kann. Es zeigt Liebe in all ihren Facetten – und Liebe ist nicht immer heiter." (Gabriele Conradi, Hamburger Morgenpost, 13/10/09) „Der Erfindungsreichtum und die Kunstfertigkeit, mit denen hier ebenso komplex wie komprimiert erzählt wird, unterscheiden diese Geschichte von vielen zeitgenössischen. (...) Daß Matthias Politycki seinen Gaben jetzt eine Novelle hinzufügt, verwundert im Grunde nicht. So virtuos wie wohl derzeit kein anderer spielt er auf der Tastatur dieser strengen, symbolisch verknappten Erzählform, die seit Heinrich von Kleist zu den Gipfelhöhen der Literatur gehört. (...) Schon die Rahmengeschichte läßt mit großer Selbstverständlichkeit letzte Dinge anklingen. In der Folge entwickelt Politycki ein raffiniertes Gebilde aus Erinnerungen, Träumen und Trugbildern. Rasant wechseln die Perspektiven, die Zeiten und Räumlichkeiten. (...) All die vielfach verschlungenen Handlungslinien münden in ein meisterhaft erzähltes literarisches Kunstwerk, das der ‚schnöden Diesseitigkeit’ mit feiner Ironie, scharfer Beobachtung und kunstsinniger Klugheit begegnet.“ (Babette Kaiserkern, Märkische-Allgemeine, 10/10/09) „Seine (Polityckis) Erzählweise ist von großer Dichte, was Traum oder Wirklichkeit ist, läßt er offen.“ (mib, Lübecker Nachrichten, 11/10/09) "Eine Novelle über die Untiefen der Ehe mit Sprengkraft und überraschenden Wendungen." (Bielefelder, Nr. 10/09) „Kurze Lektüre mit beeindruckend langer Wirkung!“ (mh, Emotion, Oktober 2009) „eine gnadenlose Abrechnung zum Abschied, abgründig und fein konstruiert“ (Zuhause Wohnen, Oktober 2009) "Mit seiner knappen Novelle beweist Politycki, den sein 'Weiberroman' berühmt gemacht hat, daß es keinen 500-Seiten-Roman braucht, um zwischenmenschliche Abgründe auszuloten." (Eckard Baier, Buchjournal, Heft 5/Okt. 2009) "Politycki lässt verschiedene Erzählebenen virtuos ineinandergreifen und auf jenes schreckliche Ende zulaufen, mit dem hier alles beginnt. Wie schon in "Die Sekunden danach" schlägt er dabei ungewohnt ernsthafte Töne an (...). Diese "Jenseitsnovelle" ist ergreifend, geisterhaft, verblüffend und ausgesprochen elegant." (Maike Schiller, Hamburger Abendblatt, 8/10/09) "Kunstvoll und mit einigem Witz läßt Matthias Politycki die Empörung und Eitelkeit, den verletzten Stolz seines Helden aus dem Schatten des Todes treten. Und immer wieder vor der erschütternden Erkenntnis verblassen, daß sie ja doch tot ist, seine geliebte Doro." (Brigitte 22, 7/10/09) "Matthias Polityckis erste Novelle ist so streng komponiert, wie es das traditionsreiche Genre erfordert. Raffiniert greifen die einzelnen Handlungselemente ineinander (...), fast von allein stellt sich die klassische Einheit von Ort, Zeit und Handlung her. Und selbstverständlich fehlt es auch nicht an dem seit Gustav Freytag unverzichtbaren Novellensymbol. (...) Jenseitsnovelle endet übrigens mit einer Erzählschleife, die uns an den Anfang zurückführt. Als sei gar nichts geschehen. Als lebte Dorothea noch. Als wäre Schepp in einem Albtraum gefangen gewesen, der jetzt endlich der Realität gewichen ist. Zarten, harmoniesüchtigen Gemütern sei sie für eine Weile gegönnt, jene in herbstliches Licht gegossene friedliche Atmosphäre, die die abschließenden