Am 19. November erscheint im HOFFMANN UND CAMPE VERLAG die von der Hertie-Stiftung herausgegebene Hertie-Berlin-Studie. Es handelt sich dabei um die erste umfassende Bevölkerungsstudie zu Berlin. Die neuartige Stadtstudie gibt Auskunft über das Leben in der Hauptstadt, darüber, wie sich die Menschen in der Hauptstadt fühlen, wie sie über sie denken und welche Probleme sie mit ihr bzw. welche Wünsche sie an sie haben. Sie bietet zum ersten Mal repräsentative Daten über die Lebenswelten der größten deutschen Stadt.
Am Dienstag, 18. November, 11.30 Uhr, wird die Hertie-Stiftung im Rahmen einer Pressekonferenz in der Hertie School of Governance die Hertie-Berlin-Studie vorstellen.
In Berlin bündeln sich die Chancen, aber auch die Risiken des ganzen Landes in besonderer Weise. In der jahrzehntelang geteilten Stadt prallen die Gegensätze ungebremst aufeinander: Arm und reich, West und Ost, einheimisch und eingewandert, der Zukunft zugewandt und längst abgeschrieben. Wie kommen die Menschen in der Hauptstadt mit diesen Gegensätzen zurecht? Berlin polarisiert. "Hauptstadt der Kultur", jubeln manche, "Hauptstadt von Hartz IV" höhnen andere. Entsprechen die gängigen Ansichten über die Stadt der Realität?
Führende Sozialwissenschaftler und Stadtforscher lassen erstmals die Bewohner Berlins zu Wort kommen. Das renommierte Umfrageinstitut TNS Infratest hat die Daten erhoben. Einen besonderen Schwerpunkt setzt diese erste Stadtstudie neuen Typs auf die Lebenswelten von Migranten.
Wissenschaftliche Leitung:
Klaus Hurrelmann, Michael Zürn
In Kooperation mit
Hartmut Häußermann und TNS Infratest Sozialforschung