Rebecca Solnit

Die Mutter aller Fragen

Autor:
Rebecca Solnit
Titel:
Die Mutter aller Fragen
ISBN:
978-3-455-00177-8
Verlagsbereich:
Tempo - Sachbuch
Einband:
Schutzumschlag
Produktart:
Buch
Seiten:
320
Erscheinungsdatum:
17.11.2017
Übersetzung:
Kirsten Riesselmann
Verfügbarkeit:
lieferbar
20,00 (D)
20,60 (A)
26,90 (CH)
»Warum haben Sie keine Kinder?« Diese »Mutter aller Fragen« wird Rebecca Solnit hartnäckig von Journalisten gestellt, die sich mehr für ihren Bauch als für ihre Bücher interessieren. Warum gilt Mutterschaft noch immer als Schlüssel zur weiblichen Identität? Die Autorin findet die Antwort darauf in der Ideologie des Glücks und tritt dafür ein, lieber nach Sinn als nach Glück zu streben. Außerdem erklärt sie in ihren Essays, warum die Geschichte des Schweigens mit der Geschichte der Frauen untrennbar verknüpft ist, warum fünfjährige Jungen auf rosa Spielzeug lieber verzichten, und nennt 80 Bücher, die keine Frau lesen sollte. Sie schreibt über Männer, die Feministen und Männer, die Vergewaltiger sind, und setzt sich gegen jegliches Schubladendenken zur Wehr. Wenn Männer mir die Welt erklären sorgte weltweit für Furore – in ihren neuen Essays setzt Rebecca Solnit ebenso scharfsichtig wie humorvoll ihre Erkundung der heutigen Geschlechterverhältnisse fort. Ein wichtiges, Mut machendes Buch aus dezidiert feministischer Perspektive, über und für alle, die Geschlechteridentitäten infrage stellen und für eine freiere Welt eintreten.
  • »scharfsinnige Beoachtungen der heutigen Geschlechterverhältnisse«
    Elena Wolf, kontext Wochenzeitung, 27.06.2018
  • »ein scharfsichtiger und aufklärerischer Rundumschlag«
    Egbert Hörmann, L.Mag
  • »(Ein) Essayband (...),der gesellschaftliche Debatten einer immer wieder neu aufflammenden feministischen Bewegung in Nordamerika spiegelt«
    Christine Weber-Herfort, Psychologie Heute
  • »(...) Eloquenz und der elegante Stil überwiegen - und vor allem die thematische Brisanz.«
    Regula Freuler, NZZ am Sonntag, 28.01.2018
  • »Solnit ist nicht nur eine Ikone der amerikanischen Umweltbewegung, sondern auch eine der brillantesten Vordenkerinnen, wenn es um Menschenrechte geht.«
    Thomas Hummitzsch, der Freitag, 25.01.2018
  • »Ich bewundere Rebecca Solnit für ihre Neugier, ihre Leidenschaft, mit der sie Sprachmuster erkundet und neue Wortwelten findet (...)«
    Bücher magazin, 22.01.2018
  • »(...) ein mitreißendes Plädoyer für die Wandelbarkeit unserer Vorstellungen.«
    Shirin Sojitrawalla, die taz, 20.01.2018
  • »(...) wo Solnit mit unter die Haut gehenden Fallbeispielen, effektvollen Kontrasten und scharfen Pointen aufwartet, entfalten ihre Texte Wirkung und Überzeugungskraft.«
    Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung, 16.01.2018
  • »Brillant: die Analyse einer Pandemie männlicher Gewalt, die unsere Gesellschaft bis in die feinsten Adern durchdringt«
    Anja Kümmel, Zeit Online, 01.01.2018
  • »Es sind in die Tiefe gehende Analysen wie diese, die Rebecca Solnit zu einer der meistgelesenen Feministinnen dieser Tage machen.«
    Thomas Hummitzsch, Rolling Stone, 21.12.2017
  • »Vor Grundsätzlichem hat sich die streitbare Publizistin noch nie gefürchtet. Und darin besteht die größte Qualität dieser Essays: In einer Radikalität, die (...) kein Ausweichen gestattet.«
    Kathrina Döbler, Deutschlandfunk Kultur, 18.12.2017
  • »Männermarotten, Frauenprobleme, selten werden sie so elegant und geistreich funkelnd erkannt und aufgespießt. Die Amerikanerin ficht mit einem Florett, jede ihrer Formulierungen ist ein fulminanter Treffer.«
    Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 15.12.2017
  • »Rebecca Solnit ist eine jener Gegenwartsdenkerinnen, die durch die sozialen Medien die Macht haben, Einfluss auf die Gesetzeslage zu nehmen und das Verständnis von Macht, Rasse, Geschlecht und Repräsentation zu verändern.«
    Philipp Holstein, Rheinische Post, 13.12.2017
  • »Nüchtern, aber einprägsam beschreibt Solnit Machtstrukturen und deren Missbrauch. (...) Eine Grundlagenlektüre über eine der immer noch am leisesten hingenommenen Diskriminierungen der Welt.«
    Elena Müller, Frankfurter Rundschau, 09.12.2017
  • »Für Solnit ist Feminismus nicht beschränkt auf die Erfahrungswelt von Frauen, sondern Teil eines größer angelegten Befreiungsprojekts. Sie macht gleich zu Beginn klar, dass sie Männer ebenso wie Frauen, Kinder oder People of Color und Menschen, die die Geschlechterbinarität und -grenzen infrage stellen, einbezieht.«
    Silke Weber, Spiegel Online, 05.12.2017
  • »Klug und schnörkellos [erinnert Solnit] an vertraute feministische Selbstverständlichkeiten. Warum? Wohl einfach, weil viele sich und die gesellschaftliche Realität darin wiedererkennen. Gibt es einen besseren Beweis dafür, dass dieser (...) Feminismus uns immer noch einiges zu sagen hat?«
    Anne-Catherine Simon, Die Presse, 24.11.2017
  • »Solnit zieht persönliche Erfahrungen und literarische Zeugen heran, zerrt die Gedanken aus den Schubladen und führt uns eindrucksvoll vor Augen, mit welch unterschiedlichen Brillen wir das Tun von Frauen und Männern noch immer betrachten. Erhellend, unterhaltsam, tabulos und ehrlich: ein Buch für Frauen. Und Männer.«
    Iserlohner Kreisanzeiger, 22.11.2017