Hoffmann und Campe Verlag GmbH - 9. September 2010, 20:34 Uhr
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Walter Helmut Fritz’ Lyrik nahm, wie es Karl Krolow beschrieb, eine „Entwicklung von ruhiger Konsequenz“. Und so greifen auch seine neuen Gedichte auf vertraute Motive zurück, ohne dass der Spannungsbogen des lyrischen Fragens je verloren ginge. Fritz’ Gedichte nehmen Reiseerfahrungen auf, treten in imaginäre Dialoge mit Künstlern verschiedenster Provenienz und führen beharrlich Selbstgespräche, die mal von melancholischem Zweifel und mal von lichtdurchwehter Zuversicht gekennzeichnet sind.
Im Mittelpunkt des neuen Bandes steht der 36-teilige Zyklus „Maskenzug“, der sich aufmacht, in fernab gelegene Länder hinabzutauchen und den Geschichten hinter den „Masken“ nachzuspüren. Walter Helmut Fritz’ lyrische Erkundungen zeigen Menschen und Dinge ohne ihre Alltagsmaskeraden; sie schärfen unseren Blick für das Verborgene.
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