Hoffmann und Campe Verlag GmbH - 9. September 2010, 04:40 Uhr

 

Wolf Biermann
© Thorsten Jander

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Wolf Biermann


Wolf Biermann, geboren am 15. November 1936 in Hamburg, ist der Sohn eines kommunistischen Werftarbeiters, der 1943 als Jude im KZ Auschwitz ermordet wurde. 1953 übersiedelte Biermann in die DDR. Ab 1965 wird ein totales Auftritts- und Publikationsverbot über ihn verhängt sowie eine Reisesperre nach Ost und West. Als ihm 1976 eine Tournee durch die Bundesrepublik genehmigt wird, ist das erste Konzert in Köln der Vorwand, ihn wegen »Staatsfeindlichkeit« aus der DDR auszubürgern. Er erhielt zahlreiche Auszeich­nungen, u. a. den Friedrich-Hölderlin-Preis, den Heinrich-Heine-Preis, den Nationalpreis und den Georg-Büchner-Preis. 2007 wurde ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt Berlin verliehen, 2008 die Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität zu Berlin. Wolf Biermann lebt mit seiner Familie in Hamburg.

Dichtungen (Auswahl): Die Drahtharfe (1965), Mit Marx- und Engelszungen (1968), Deutschland. Ein Wintermärchen (1971), Der preußische Ikarus (1978), Verdrehte Welt, das seh' ich gerne (1982), Affenfels und Barrikade (1986), Paradies uff Erden. Ein Berliner Bilderbogen (1999), Heimat. Neue Gedichte (2007).

 

Hier finden Sie weitere Publikationen: http://www.zweitausendeins.de/



Bücher von Wolf Biermann bei Hoffmann und Campe:
  2010: Dein freches Lächeln küsse ich so gern
  2009: Großer Gesang vom ausgerotteten jüdischen Volk
  2008: Berlin, du deutsche deutsche Frau
  2006: Heimat. Neue Gedichte
  1972: Berichte aus dem sozialistischen Lager (als Übersetzer)

Hörbücher von Wolf Biermann bei Hoffmann und Campe:
  2006: Heimat. Neue Gedichte
  2006: Wolf Biermann - Zu Gast beim NDR
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