George Steiner

Ein langer Samstag

Ein Gespräch

Autor:
George Steiner
Titel:
Ein langer Samstag
ISBN:
978-3-455-50377-7
Verlagsbereich:
HoCa - Sachbuch
Einband:
Pappband mit SU
Produktart:
Buch
Seiten:
160
Erscheinungsdatum:
27.02.2016
Übersetzung:
Nicolaus Bornhorn
Verfügbarkeit:
lieferbar
20,00 (D)
20,60 (A)
26,90 (CH)
George Steiner, der unnachgiebige Denker, polyglotte Intellektuelle und scharfzüngige Kritiker, gibt im Gespräch mit Laure Adler Einblick in sein Leben und Werk. Tief verwurzelt in der europäischen Kultur, wurde für den Sohn österreichischer Juden, die 1940 aus Paris nach New York flohen, eine Frage zum Angelpunkt seines Denkens: Wie konnte das zivilisierte, kultivierte Europa diese unvorstellbare Barbarei hervorbringen? Als die Kulturjournalistin Laure Adler in einem englischen Garten zum ersten Mal George Steiner begegnet, weiß sie noch nicht, dass sie einen sehr langen Nachmittag miteinander verbringen werden: Über mehrere Jahre treffen sie sich immer wieder, um ihr Gespräch fortzusetzen. Steiner, als einer der letzten Benjaminschen Flaneure, rekapituliert das zwanzigste Jahrhundert. Seine Eltern fliehen vor dem wachsenden Antisemitismus in Wien nach Paris, 1940 schafft die Familie es gerade noch rechtzeitig, Frankreich in Richtung New York zu verlassen. Steiners Denken ist von seiner Biographie beeinflusst: seine Liebe für Sprache genauso wie seine Verachtung für die großen Mythen des vergangenen Jahrhunderts, die Psychoanalyse, der Marxismus und der Strukturalismus. Aber Steiner begleitet seine Leser nicht nur bravourös durch die Gedankenwelt des zwanzigsten Jahrhunderts, immer wieder kehrt er zu seiner großen Liebe, der Musik, zurück, die für ihn Ausdruck purer Lebenslust ist.
Autor:
George Steiner
Titel:
Ein langer Samstag
ISBN:
978-3-455-85151-9
Verlagsbereich:
HoCa - Sachbuch
Einband:
ePub
Produktart:
ebook
Erscheinungsdatum:
27.02.2016
Übersetzung:
Nicolaus Bornhorn
Verfügbarkeit:
lieferbar
15,99 (D)
15,99 (A)
19,00 (CH)
George Steiner, der unnachgiebige Denker, polyglotte Intellektuelle und scharfzüngige Kritiker, gibt im Gespräch mit Laure Adler Einblick in sein Leben und Werk. Tief verwurzelt in der europäischen Kultur, wurde für den Sohn österreichischer Juden, die 1940 aus Paris nach New York flohen, eine Frage zum Angelpunkt seines Denkens: Wie konnte das zivilisierte, kultivierte Europa diese unvorstellbare Barbarei hervorbringen? Als die Kulturjournalistin Laure Adler in einem englischen Garten zum ersten Mal George Steiner begegnet, weiß sie noch nicht, dass sie einen sehr langen Nachmittag miteinander verbringen werden: Über mehrere Jahre treffen sie sich immer wieder, um ihr Gespräch fortzusetzen. Steiner, als einer der letzten Benjaminschen Flaneure, rekapituliert das zwanzigste Jahrhundert. Seine Eltern fliehen vor dem wachsenden Antisemitismus in Wien nach Paris, 1940 schafft die Familie es gerade noch rechtzeitig, Frankreich in Richtung New York zu verlassen. Steiners Denken ist von seiner Biographie beeinflusst: seine Liebe für Sprache genauso wie seine Verachtung für die großen Mythen des vergangenen Jahrhunderts, die Psychoanalyse, der Marxismus und der Strukturalismus. Aber Steiner begleitet seine Leser nicht nur bravourös durch die Gedankenwelt des zwanzigsten Jahrhunderts, immer wieder kehrt er zu seiner großen Liebe, der Musik, zurück, die für ihn Ausdruck purer Lebenslust ist.
  • »Eine graziöse Konversations-Promenade durch sein Leben.«
    Alexander Kluv, Jüdische Allgemeine, 17.03.2016
  • »Man könnte ewig weiterlesen.«
    Eva Hepper, Deutschlandradio, 23.03.2016
  • »Ein Leseerlebnis, das in die Tiefe wirkt und nachhallt, gerade weil Steiner so still, unaufgeregt und bescheiden spricht.«
    Frankfurter Neue Presse, 29.04.2016
  • »Schon die Beobachtung des Alltags wird bei Steiner zur facettenreichen Denkübung.«
    Barbara Stühlmeyer, Die Tagespost, 23.04.2016
  • »[Ein] bemerkenswerte[s] Dialogbuch, das man mit Gewinn liest.«
    Saarbrücker Zeitung, 14.05.2016
  • »Ein wohlkomponiertes Gespräch.«
    Mara Delius, Der Bund, 24.05.2016
  • »Just für seinen Eigensinn und seine Radikalität lieben wir ihn.«
    NZZ am Sonntag, 03.04.2016
  • »Ein Buch über den Philosophen George Steiner lässt sein Lebenswerk leuchten.«
    Mara Delius, Tages-Anzeiger, 20.04.2016
  • »Ein sehr lesenswertes, von Nicolaus Bornhorn vorzüglich übersetztes Buch, das uns einen Autor näherbringt, der noch zu Lebzeiten wiederentdeckt werden kann.«
    Otto A. Böhmer, taz, 30.04.2016
  • »Ein Leseerlebnis, das in die Tiefe wirkt und nachhallt, gerade weil Steiner so still, unaufgeregt und bescheiden spricht.«
    Frankfurter Neue Presse, 30.04.2016
  • »Einer der brillantesten, gebildetsten Universalgelehrten unserer Zeit.«
    Kurier am Sonntag, 01.05.2016
  • »Dieser "lange Samstag", eigentlich der Tag zwischen Karfreitag und Ostern, der Tag der Ungewissheit, der unsere Existenz prägt, ist aufschlussreich und anregend. Was will man mehr.«
    Martin Krumbholz, WDR3