Will Self

Shark

Autor:
Will Self
Titel:
Shark
ISBN:
978-3-455-40545-3
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
Gebunden
Produktart:
Buch
Seiten:
512
Erscheinungsdatum:
14.10.2016
Übersetzung:
Gregor Hens
Verfügbarkeit:
lieferbar
34,00 (D)
35,00 (A)
44,50 (CH)
Mai 1970: In der experimentellen psychiatrischen Kommune des Psychiaters Zack Busner in London treffen Menschen und Traumata aus dem Pazifikkrieg aufeinander: ein Überlebender des von den Japanern torpedierten Kriegsschiffes USS Indianapolis, das kurz zuvor die für Hiroshima bestimmte Atombombe transportiert hat, und ein britischer Beobachter, der an Bord des Bombers den Abwurf miterlebt hat. Gemeinsam mit Zack Busner begeben sich die Patienten auf einen LSD-Trip, in dem die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit endgültig zerfließen. Der Blutrausch der Haie, die beinahe die gesamte Schiffsmannschaft der USS Indianapolis verschlingen, und der Blick auf die grauenhafte Schönheit des Atompilzes über Hiroshima aus dem Bomber - in beiden Ereignissen kristallisiert sich eine neue Dimension des Krieges, die die Überlebenden in das treibt, was die Gesellschaft als Wahn tituliert. Zack Busner hat den Verdacht, dass nur seine Patienten den Irrsinn einer Welt, in der Massenvernichtung technologisch perfektioniert ist, durchschauen …
Autor:
Will Self
Titel:
Shark
ISBN:
978-3-455-40545-3
Verlagsbereich:
HoCa - Belletristik
Einband:
Gebunden
Produktart:
Buch
Seiten:
512
Erscheinungsdatum:
14.10.2016
Übersetzung:
Gregor Hens
Verfügbarkeit:
lieferbar
34,00 (D)
35,00 (A)
44,50 (CH)
  • »Kluges Spiel mit (LSD-induzierten) Bewusstseinsströmen. Ein Roman, der seine Figuren so ominös umkreist wie das titelgebende Tier.«
    Kleine Zeitung, 09.07.2017
  • »Die Nominierung für den Leipziger Buchpreis ist voll und ganz verdient, weil Gregor Hens brillant und lässig zugleich übersetzt.«
    Radioeins, 28.02.2017
  • »Selfs Schreibweise, die menschlichen Makel seiner Protagonisten zu skizzieren und mit Nennung physiognomischer Details zu verbinden, ist stets empathisch.«
    Sylvia Prahl, Taz, 13.02.2017
  • »

    Shark ist ein Gewaltmarsch durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts.

    «
    Sylvia Prahl, Die Tageszeitung, 04.02.2017
  • »

    Wer den Wahnsinn der Welt begreifen will, hier liest er richtig. Ein Meisterwerk von einem der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Englands.

    «
    Kultbote.de, 06.01.2017
  • »Mit dem Briten Will Self lernt man vielleicht, den Irrsinn der Welt zu begreifen.«
    Oberösterreichische Nachrichten, 12.11.2016
  • »"Shark" ist eine bild- und sprachgewaltige Verbeugung vor den endlosen Erzählbewegungen der Moderne. [...] Einzelne Erzählsplitter verdichten sich zu einem von Bildern strotzenden, endlosen Bewusstseinsstrom, der von den unterschiedlichsten Figuren gespeist wird.«
    Hans von Trotha, Deutschlandradio, 13.10.2016