Am 28. April 2011 stellten Wolfgang Putz und Elke Gloor erstmals Ihr Buch „Sterben dürfen“ dem Publikum vor.
Im „Moot Court“ der Bucerius Law S
chool in Hamburg hatten sich Vertreter aus den Bereichen Medizin und Recht und zahlreiche andere Interessierte eingefunden.
Nach einer Begrüßung durch Iris Seidenstricker (HOFFMANN UND CAMPE), sprach Frank Saliger, Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Bucerius Law School, mit den Autoren über den Fall und über den langen, steinigen Weg vor den Bundesgerichtshof. Elke Gloor hatte mit Hilfe von Rechtsansanwalt Wolfgang Putz jahrelang für das würdige Sterben ihrer Mutter gekämpft.
Elke Gloor, die ihrem ersten Auftritt vor Publikum zunächst aufgeregt entgegen geblickt hatte, berichtete auf eine erfrischend lebhafte und zugleich anrührende Weise vom Schicksal ihrer Mutter und von ihrem Kampf für Würde und Menschenrecht. Wolfgang Putz steuerte die fachlichen Aspekte bei und diskutierte im Anschluss an die Veranstaltung noch lange mit Studenten der Law School über den Fall und die damit verbundenen rechtliche Fragen.
Das Anliegen der Autoren, über das Urteil zu informieren und die Problematik in Würde zu sterben in die Öffentlichkeit zu tragen, stieß bei den Zuhörern auf reges Interesse und sorgte für eine anregende Diskussion über Patientenrecht und Menschenwürde.