fünf Seiten des Buches beherrscht, samt dem Glück, das noch seine letzte Zeile beschwört. Wer freilich zwischen den Zeilen zu lesen versteht, den wird weiter frösteln." (Dietmar Jacobsen, www.titel-magazin.de, 5/10/09) „Matthias Politycki (...) hat einen zwischen Realität und Traum pendelnden Rahmen für eine stille Liebesgeschichte entworfen, der viel Lebenswahrheit zu tragen vermag, dann aber doch das Triviale hereinläßt. Und die Ironie. Wie es zu Beziehungsgeschichten gehört. (...) Jetzt ist die Ironie weniger das Mittel gegen die Niederlagen des Mannes im Clinch mit der Frau, sie ist ein Gegengewicht gegen das Schwere. (...) Wenn es aber ernstlich darum geht, die Angst vor dem Tod zu bannen, vertraut der Autor nicht der Ironie, sondern der Poesie.“ (Petra Kollros, Südwest Presse, 5/10/09) „Politycki gelingt in dieser allen formalen Gesichtspunkten einer Novelle (...) entsprechenden Erzählung ein ungemein fesselnder Ton sowie eine dichte, intensive Atmosphäre. Es entsteht der Eindruck, der Schriftsteller habe versucht, eine Geschichte mit größtmöglicher Tragweite auf allerengsten Raum zu packen. Ein Experiment, das dem (...) 54-Jährigen auf beeindruckende Weise gelungen ist. Zahlreiche Metaphern, Anspielungen und Querverweise verbergen sich in diesem schmalen Band, ohne den Text zu überfrachten oder den Lesegenuß zu hemmen.“ (Björn Gauges, Fuldaer Zeitung, 2/10/09) „Der eigentliche Novellenkern entpuppt sich als herrlich komische Parodie klischeehafter Geschichten über versponnene Gelehrte, die mit der realen Welt kollidieren. (...) Das alles ist witzig, unterhaltsam und am Schluß gibt’s sogar noch eine überraschende Pointe.“ (Alexander Altmann, Straubinger Tagblatt, 2/10/09) "Ein Buch voller Überraschungen, das immer neue Erzählebenen eröffnet und einen auch nach der Lektüre noch beschäftigt." (Schweizer Familie 9/40, 1/10/09) „Politycki (...) hat schon in seinem grandiosen ‚Weiberroman’ die Untiefen zwischen Mann und Frau ausgelotet, in seiner ‚Jenseitsnovelle’ tut er dies nun noch radikaler (...) – ein solides Stück deutscher Gegenwartsliteratur.“ (Anke Breitmaier, Associated Press, 1/10/09) „Kunstvoll vermischen sich in dieser dichten, starken Erzählung Traum und Alltag, altchinesischer Mythos und pubertäre Gier. (...) Badewannenfähig? Ja. Und sesselfähig. Und frühstückstischfähig. Und trambahnfähig. Denn Sie werden dieses so schmale wie fesselnde Buch nicht aus der Hand legen, ehe Sie das letzte Wort gelesen haben.“ (Reinhard G. Wittmann, Südseiten/Das Magazin der Börse München, September 2009) „Wahrheiten aus dem Leben eines Mannes, der sich im schönen Schein gesonnt hat (...). Das gelungene Soziogramm einer Ehe kann uns das Fürchten lehren über die Grenzen von Verständnis, die Eifersucht und die verwegenen Pfade, in denen eheliche Beziehungen enden können.“ (Claudine Borries, literaturnetz.de, 22/9/0) „Der Autor versteht es vorzüglich in diesem dicht erzählten Band, der Geschichte immer wieder eine neue Wendung zu geben (...) – es bleibt spannend bis zum Schluß.“ (Britta Helmbold, Münstersche Zeitung, 17/9/09) „Politycki verknüpft gut Erzählebenen (...) – und am Schluß ist ohnehin alles anders, als man denkt.