Irene Dische folgt in diesem filmischen Portrait dem Lebensweg ihres Vaters. Liebeserklärung, Zeitdokument und Kunstwerk zugleich, gefilmt im New York der achtziger Jahre.
Auf seinen Gehstock gestützt läuft der neunzigjährige Zacharias Dische durch die Straßen Manhattans und zeigt der Kamera sein ganz persönliches New York. Der Streifzug ist unterbrochen von seiner Lebenserzählung, ein Leben, das geprägt ist von der Finsternis des zwanzigsten Jahrhunderts: die glückliche Kindheit in Lemberg, Studium und Forschung in Wien und schließlich die Flucht vor den Nazis nach New York, wo er eine Professur an der Columbia University annimmt. Eines begleitet ihn immer: die Liebe zu sich selbst und dem Leben. Und am Ende bleibt allein die Einsamkeit als unverlierbarer Weggefährte.
„Der Film »Zacharias« ist ein dokumentarisches Kunstwerk, der Rückblick aus dem Augenblick heraus, die Begegnung mit einem Menschen aus ferner Zeit und von hier und jetzt.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung