Robin J. DiAngelo

Wir müssen über Rassismus sprechen

Was es bedeutet, in unserer Gesellschaft weiß zu sein (New York Times-Bestseller - "White Fragility")

Autor:
Robin J. DiAngelo
Titel:
Wir müssen über Rassismus sprechen
ISBN:
978-3-455-00813-5
Verlagsbereich:
HoCa - Sachbuch
Einband:
Pappband mit SU
Produktart:
Buch
Seiten:
224
Erscheinungsdatum:
16.07.2020
Übersetzung:
Ulrike Bischoff
Verfügbarkeit:
lieferbar
25,00 (D)
25,70 (A)
33,90 (CH)
Rassismus ist kein Phänomen, das man lediglich am rechten Rand unserer Gesellschaft findet. Doch wir haben verlernt, ihn zu sehen und streiten ab, dass er in unserem Denken eine Rolle spielt (etwa, wenn Sigmar Gabriel Clemens Tönnies mit den Worten verteidigt: »Das ist Quatsch, wer ihn kennt, weiß, dass er kein Rassist ist. Vor allem aber verniedlicht dieser Vergleich die wirklichen Rassisten!«). Dieses Herunterspielen von Hetze und Vorurteilen und das Umdrehen eines solchen Vorwurfs als persönlichen Angriff gegen den Sprecher nennt Robin DiAngelo »Weiße Fragilität«. DiAngelo zeigt, wie wir ihn alle (oft unbewusst) nutzen. Dabei wissen wir aus jüngster Vergangenheit, wie schnell aus scheinbar harmlosen Worten Taten werden. Wie weit sich diese gefährliche Rhetorik vom rechten Rand bereits in die Mitte vorgefressen hat, zeigt Rassismus-Forscherin DiAngelo anhand erschreckender alltäglicher Beispiele. Ein Buch, das weh tut, das aufweckt, das aber auch zeigt, wie rassistisches Denken endlich aus unserer Gesellschaft verschwinden kann.
  • »Die große Empfindlichkeit. Warum es so schwierig ist, mit weißen über Rassismus zu sprechen. Und warum kein Weg daran vorbeiführt.«
    Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12.07.2020
  • »Robin DiAngelo hat mit ihrem Bestseller eine identitätspolitische Idee erfolgreich gemacht, die jetzt endlich auch in Deutschland zum Einsatz kommt.«
    Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 23.07.2020
  • »Das Buch ist Leitfaden dafür, diesen inneren Rassisten loszuwerden. Bemerkenswert ist zweierlei. Erstens: Robin DiAngelo ist weiß. Zweitens: Sie verspricht keine Erlösung.«
    Sacha Verna, Deutschlandfunk, 24.07.2020
  • »DiAngelo ist weiß und hält den Weißen einen verdrucksten Rassismus vor. Das ist neu. Und sorgt für hitzige Debatten.«
    Martin Scholz, Die Welt am Sonntag, 12.07.2020
  • »Zu Recht besteht DiAngelo darauf, dass Rassismus kein Ereignis, sondern eine Struktur sei, nicht die böse tat, sondern das System der ›weißen Suprematie‹ drumherum [...]«
    Stefan Gärtner, Neues Deutschland, 16.07.2020
  • »›Wir müssen über Rassismus sprechen‹ ist einfach strukturiert, oft arbeitet DiAngelo mit direkter Anrede und klaren Fragestellungen wie im Diversity-Training. Sie benutzt Schemata, Statistiken und Kategorisierungen, angereichert mit zahlreichen Anekdoten.«
    Andreas Busche, Der Tagesspiegel, 28.07.2020
  • »DiAngelo betont das zentrale Problem von uns Menschen, das da lautet, Unterschiede, die etwa durch Einwanderung sichtbar werden, produzieren Ungleichheit. Deshalb ist ihr Buch wichtig.«
    Sebastian Späth, Handelsblatt, 24.07.2020
  • »[DiAngelo] geht es nicht um spektakuläre, offensichtlich rassistische Gewaltakte wie die des weißen Polizisten Derek Michael Chauvin - sondern um den versteckten Alltagsrassismus in uns allen.«
    Gabriele Knetsch, Diwan, Bayern 2, 02.08.2020