“ (Robert Arsenschek, Münchner Merkur, 17/9/09) "Dem Autor ist mit der Geschichte des unglücklich-glücklichen Hinrich Schepp eine brisante und ausgezeichnete, kurze und inhaltsreiche Novelle gelungen, die mit Erkenntnissen aus dem wahren Leben zwischen Mann und Frau aufwartet. Man ist entzückt über so viel Lebensweisheit und die realistisch-bezaubernde Geschichte, die uns die Welt so nahe bringt und den ganzen Reichtum des Lebens in sich birgt." (Claudine Borries, bookreporter.de, 17/9/09, literature.de, 22/9/09) „Ein wunderbares Werk hat Matthias Politycki mit ‚Jenseitsnovelle“ über die Zerbrechlichkeit des Glücks geschrieben.“ (Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten, 17/9/09) "In der Tradition von Heinrich Manns 'Professor Unrat': Ein ironischer kleiner Roman über die große Liebe eines Gelehrten, die bis über den Tod hinaus halten soll und bis über den Tod hinaus verraten wird." (Uwe Wittstock, Das sind die besten deutschsprachigen Romane/Die Welt, 16/9/09) "eine wunderbar verschachtelte und intelligent konstruierte Novelle (...). Je weiter das Buch fortschreitet, desto stärker greifen die drei Handlungsstränge ineinander und steuern die Geschichte in ein furioses Finale, das mit einigen handfesten Überraschungen aufwartet und der Novelle einen gewaltigen Nachhall verleiht. Auf nur 127 Seiten bringt Matthias Politycki das Kunststück fertig, ein Buch über die Themen zu schreiben, die das menschliche Leben erst interessant machen: Liebe, Verrat und Tod. So stellt Politycki neben seine großen, ausladenden Romane "Herr der Hörner" (2005) und "Weiberroman" (1997) nun ein schmales Bändchen, das trotz aller Verknappung und Verdichtung (oder vielleicht gerade deswegen) den großen Romanen in puncto Intensität in nichts nachsteht. (Carsten Heidböhmer, stern.de, 15/9/09) "Die Formel 'bis dass der Tod Euch scheidet' hat sich in diesem Fall auf eine abgründig ironische Weise erfüllt. Eine ironische Meisterleistung vollbringt hier auch Politycki, wenn er auf dem schmalen Raum der Novelle die Gewissheiten gegen die Täuschungen der Liebe ausspielt – und das so virtuos und elegant, dass selbst Gevatter Tod der Kunst nicht ihre Heiterkeit austreiben kann." (Holger Schlodder, NDR Kultur, 14/9/09) "eine dichte Erzählung" (Gabi Rüth, Scala/WDR 5, 14/9/09) "ein suggestives Werk (...), das den Leser auch nach der Lektüre noch beschäftigt. (...) Ein prekäres Abenteuer im Schattenreich der Selbstbegegnung, aus dem es schwerfällt aufzutauchen." (Belinda Grace Gardner, Welt am Sonntag, 13/9/09) "nichts für schwache Nerven" (Elke Schlinsog, Literaturzeit/Radio Bremen, 13/9/09) "eine sorgfältig komponierte (...) aufwühlende Liebesgeschichte" (Andrea Herdegen, Frankenpost, 2/9/09) "eine ergreifend ehrliche Annäherung an den Tod" (Catalina Lopez, Kulturzeit/3sat, 31/8/09) "eine atemlose Reise in die Abgründe von Liebe und Betrug" (Anja Witzke, Donaukurier, 31/8/09) "bewegend!" (Christian v. Zittwitz, BuchMarkt, Juli 2009) "ein Buch voller Überraschungen (...), es eröffnet nämlich immer wieder neue Erzählebenen und Wirklichkeitsschichten, virtuos springt Matthias Politycki zwischen diesen hin und her." (Frank Pommer, Pfälzer Tagblatt, 25/6/09)
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