Siegfried Lenz

Schweigeminute

Autor:
Siegfried Lenz
Titel:
Schweigeminute
ISBN:
978-3-455-40569-9
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
Pappband
Produktart:
Buch
Seiten:
128
Erscheinungsdatum:
10.03.2016
Verfügbarkeit:
lieferbar
15,00 (D)
15,50 (A)
20,50 (CH)
»Zwischen den sachlichen, zuweilen zynischen Beschreibungen entfalten sich einzigartig dichte Sätze, in denen der große Erzähler die ganze Neue Welt entwirft.« (Die Welt) Stella Petersen war zweifellos eine der beliebtesten Lehrerinnen am Lessing-Gymnasium. Ihre Lebensfreude, ihre Intelligenz und Belesenheit verschafften ihr die Anerkennung und den natürlichen Respekt des Kollegiums wie den ihrer Schüler. Und gewiss führte die Liebe zu ihrem Schüler Christian, die über das ungleiche Paar am Ende der Sommerferien hereinbrach, zu jener Verwirrung der Gefühle deren Intensität und Kraft beide überwältigt. Siegfried Lenz hat eine großartige Novelle geschrieben über die Liebe eines Gymnasiasten zu seiner Englischlehrerin, eine Geschichte über das Erwachsenwerden und das Erwachsensein, eine Geschichte, in der unbeschreibliches Glück neben tief empfundener Trauer steht.
Autor:
Siegfried Lenz
Titel:
Schweigeminute
ISBN:
978-3-455-04290-0
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
ePub
Produktart:
ebook
Erscheinungsdatum:
05.03.2009
Verfügbarkeit:
lieferbar
7,99 (D)
7,99 (A)
10,00 (CH)
"Wir haben Siegfried Lenz für ein poetisches Buch zu danken. Vielleicht ist es sein schönstes." Marcel Reich-Ranicki Ein warmer Sommer an der Ostsee vor vielen Jahren. Benny Goodmann und Ray Charles sind noch en vogue, in den Gassen spielt der Drehorgelmann, man bezahlt in "Mark", und wenn die Englischlehrerin vor die Oberprima tritt, stehen alle auf: "Good morning, Mrs. Petersen." Wie es zu der Liebe zwischen Stella und Christian kam, wie die Leidenschaft sich an der Realität messen muss und wie dann mit einem Mal alles zu Ende ist - und doch auch nicht. Wie die Liebe gerade durch den Tod unsterblich wird: das erzählt Siegfried Lenz mit meisterhafter Einfühlungskraft, mit Distanz und Humor. Im Thema des Vergänglichen, der Zeitverfallenheit irdischer Liebe, der Unmöglichkeit vollendeten Glücks, schwingt die Melancholie eines Theodor Storm. In der Lakonie des Erzählens spürt man die existenzielle Härte eines Ernest Hemingway. Und doch spricht hier die Sympathie und Integrität des Erzählers Siegfried Lenz, der im knappen Raum der Novelle eine Menschheitsfrage entfaltet, die immerzu gültig ist. "Späte Sommerbilder, in einer Sprache wie aus Bernstein gegossen." Andrea Seibel, Die Welt
  • »Eine hochinformative Zeitreise, eine Art bundesdeutsche Archäologie, die sich ersten Erfahrungen von Globalisierung stellt.«
    Helmut Böttiger, Sz, 04.12.2012
  • »Zwischen den sachlichen, zuweilen zynischen Beschreibungen, entfalten sich einzigartig dichte Sätze, in denen der große Erzähler die ganze Neue Welt entwirft.«
    Julika Pohle, Die Welt, 19.10.2012
  • »  ein in vieler Hinsicht spannendes Zeitzeugnis«
    Annkathrin Bornholdt, NDR, 18.10.2012
  • »Es ist ein überraschendes Zeitdokument, ein Lesevergnügen - und ein Hörvergnügen obendrein. Ein Reisebericht voller Temperament und Tempo.«
    Heinrich Detering, FAZ, 03.11.2012
  • »Ein trauriges und sehr beglückendes Buch«
    Ulrich Wickert, 03.09.2012
  • »Ein kurzweiliges Vergnügen.«
    Janina Fleischer, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 30.10.2012