Bremer Literaturpreis für Wolf Haas

28. Januar 2013

 


Am 28. Januar 2013 wurde der 59. Bremer Literaturpreis an Wolf Haas verliehen. Die feierliche Verleihung fand im Rahmen eines Festaktes im Bremer Rathaus statt. Wolf Haas erhält die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung für sein 2012 bei Hoffmann und Campe erschienenes Buch »Verteidigung der Missionarsstellung«.


»Wolf Haas erinnert uns so mit jeder Zeile daran, welch eine grandiose Eigenschaft des Menschen es ist, erzählen zu können. Nur in der Literatur können wir erleben, wie es ist, eine Fledermaus zu sein. Oder eine durchgedrehte Kuh, ein verrücktes Huhn oder der vermeintliche Halbindianer Benjamin Lee Baumgartner. Oder vielleicht ein bisschen, wie es sich anfühlt, Wolf Haas zu sein.« beschrieb Richard Kämmerlings, WELT Redakteur und Mitglied der Jury des Bremer Literaturpreises, in seiner Laudatio das preisgekrönte Werk. Frühere Preisträger des Bremer Literaturpreises waren unter anderem Elfriede Jelinek, Alexander Kluge und Peter Handke. 1962 hatte bereits Siegfried Lenz die Auszeichnung erhalten.

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